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Auftragsverwaltung – Anwenderhandbuch

Programm: emis.auftragsverwaltung Version: 2026.7.6 Stand: 05.08.2026

1. Überblick

Die emis.auftragsverwaltung ist das zentrale Modul für die Abwicklung von Kundenaufträgen: vom Anlegen des Auftrags über die Erfassung der Auftragspositionen bis zum Druck bzw. E-Mail-Versand von Auftragsbestätigung, Lieferschein und Rechnung. Darüber hinaus deckt das Modul das Mahnwesen, Sammel- und wiederkehrende Rechnungen, Gutschriften, Provisionen, Auswertungen sowie die Versandlogistik (Paketaufkleber der gängigen Paketdienste) ab.

Typische Aufgaben:

  • Aufträge anlegen, suchen, selektieren, duplizieren und splitten
  • Auftragspositionen mit Artikeln aus dem Artikelstamm erfassen und pflegen
  • Belege drucken oder per E-Mail versenden (Auftragsbestätigung, Lieferschein, Rechnung, Gutschrift u. a.)
  • Rechnungs-, Lieferschein-, Sammelrechnungs- und Mahnläufe durchführen
  • Zahlungen erfassen und offene Posten verfolgen
  • Etiketten und Paketaufkleber drucken, Sendungen an Paketdienste übergeben

2. Programmstart

Die emis.auftragsverwaltung wird – wie alle emis-Module – über das emis.auswahlmenü gestartet. Wählen Sie dort die Kachel Auftragsverwaltung. Sind in Ihrer emis-Umgebung mehrere Mandanten angelegt, erscheint zunächst die Maske „Bitte wählen Sie einen Mandanten aus..." (Aufbau wie in Abschnitt 5.31); bei genau einem Mandanten wird dieser automatisch übernommen und das Hauptfenster öffnet sich direkt. Der aktive Mandant steht im Fenstertitel (z. B. „Auftragsverwaltung / Mandant: Testfirma GmbH").

Nach dem Start steht der Cursor in einem Direkteingabefeld: Sie können sofort eine Nummer eintippen, um den zugehörigen Auftrag aufzurufen. Über Datei → Sprungfeld legen Sie fest, ob dabei die Auftragsnummer oder die Rechnungsnummer erwartet wird.

3. Das Hauptfenster

Hauptfenster

Das Hauptfenster gliedert sich in folgende Bereiche:

  • Menüleiste mit den Menüs Datei, Datensatz, Wiedervorlagen und Info (vollständige Beschreibung in Abschnitt 5.1).
  • Symbolleiste mit Funktionstasten-Schaltflächen: F1 Hilfe, F2 Suchen, F4 Neu, F5 Löschen, F6 Drucken (mit Aufklappmenü), F7 Artikel, F8 Tabelle sowie rechts F9 WV setzen, F11 WV anseh. und F12 Minimieren. Auf dem Reiter „2 Auftragspositionen" kommt F3 Ändern hinzu und F8 heißt dort Pos. sort..
  • Fünf Reiter: „1 Auftrag", „2 Auftragspositionen", „3 Rng/Lief Anschriften", „4 Druckhistorie" und „5 Logistik".
  • Navigationspfeile rechts oben zum Blättern (erster/vorheriger/nächster/letzter Datensatz).
  • Statuszeile mit Programmversion, angemeldetem Benutzer sowie Datum und Uhrzeit.

Beim Start zeigt das Programm standardmäßig nur die offenen (nicht abgeschlossenen) Aufträge an; über die Selektion (Abschnitt 5.8) ändern Sie das.

3.1 Reiter „1 Auftrag"

Auf diesem Reiter pflegen Sie die Kopfdaten des Auftrags. Links stehen die Auftragsdaten (Nummern, Termine, Konditionen, Beträge, Status), rechts die Kundendaten mit Firmenlogo und Ansprechpartner-Bild aus dem Adressstamm. Die Felder und Schaltflächen sind in Abschnitt 5.1 vollständig beschrieben.

Unterhalb der Eingabefelder liegen die Schaltflächen WVs zum Auftrag, Shopware, Lieferschein, Mahnlauf, Wiederkehrende Rechnungen, Akonto Zahlung, Dokumente, Offene Posten zum Kunden, Zusatzinfos zum Kunden und Auftragsetikett. Die vier Schaltflächen Lieferschein, Mahnlauf, Wiederkehrende Rechnungen und Akonto Zahlung sind frei belegbare Schnelltasten: Mit der rechten Maustaste öffnen Sie die Konfiguration (Abschnitt 5.38) und wählen aus über 40 Funktionen (z. B. OP Verwaltung, Packliste, Rechnungslauf, Ware abbuchen, Paketdienste), welche Funktion die jeweilige Taste auslösen soll. Die hier beschriebene Belegung ist die Auslieferungs-Vorbelegung.

3.2 Reiter „2 Auftragspositionen"

Auftragspositionen

Der Reiter zeigt die Positionen des Auftrags in einer Tabelle (Pos., Artikelnr., Artikelbezeichnung, Menge, Mengeneinheit, Einzel- und Gesamtpreis, Warenzollnummer, Rabatt, EmpfVK, Gruppe, Bestellt JN; weitere Spalten über den horizontalen Rollbalken). Oben stehen Auftragsnummer, Auftragstext, Firmenbezeichnung sowie Gesamt Netto und Gesamt Brutto. Unten sehen Sie die Artikelbezeichnung der markierten Position, das Artikelbild sowie die Lagerdaten des Artikels (Lagerbestand, Reserviert, Verfügbar, Bestellt, Offene Best., In Produktion). Die Schaltflächen des Reiters sind in Abschnitt 5.2 beschrieben.

3.3 Reiter „3 Rng/Lief Anschriften"

Anschriften

Hier verwalten Sie die drei Anschriften des Auftrags – Rechnungsanschrift, Auftragsanschrift und Lieferanschrift – jeweils mit Anrede und einer Ändern-Schaltfläche (öffnet die emis-Adresssuche zur Übernahme einer anderen Adresse). Zusätzlich finden Sie hier die Provisionsangaben (Provision 1/2 für, Prozentsätze), eine Beschreibung, den Auftrag-Zusatztext, die Angebotsnummer des Quellangebots, FIBU Lauf Nr., WKR ID, Kostenstelle, Sprache des Belegdrucks und die Leitweg ID (ZugFeRD) für elektronische Rechnungen.

3.4 Reiter „4 Druckhistorie"

Druckhistorie

Die Druckhistorie listet alle zum Auftrag erzeugten Belege (Kennzeichen z. B. RE = Rechnung, LI = Lieferschein) mit Datum. Rechts wird der markierte Beleg als PDF-Vorschau angezeigt. Mit Beleg öffnen öffnen Sie die PDF im externen Anzeigeprogramm, mit Beleg nochmals versenden verschicken Sie den archivierten Beleg erneut per E-Mail. Über der Vorschau liegen Werkzeuge zum Drucken, Drehen, Zoomen und Blättern in der PDF.

3.5 Reiter „5 Logistik"

Logistik

Der Reiter erscheint nur, wenn in der emis.konfiguration auf der Registerkarte „Auftrag / Angebot / Bestellung / Sonstiges" die Option Logistik DHL, DPD, Post, TNT, UPS, V-LOG... gesetzt ist; nach dem Ändern dieser Option müssen Sie emis neu starten. Der Bereich EasyLog wird zusätzlich nur angezeigt, wenn in der Konfiguration auf der Registerkarte „Logistik" ein gültiges EasyLog-Verzeichnis hinterlegt ist.

Der Logistik-Reiter bündelt den Versand: Trackingnummer, Nettogewicht, Anzahl Pakete, Gewicht der Sendung, Paketscheinnummern/Trackingnummern sowie die EasyLog-Einstellungen (Verfahren, Produkte, Services). Rechts starten Schaltflächen den Paketaufkleber-Druck bzw. die Übergabe an die Paketdienste: Paketaufkleber, UPS (WorldShip), DPD (DELISprint + WEBService), DHL (Versenden), DHL (EasyLog), GLS (Gepard + WEBService), TNT (ExpressManager) und Dachser. Sind in Ihrer emis-Umgebung die Webservice-Direktanbindungen aktiv, heißen die Schaltflächen stattdessen DPD (WebService), GLS (WebService) bzw. DHL (WEB-Service) (bei DHL entfällt dann die Schaltfläche „DHL (EasyLog)"). Alle Felder, Schaltflächen und die zugehörigen Paketdienst-Masken sind in Abschnitt 5.5 mit den Unterabschnitten 5.5.1 bis 5.5.9 beschrieben.

4. Arbeitsabläufe

4.1 Neuen Auftrag anlegen

  1. Wechseln Sie auf den Reiter 1 Auftrag und klicken Sie auf F4 Neu.
  2. Es öffnet sich die emis-Adresssuche. Suchen Sie den Kunden und übernehmen Sie ihn. Das Programm legt den Auftrag mit fortlaufender Auftragsnummer an und übernimmt Anschrift, Ansprechpartner, Zahlungsbedingungen und weitere Kundendaten aus dem Adressstamm.
  3. Ergänzen Sie die Kopfdaten (Auftragstext, Liefertag, Lieferart, Kundenbestellnummer usw.). Die Eingaben werden beim Verlassen des Datensatzes bzw. beim Reiterwechsel automatisch gespeichert.
  4. Erfassen Sie anschließend die Positionen (Abschnitt 4.2).

4.2 Auftragspositionen erfassen

  1. Wechseln Sie auf den Reiter 2 Auftragspositionen und klicken Sie auf F4 Neu.
  2. Es öffnet sich die Maske Artikel suchen (Abschnitt 5.12). Suchen Sie den Artikel über den Warengruppenbaum, die Direkt-Suche (Artikelnummer, EAN/GTIN, Seriennummer …) oder die Diffuse-Suche (Matchcode, Artikelbezeichnung …) und übernehmen Sie ihn mit F4 - Weiter.
  3. In der Positionsmaske (Abschnitt 5.11) geben Sie Menge, Preis und Rabatt ein und speichern mit F4 - Weiter.
  4. Zum Ändern einer Position markieren Sie die Zeile und drücken F3 Ändern (oder Doppelklick), zum Löschen F5 Löschen. Mit F8 Pos. sort. ändern Sie die Positionsreihenfolge.

Hat der Artikel eine Artikelnotiz, wird sie beim Öffnen der Positionsmaske automatisch eingeblendet. Nach dem Druck des Lieferscheins warnt das Programm bei jeder Positionsänderung, da Mengenänderungen dann eine manuelle Lagerkorrektur erfordern.

4.3 Auftrag suchen und selektieren

  • F2 Suchen öffnet die Maske Auftrag suchen (Abschnitt 5.6) mit zahlreichen Suchfeldern; F6 startet die Suche, F4 übernimmt den markierten Treffer.
  • F8 Tabelle zeigt alle selektierten Aufträge in der Auftragstabelle (Abschnitt 5.7).
  • Datensatz → Selektieren grenzt die angezeigten Aufträge ein (Abschnitt 5.8) – etwa auf offene, nicht berechnete Aufträge.
  • Mit den Navigationspfeilen rechts oben blättern Sie durch die selektierten Aufträge.

4.4 Belege drucken und per E-Mail versenden

  1. Klicken Sie auf F6 Drucken. Es öffnet sich die Druckauswahl (Abschnitt 5.9).
  2. Wählen Sie unter Was wollen Sie drucken? die Belegart: Auftragsbestätigung, Auftragserteilung, Auftragsinformation, Lieferschein, Proformalieferschein, Rechnung, Barrechnung, Vorkassenrechnung, Proformarechnung, Zahlschein oder Lieferterminbestätigung.
  3. Ergänzen Sie bei Bedarf Einleitungs- und Endtext, wählen Sie Druckreport und Drucker und starten Sie die Ausgabe mit F4 - Drucken, F2 - Vorschau, F6 - Email oder F5 - Faxen.
  4. Alternativ nutzen Sie das Aufklappmenü der F6-Schaltfläche mit Direktfunktionen wie „Lieferschein drucken", „Rechnung / Gutschrift drucken" oder „Lieferschein + Rechnung via Email":

F6-Druckmenü

Jeder gedruckte Beleg wird archiviert und erscheint auf dem Reiter 4 Druckhistorie.

Ist in Ihrer emis-Umgebung die Teillieferung aktiviert, erscheint bei der Belegart Lieferschein zusätzlich die Schaltfläche Teillieferung. Damit legen Sie vor dem Druck fest, welche Mengen der Lieferschein enthalten soll (Abschnitt 5.55); die Restmengen bleiben offen.

Beim Druck des Lieferscheins bucht emis die gelieferte Ware vom Lager ab. Enthält der Auftrag lagergeführte Artikel, erscheinen dabei Buchungsmasken, in denen Sie Lagerort, Seriennummern und Chargen der gelieferten Ware festlegen – der komplette Ablauf ist in Abschnitt 5.22 beschrieben.

4.5 Rechnungs-, Lieferschein- und Sammelrechnungslauf

Für die Stapelverarbeitung öffnen Sie unter Datei → Drucken die Läufe:

  • Rechnungslauf (Abschnitt 5.13): berechnet alle gelieferten, noch nicht berechneten Aufträge in einem Lauf.
  • Lieferscheinlauf (Abschnitt 5.14): druckt Lieferscheine im Stapel.
  • Sammelrechnung → Sammelrechnungslauf (Abschnitt 5.16): fasst die als Sammel-Rechnung gekennzeichneten Aufträge eines Kunden zu einer Rechnung zusammen; Sammelrechnung zurücksetzen macht eine Sammelrechnung rückgängig.

4.6 Mahnlauf

Über Datei → Drucken → Mahnlauf (oder die gleichnamige Schnelltaste) öffnen Sie den Mahnlauf (Abschnitt 5.15). Über Auswahl bestimmen Sie die zu mahnenden Rechnungen; das Protokoll zeigt das Ergebnis, Protokolldruck druckt es. Der Versand erfolgt wahlweise per Drucken, E-Mail oder Faxen.

4.7 Zahlungen und offene Posten

  • Auf dem Reiter 1 Auftrag erfassen Sie im Bereich Bezahlung Zahlungsart, bezahlten Betrag, Skonto und Zahldatum; die Schaltfläche mit dem Ausbuchungssymbol daneben bucht den Zahlungseingang aus.
  • Offene Posten zum Kunden druckt einen Kontoauszug aller offenen Rechnungen des Kunden (Abschnitt 5.20).
  • Datei → OP Verwaltung startet das Modul emis.offene.postenverwaltung (eigene Dokumentation).
  • Datei → Offene Akontoforderungen zeigt die Liste der offenen Akontoforderungen; die Schaltfläche Akonto Zahlung (Schnelltaste) steht nur bei aktivierter Akonto-Funktion zur Verfügung.

4.8 Wiederkehrende Rechnungen

Über Datei → Wiederkehrende Rechnungen (Strg+W, ebenso als Schnelltaste vorbelegt) verwalten Sie Dauerrechnungen, z. B. für Wartungsverträge. Grundlage sind Vorlagen: Jede Vorlage enthält den Kunden, die Konditionen, das Abrechnungsintervall und die Positionen. Aus fälligen Vorlagen erzeugt die Maske auf Knopfdruck normale Aufträge, die anschließend wie jeder andere Auftrag berechnet werden. Der typische Ablauf:

  1. Vorlage anlegen: Wechseln Sie in der Maske auf die Ansicht Alle und klicken Sie auf F5 - Hinzufügen. Wählen Sie den Kunden über die Adresssuche und füllen Sie die Kopfdaten aus (Intervall in Tagen, Auftragstext, Konditionen – Abschnitt 5.18.2). Erfassen Sie danach die Positionen mit F8 - Hinzufügen über die Artikelsuche (Abschnitt 5.18.3). Alternativ übernimmt Aus Auftrag importieren einen bestehenden Auftrag als neue Vorlage.
  2. Vorlage pflegen: In der Ansicht Alle ändern Sie Kopfdaten (F6 - Ändern) und Positionen (F9 - Ändern) oder löschen sie (F7 bzw. F10).
  3. Fälligkeit prüfen: Beim Öffnen der Maske fragt das Programm das Stichtagsdatum Fällig bis ab. Die Ansicht Fällige zeigt alle Vorlagen, bei denen seit dem Datum Letzter Druck das Intervall (in Tagen) bis zum Stichtag erreicht ist.
  4. Abrechnen: Markieren Sie die gewünschten Vorlagen und klicken Sie auf Markierte anlegen (oder Alle anlegen für alle fälligen). Das Programm legt je Vorlage einen Auftrag an, meldet die neuen Auftragsnummern und schreibt Letzter Druck um das Intervall fort. Die erzeugten Aufträge drucken Sie anschließend als Rechnung (F6 Drucken) oder über den Rechnungslauf.

Alle Masken dieses Ablaufs sind in Abschnitt 5.18 im Detail beschrieben.

4.9 Wiedervorlagen

  • F9 WV setzen legt eine Wiedervorlage zum aktuellen Auftrag an (öffnet die Wiedervorlagen-Erfassung des Moduls emis.wiedervorlagen).
  • F11 WV anseh. öffnet die Wiedervorlagen-Tabelle, WVs zum Auftrag die offenen Aufgaben zum aktuellen Auftrag.
  • Im Menü Wiedervorlagen finden Sie zusätzlich „Auftragswiedervorlagen beim Start anzeigen" (Ein/Aus) und „Auftragswiedervorlagen öffnen".

Die Wiedervorlagen selbst sind im Handbuch des Moduls emis.wiedervorlagen beschrieben.

4.10 Etiketten und Versand

  • Auftragsetikett (Reiter 1) druckt das Adressetikett zum Auftrag mit Barcode (Abschnitt 5.34).
  • Etikett(en) (Reiter 2) druckt Artikeletiketten zu den markierten Positionen (Abschnitt 5.33).
  • Datei → Drucken → Logistik bietet Betriebslaufkarte (Strg+B, Abschnitt 5.32), Etiketten (Umsch+Strg+F7, Abschnitt 5.33), Etikett drucken (Strg+E, Abschnitt 5.34), Packliste (Abschnitt 5.35), Palettenfahne und Richtschein.
  • Auf dem Reiter 5 Logistik übergeben Sie die Sendung an den gewünschten Paketdienst und drucken Paketaufkleber.

Der typische Ablauf für die Übergabe an einen Paketdienst:

  1. Rufen Sie den Auftrag auf und wechseln Sie auf den Reiter 5 Logistik.
  2. Prüfen Sie Gewicht der Sendung und Anz. Pakete. Fehlt das Gewicht, öffnet das Programm beim Klick auf eine Paketdienst-Schaltfläche automatisch die Maske Gewicht / Paket... (Abschnitt 5.5.1); dort verteilen Sie das Gewicht auch auf mehrere Pakete.
  3. Für den DHL-Versand über EasyLog wählen Sie im Bereich EasyLog Verfahren, Produkt und Services (Abschnitt 5.5.7).
  4. Klicken Sie auf die Schaltfläche des gewünschten Paketdienstes und füllen Sie die zugehörige Maske aus (Abschnitte 5.5.3 bis 5.5.9). Nach der Übergabe meldet das Programm „Versanddaten wurden erstellt!" und setzt den Haken Paketaufkleber gedruckt JN.
  5. Die vom Paketdienst zurückgemeldeten Paketscheinnummern sehen Sie über die Schaltfläche Paketscheinnummern / Trackingnummern (Abschnitt 5.5.2); von dort öffnen Sie auch die Sendungsverfolgung.

5. Masken-Referenz

5.1 Hauptfenster – Reiter „1 Auftrag"

Felder des Reiters (links nach rechts, oben nach unten):

FeldBedeutung
Auftragsnr.fortlaufende Auftragsnummer (automatisch vergeben)
Rechnungs #Rechnungsnummer (wird beim Rechnungsdruck vergeben)
Kundenbestellnr.Bestellnummer des Kunden
Bestelldatum KundeDatum der Kundenbestellung (mit Kalender)
Ihre Nachricht / Ihr ZeichenReferenzangaben des Kunden für den Belegdruck
Lieferbedingungen, LieferartKonditionen der Lieferung (Auswahllisten)
Liefertagzugesagter Liefertermin (mit Kalender; das Symbol daneben trägt den Termin in den emis.terminplaner ein, rechte Maustaste öffnet die Maske „Terminbestätigung", Abschnitt 5.54)
Lieferterminergänzende Terminangabe (Auswahlliste, z. B. Lieferwoche)
AuftragstextKurzbezeichnung des Auftrags (Auswahlliste mit zuletzt verwendeten Texten)
KommissionsboxZuordnung zu einer Kommissionskiste
Quell- AuftragNummer des Quellauftrags (bei gesplitteten/duplizierten Aufträgen; Schaltfläche daneben zeigt Quell-/Zielaufträge als Baum)
Rabatt %, Skonto T., Skonto %, Netto Tage, Mahnst.Zahlungskonditionen und aktuelle Mahnstufe
ZahlungsbedingungenZahlungsbedingung für den Belegdruck (Auswahlliste)
Versandkosten, Transportvers., T %, Nachnahme, N %, PayPal-GebührNebenkosten des Auftrags
Kommissionsnr.Kommissionsnummer
Gesamt, Netto, Marge, Marge %, Brutto, MwSterrechnete Auftragssummen (nur Anzeige; MwSt-Satz wählbar)
Geliefert, Berechnet, Bezahlt, Abgeschlossen, Gefertigt, Sammel-Rechnung, GesperrtStatuskennzeichen des Auftrags („Berechnet" wird vom Programm gesetzt)
Steuerschlüssel, Kurs, Währungsteuerliche Zuordnung, Fremdwährungskurs und Währung
UStID Nr. KundeUSt-IdNr. des Kunden; die Lupe prüft die Nummer beim Bundeszentralamt für Steuern
PrioPriorität des Auftrags (A/B/C)
Kdn. ArtKundenart (steuert die Preisfindung, z. B. Endkunde/Händler)
Bezahlung, Bezahlter Betrag, Offener Betrag, Skonto, Bezahlt am, Zahlung fällig abZahlungsdaten; die Schaltfläche neben „Bezahlter Betrag" bucht den Zahlungseingang aus
Rahmenauftragkennzeichnet den Auftrag als Rahmenauftrag
ProduktionsfertigungsdatumFertigungstermin der Produktion
Vertriebsinfofrei belegbares Vertriebs-Infofeld (Auswahlliste)
Bearbeitungsstatusfrei definierbarer Bearbeitungsstatus (Auswahlliste)
EMIS Nr., Kdn. Nr.Adressnummern des Kunden; „…" öffnet die Adresssuche zum Kundenwechsel, das Symbol rechts daneben öffnet die Adresse im emis.crm
Kunde FirmenbezeichnungFirmenname (das Symbol daneben öffnet die Firmen-Übersicht)
Kunde Ansprechpartner AnredeBriefanrede des Ansprechpartners
Kunde AnschriftAuftragsanschrift (Änderung über die Ändern-Schaltflächen auf Reiter 3)
Kunde Telefon / Kunde TelefaxTelefonnummern (Hörer-Symbol wählt die Nummer an)
Email AdresseE-Mail-Adresse für den Belegversand
Bearbeiterzuständiger emis-Benutzer
Vertreter / Verkäuferder dem Auftrag zugeordnete Vertreter bzw. Verkäufer (Auswahlliste)
ErzeugnisgruppeZuordnung zu einer Erzeugnisgruppe
voraus. Fertigstellungsterminvoraussichtlicher Fertigstellungstermin
Projekt Nr. / Projektbeschreibungverknüpftes Projekt (Lupe öffnet die Projektsuche)
Firmenlogo / Ansprechpartner BildBilder aus dem Adressstamm
Interne Bemerkungeninterne Notizen zum Auftrag (mit Editor-Schaltfläche; erscheinen nicht auf Belegen)
Eigene Abteilung/BUeigene Abteilung/Business Unit
LieferungsauswahlVorgabe für die Lieferung (Auswahlliste, z. B. Teillieferung)
Eigene UStID Nr.eigene USt-IdNr. für den Beleg
Versandinformation / Versandinformation internVersandhinweise (extern/intern)
EORI-Nummer, Unternehmens-Identifikationsnr.Zollangaben
Auftragsbestätig. am, Rechnungsdruck am, Lieferscheindruck amDruckdaten der Belege (nur Anzeige)
Geändert von/am, Angelegt von/amÄnderungs- und Anlageinformationen (nur Anzeige)

Schaltflächen des Reiters:

SchaltflächeWirkung
WVs zum Auftragzeigt alle offenen Wiedervorlagen/Aufgaben zum Auftrag (Modul emis.wiedervorlagen)
Shopware (Aufklappmenü)Funktionen der Shopware-Schnittstelle (nur bei eingerichteter Shop-Anbindung)
Münzen-SymbolZahlungsverkehrsterminal (EC-Gerät); rechte Maustaste: ZVT-Kassenschnitt
Lieferschein (Schnelltaste 1)druckt den Lieferschein des Auftrags und setzt „Geliefert"
Mahnlauf (Schnelltaste 2)öffnet den Mahnlauf (Abschnitt 5.15)
Wiederkehrende Rechnungen (Schnelltaste 3)öffnet die wiederkehrenden Rechnungen (Abschnitt 5.18)
Akonto Zahlung (Schnelltaste 4)öffnet die Akonto-Zahlungserfassung (nur bei aktivierter Akonto-Funktion)
Dokumenteöffnet die angehängten Dokumente zum Auftrag (emis-Dokumentmaske)
Personen-Symbol (rechts neben Dokumente)öffnet das Home-Verzeichnis des Kunden
Offene Posten zum Kundendruckt den Kontoauszug der offenen Posten (Abschnitt 5.20)
Zusatzinfos zum Kundenzeigt die auftragsbezogenen Hinweise aus der Kundenadresse; ohne hinterlegte Notizen erscheint „Keine Notizen vorhanden!"
Auftragsetikettdruckt das Auftrags-/Adressetikett (mit Vorschau, Abschnitt 5.34)
Pfeil-Schaltflächen rechts obenerster / vorheriger / nächster / letzter Auftrag

Menü „Datei"

Menü Datei

MenüpunktWirkung
Fensterposition speichernspeichert die aktuelle Fenstergröße und -position
Wiederkehrende Rechnungen (Strg+W)öffnet die Maske „Wiederkehrende Rechnungen" (Abschnitt 5.18)
OP Verwaltung (Strg+O)startet das Modul emis.offene.postenverwaltung (eigene Kachel/Dokumentation)
Offene Akontoforderungenöffnet die Liste der offenen Akontoforderungen (Abschnitt 5.21)
SEPA Lastschrift (Umsch+Strg+F6)öffnet die SEPA-Lastschrift-Maske (Abschnitt 5.23)
Sprungfeld → Auftragsnummer / Rechnungsnummerlegt fest, welche Nummer im Direkteingabefeld nach dem Programmstart erwartet wird
Minimieren J/Nschaltet um, ob F12 das Programm minimiert (Haken) oder beendet
Minimieren (F12)minimiert bzw. beendet das Programm (je nach „Minimieren J/N")

Untermenü Datei → Sonstiges:

MenüpunktWirkung
Stückliste aller Auftragspositionenzeigt die Baugruppen-/Stücklistenstruktur aller Positionen als Baum (Abschnitt 5.30)
FIBU Übergabe (Strg+F)startet die FIBU-Schnittstelle (Modul mit eigener Kachel)
Montageauftragöffnet die Montageberichte zum Auftrag (emis.montage)
Auftrag in anderen Mandant verschiebenordnet den aktuellen Auftrag einem anderen Mandanten zu (Abschnitt 5.31)
Bestellungen anzeigenzeigt die zum Auftrag bzw. zur markierten Position ausgelösten Bestellungen (Abschnitt 5.39)
Sammel-Gutschrift erstellenöffnet die Maske zum Erstellen einer Sammel-Gutschrift (Abschnitt 5.26)
Retourenöffnet die Retouren-Maske (Abschnitt 5.24)
Umtauschöffnet die Umtausch-Maske (Abschnitt 5.25)
Datenbank-Logzeigt das Änderungsprotokoll des aktuellen Auftrags (Abschnitt 5.27)
Sammelstornostartet den Sammelstorno (Ecommerce-Modul)
Probe u. Leihgeräteöffnet die Maske „Probe- und Leihgeräte beim Kunden..." (Abschnitt 5.51)
Lieferschein an Aussendienstmitarbeiteröffnet die Maske „Lieferschein AM" (eigene Kachel/Dokumentation)
DELNotiz ändernkundenspezifische Funktion (im Standard ausgegraut)
Freie Seriennummernzeigt die freien (nicht zugeordneten) Seriennummern (Abschnitt 5.28)
Zeitstrahl Arbeitsschritteöffnet den Zeitstrahl der Arbeitsschritte (Abschnitt 5.43)

Untermenü Datei → Factoring: HGK, GE Capital Bank AG – erzeugen die Übergabedateien für den jeweiligen Factoring-Anbieter (Abschnitt 5.44).

Untermenü Datei → Import:

MenüpunktWirkung
GAEB Positionenimportiert Positionen aus einer GAEB-Datei in den Auftrag (Abschnitt 5.36)
Ecommerce Bestellungenimportiert Shop-Bestellungen (Amazon, Ebay u. a.) als Aufträge; ohne Freischaltung erscheint ein Hinweis

Untermenü Datei → Export:

MenüpunktWirkung
Auftragsdatenkundenspezifischer Auftragsdaten-Export (nur in den dafür vorgesehenen Installationen belegt)
Kundenumsatzöffnet die Maske „Kundenumsatz-Excelexport" (Abschnitt 5.52)
Kundenumsatz nach Monatenöffnet die Maske „Kunden Umsatzübersicht nach Monate" (Abschnitt 5.52)

Untermenü Datei → Provisionen (alle Masken in Abschnitt 5.45):

MenüpunktWirkung
ProvisionExport der Vertreterprovisionen (Maske „Vertreterprovisionen exportieren")
Auftragspositionenoffene Provisionen auf Positionsebene (Tabelle)
Provision ExcelExcel-Export der Provisionen (Maske „Excel-Export - Provision...")
Provision IDruckauswahl der Provisions-Reports (Provision, Provision Position, Provision Marge)
StaffelprovisionDruckauswahl der Staffelprovision
Vertreter Umsatz (Provision)Druckauswahl der Vertreterumsatz-Reports

Untermenü Datei → Intrahandelsstatistik: Intrahandelsstatistik drucken (Auswertung) und Intrahandelsstatistik (Meldedatei zum Onlineversand) (erzeugt die Meldedatei für das Statistikportal) – beide in Abschnitt 5.46.

Untermenü Datei → Auftragsplan: Auftragsplan bearbeiten... (öffnet die Maske „Auftragsplan..." – plant den aktuellen Auftrag in fünf Arbeitsschritten ein; erfordert einen eingetragenen Liefertag, Abschnitt 5.50) und Auftragsplan anzeigen... (öffnet den Auftragsplaner, eigene Kachel/Dokumentation).

Untermenü Datei → Suchen:

MenüpunktWirkung
Auftragspositionstextöffnet die Maske „Auftragspositionsbezeichnungen suchen..." – Volltextsuche über die Positionstexte aller Aufträge (Abschnitt 5.47)
Seriennummer 1öffnet die Druckauswahl für die Seriennummern-Auswertung (Abschnitt 5.48)
Seriennummer 2öffnet die Maske „Auftrag nach Seriennummer suchen ..." (Abschnitt 5.49)
Offene Lieferungen...Tabelle der offenen Lieferungen (Abschnitt 5.40)
Projektzeiten zum Auftragzeigt die erfassten Projektzeiten zum Auftrag (Abschnitt 5.42)

Untermenü Datei → Drucken:

MenüpunktWirkung
Auswertungen →siehe folgende Tabelle
Logistik →siehe folgende Tabelle
Sammelrechnung → Sammelrechnungslauföffnet die Sammelrechnungstabelle (Abschnitt 5.16)
Sammelrechnung → Sammelrechnung zurücksetzensetzt eine Sammelrechnung nach Abfrage der Rechnungsnummer zurück
Chargennummer suchenChargenauswertung drucken (nur bei aktiver Chargenverwaltung)
Druckwiederholungöffnet die Druckwiederholung (Abschnitt 5.17)
Mahnlauföffnet den Mahnlauf (Abschnitt 5.15)
Rechnungslauföffnet den Rechnungslauf (Abschnitt 5.13)
Lieferscheinlauföffnet den Lieferscheinlauf (Abschnitt 5.14)
Arbeitsschritte fällig zum Startdruckt die Liste der zum Start fälligen Arbeitsschritte
Arbeitsschritte überfälligdruckt die Liste der überfälligen Arbeitsschritte

Untermenü Datei → Drucken → Auswertungen (jeder Punkt öffnet eine Druckauswahl bzw. druckt die Auswertung; Aufbau der Druckauswahl-Masken siehe Abschnitt 5.37):

MenüpunktInhalt
Vertreter WochenberichtWochenbericht je Vertreter
AuftragsbuchAuftragsbuch (Liste aller Aufträge)
Auftragsliste GVL TotalAuftragsliste GVL
Aufträge LiefertagAufträge je Liefertag
KundenlisteListe der Kunden
LieferantenlisteListe der Lieferanten
Nach ErtragskontenAuswertung nach Ertragskonten
Offene AuftragspositionenListe der offenen Positionen
Probe u. LeihgeräteProbe-/Leihgeräte-Auswertung
ProjektzeitenProjektzeiten-Auswertung
UmsatzlisteKundenumsatz-Auswertung
Umsatz: KundenprodukteUmsatz je Kundenprodukt
Umsatz: Wie kam Kontakt zustandeUmsatz nach Kontaktherkunft
Umsatz: WarengruppeUmsatz je Warengruppe
Verbrauchte Artikelverbrauchte Artikel (im Standard ausgegraut)
VerkäuferstatistikStatistik je Verkäufer
Was ist wann zu liefernLiefervorschau
AuftragskontrollscheinKontrollschein zum Auftrag

Untermenü Datei → Drucken → Logistik:

MenüpunktWirkung
Betriebslaufkarte (Strg+B)öffnet die Maske „Betriebslaufkarte drucken" (Abschnitt 5.32)
Etiketten (Umsch+Strg+F7)öffnet den Artikeletiketten-Druck zum Auftrag (Abschnitt 5.33)
Etikett drucken (Strg+E)druckt das Auftragsetikett (Abschnitt 5.34)
Packlisteöffnet die Maske „Packliste drucken" (Abschnitt 5.35)
Palettenfahnedruckt die Palettenfahne
Richtscheindruckt den Richtschein

Untermenü Datei → ReOrg (Reorganisations-/Korrekturläufe):

MenüpunktWirkung
Auftragspositionenreorganisiert die Auftragspositionen
Auftragsstatussetzt den Status „Abgeschlossen" neu
Kommissionskistenreorganisiert die Kommissionskisten
Marge neu ermittelnberechnet die Margen neu
Aufträge neu berechnenberechnet die Auftragssummen neu

Menü „Datensatz"

MenüpunktWirkung
Aktualisieren (Strg+R)speichert und liest den Datensatz neu
erster / vorheriger / nächster / letzter Datensatz (Umsch+F1–F4)blättert durch die Aufträge
Suchen (F2)öffnet „Auftrag suchen" (Abschnitt 5.6)
Selektieren (F3)öffnet „Aufträge selektieren" (Abschnitt 5.8); auf Reiter 2 entspricht F3 dem Ändern der Position
Neu (F4)legt einen neuen Auftrag an (auf Reiter 2: neue Position)
Löschen (F5)löscht den Auftrag bzw. die markierte Position (mit Sicherheitsabfrage)
Drucken (F6)öffnet die Druckauswahl (Abschnitt 5.9)
Artikel (F7)öffnet den Artikelstamm (eigene Kachel/Dokumentation)
Tabelle (F8)öffnet die Auftragstabelle (Abschnitt 5.7)
Weitere Info's (F10)öffnet die Zusatzinformationen zum Auftrag (Abschnitt 5.10)
Word Auftragsbestätigung (Strg+L)erzeugt die Auftragsbestätigung als Word-Dokument
Auftrag Splitten (Strg+S)teilt den Auftrag (nur solange weder berechnet noch geliefert noch Ware abgebucht)
Auftragskopf duplizieren (gleicher Kunde) (Strg+H)dupliziert nur den Auftragskopf
Auftragskopf + Positionen duplizieren (gleicher Kunde) (Strg+D)dupliziert Kopf und Positionen
Auftragskopf + Positionen duplizieren (anderer Kunde)dupliziert den Auftrag auf einen anderen Kunden (Adresssuche)
Duplizieren zur Gutschrift (gleicher Kunde) (Strg+G)erzeugt aus dem Auftrag eine Gutschrift
Angebot erstellenerzeugt aus dem Auftrag ein Angebot (Modul emis.angebot)
Lieferanschrift / RechnungsanschriftÄndern der jeweiligen Anschrift (aktiv auf Reiter 3)
Lieferübersichtöffnet die Lieferübersicht (Abschnitt 5.41)
Lieferschein zurücksetztensetzt den Lieferscheindruck zurück (inkl. Lagerkorrektur)

Menü „Wiedervorlagen"

MenüpunktWirkung
Auftragswiedervorlagen beim Start anzeigenEin/Aus: offene Auftragswiedervorlagen beim Programmstart anzeigen
Auftragswiedervorlagen öffnen (Umsch+F10)öffnet die Tabelle der Auftragswiedervorlagen
Erstellen (F9)legt eine Wiedervorlage zum Auftrag an
Tabelle (F11)öffnet die Wiedervorlagen-Tabelle (Modul emis.wiedervorlagen)

Menü „Info"

MenüpunktWirkung
Hilfe (F1)öffnet die Hilfe
Über...zeigt die Programminformationen

5.2 Hauptfenster – Reiter „2 Auftragspositionen"

Schaltflächen des Reiters (zusätzlich zur Symbolleiste):

SchaltflächeWirkung
Drucker-/Tabellen-Symbole über der ListeTabelle drucken, Export nach Excel (CSV), Tabellenlayout löschen bzw. speichern
Symbolspalte links neben der Artikelbezeichnung (von oben nach unten):
– Position duplizierendupliziert die markierte(n) Position(en)
– Position verschiebenverschiebt markierte Position(en) in einen anderen Auftrag
– Position kopierenkopiert markierte Position(en) in einen anderen Auftrag
– Schloss-Symbolschaltet die Artikelbezeichnung zum Bearbeiten frei
– Rechtschreibprüfung / Autotextprüft bzw. ergänzt den Positionstext
Zusatzinformationen (SSRibbon-Symbole)fügen Zusatztexte oberhalb/unterhalb der Position ein
Etikett(en)druckt Artikeletiketten zu den markierten Positionen (Abschnitt 5.33)
rotes Ausrufezeichenzeigt Warnhinweise zum Lagerbestand
Dokumente Art.Dokumente zum Artikel der markierten Position
Bestellen (Aufklappmenü)bestellt die aktuelle Position beim Lieferanten; Menüpunkt „Alle Positionen bestellen" bestellt alle
Produktionsauft.übergibt die Position in einen Produktionsauftrag (Modul emis.produktionsauftrag)
Laufkartedruckt die Laufkarte mit allen Arbeitsschritten
Statistiken (Aufklappmenü)Bestandsanzeige, Kundenhistorie Verkauf, Artikelhistorie Verkauf, Artikelhistorie Einkauf, Belege zum Artikel – alle Masken in Abschnitt 5.53
Arbeitsschritteöffnet „Arbeitsschritte bearbeiten" (Abschnitt 5.19)
Seriennr.zeigt die Seriennummern zur Position (nur bei seriennummernpflichtigen Artikeln, Abschnitt 5.29)

5.3 Hauptfenster – Reiter „3 Rng/Lief Anschriften"

Feld / SchaltflächeBedeutung
Rechnungsanschrift / Auftragsanschrift / Lieferanschriftdie drei Anschriften des Auftrags mit jeweils Briefanrede und Ansprechpartnernummer
Ändern (je Anschrift)öffnet die Adresssuche zur Übernahme einer anderen Anschrift
Provision / Provision 1 für / Provision 2 fürProvisionskennzeichen und -empfänger mit Prozentsätzen
BeschreibungZusatzbeschreibung (mit Rechtschreibprüfung/Autotext)
Auftrag Zusatztext / SonstigesZusatztext für den Belegdruck
AngebotsnummerNummer des Quellangebots („…" öffnet das Angebot)
FIBU Lauf Nr.Nummer des FIBU-Übergabelaufs
WKR IDID der wiederkehrenden Rechnung (bei daraus erzeugten Aufträgen)
KostenstelleKostenstelle des Auftrags
SpracheBelegsprache
Leitweg ID (ZugFeRD)Leitweg-ID für elektronische Rechnungen an Behörden

5.4 Hauptfenster – Reiter „4 Druckhistorie"

ElementBedeutung
Liste links (K:, Datum:, A:)archivierte Belege: Kennzeichen (RE, LI, AB …), Druckdatum, Art
rotes X / Diskettemarkierten Eintrag löschen (nur mit Berechtigung) bzw. Beleg speichern
Infobereich links untenAuftragstext, Beträge und Lieferanschrift des Auftrags
Beleg öffnenöffnet die PDF im Standard-PDF-Programm
Beleg nochmals versendenversendet den archivierten Beleg erneut per E-Mail
PDF-WerkzeugleisteDrucken, Rückgängig/Wiederholen, Zoom, Suchen, Blättern

5.5 Hauptfenster – Reiter „5 Logistik"

Über den Logistik-Reiter drucken Sie Paketaufkleber und übergeben die Sendung an den Paketdienst. Die Übergabe-Masken der einzelnen Paketdienste sind in den Unterabschnitten 5.5.1 bis 5.5.9 beschrieben. Für DPD, GLS und DHL gibt es jeweils zwei Anbindungsvarianten – die klassische Übergabe an eine lokal installierte Versandsoftware (DELISprint, Gepard bzw. DHL „Versenden"/EasyLog) und die Webservice-Direktanbindung. Bei aktiver Webservice-Anbindung ändern sich die Schaltflächenbeschriftungen in DPD (WebService), GLS (WebService) bzw. DHL (WEB-Service) (bei DHL entfällt dann zusätzlich die Schaltfläche „DHL (EasyLog)"):

Logistik-Reiter mit Webservice-Schaltflächen

Feld / SchaltflächeBedeutung
Auftrags #, Auftragstext 1, Firmenbezeichnung 1Auftragsnummer, Auftragstext und Kunde (nur Anzeige)
LieferanschriftLieferanschrift des Auftrags (nur Anzeige)
Zahlungsbedingungen, BruttoAnzeige der Konditionen und des Bruttobetrags
Trackingnr.Sendungsverfolgungsnummern des Auftrags; das Programm trägt hier die Paketscheinnummern der Paketdienste ein
Nettogewicht, Anz. Pakete, Gew. der SendungGewichtsangaben in Gramm; bei mehreren Paketen stehen die Einzelgewichte durch Semikolon getrennt im Feld „Gew. der Sendung". Das Symbol daneben öffnet die Maske „Gewicht / Paket..." (Abschnitt 5.5.1)
Paketaufkleber gedruckt JNzeigt an, ob die Sendung bereits übergeben bzw. der Paketaufkleber gedruckt wurde (wird vom Programm gesetzt); bei gesetztem Haken fragt das Programm vor einer erneuten Übergabe nach
Paketscheinnummern / Trackingnummernöffnet die Liste der Paketscheine zum Auftrag (Abschnitt 5.5.2)
EasyLog (Verfahren, Produkte, Services)Voreinstellungen für den DHL-EasyLog-Versand (Abschnitt 5.5.7). Das Verfahren (NATIONAL/INTERNATIONAL u. a.) und das Produkt belegt das Programm anhand des Liefer-Landes vor; das Symbol neben „Produkte" ermittelt Verfahren und Produkt neu. Jeder in „Services" gewählte Zusatzservice (z. B. Mehrpaketsendung (Kolli), Nachnahme, Sperrgut) wird als Service-Code in das Feld darunter übernommen
Hinweistext zur LieferungFreitext für die Lieferung
Paketaufkleber (Aufklappmenü)druckt Paketaufkleber und Versandetiketten (Abschnitt 5.5.3)
UPS (WorldShip)öffnet die Maske „UPS Sendungsdaten..." (Abschnitt 5.5.4)
DPD (DELISprint + WEBService) bzw. DPD (WebService)übergibt die Sendung an DPD – je nach Konfiguration an die Software DELISprint oder direkt an den DPD-Webservice (Abschnitt 5.5.5); das Aufklappmenü „DPD Details" (nur DELISprint-Variante) zeigt die DELISprint-Rückmeldungen
DHL (Versenden) bzw. DHL (WEB-Service)öffnet die Maske „DHL-Versenden" – je nach Konfiguration mit Übergabe an die DHL-Software „Versenden" oder direkt an die DHL-Schnittstelle (Abschnitt 5.5.6)
DHL (EasyLog)übergibt die Sendung an die DHL-Software EasyLog (Abschnitt 5.5.7); bei aktiver DHL-Webservice-Anbindung ausgeblendet
GLS (Gepard + WEBService) bzw. GLS (WebService)übergibt die Sendung an GLS – je nach Konfiguration über die Software Gepard Connect oder direkt an den GLS-Webservice (Abschnitt 5.5.8)
TNT (ExpressManager), DachserÜbergabe an TNT bzw. Dachser (Abschnitt 5.5.9)

Nach jeder Übergabe zeigt das Programm rechts oben die Meldung „Versanddaten wurden erstellt!" und setzt den Haken Paketaufkleber gedruckt JN.

5.5.1 Gewicht / Paket

Gewicht / Paket

Die Maske öffnet sich über das Symbol neben „Gew. der Sendung" – oder automatisch, wenn Sie eine Paketdienst-Schaltfläche anklicken und noch kein Gewicht eingetragen ist. Hier verteilen Sie das Gewicht der Sendung auf die einzelnen Pakete.

ElementBedeutung
Tabelle (Paket, Gramm, KG, Position)je Zeile ein Paket mit seinem Gewicht in Gramm bzw. Kilogramm; über die letzte (leere) Zeile ergänzen Sie weitere Pakete
F3 - Abbruchschließt die Maske, ohne die Gewichte zu übernehmen
F4 - Weiterübernimmt die Gewichte in „Gew. der Sendung" und aktualisiert die Anzahl der Pakete

5.5.2 Paketscheinnummern / Trackingnummern

Paketscheinnummern

Die Maske listet alle zum Auftrag gespeicherten Paketscheinnummern. Beim Öffnen trägt das Programm die Nummern zusätzlich in das Feld „Trackingnr." des Logistik-Reiters ein.

ElementBedeutung
Menü Datei„Fensterposition speichern" und „Weiter" (schließt die Maske)
Liste (Datum, Paketscheinnummer, Art, URL)je Paketschein das Erfassungsdatum, die Nummer, der Paketdienst (z. B. DHL2, GLS, DPD, UPS) und der Link zur Sendungsverfolgung
F2 - Sendungsverfolgungöffnet die Sendungsverfolgung des Paketdienstes zur markierten Nummer im Browser
F5 - Aktualisierenliest die Liste neu ein
F4 - Zurückschließt die Maske

5.5.3 Paketaufkleber (Aufklappmenü)

Paketaufkleber-Menü

Die Schaltfläche Paketaufkleber druckt das in Ihrer emis-Umgebung hinterlegte Standard-Etikett – in der Auslieferung das Auftragsetikett (Abschnitt 5.34). Über das Aufklappmenü wählen Sie gezielt:

MenüpunktWirkung
DHL Etikettöffnet die Druckauswahl „DHL Etikett" (siehe unten)
DPD Etikettöffnet die Druckauswahl „DPD Etikett" (siehe unten)
GLS Etikettöffnet die Druckauswahl „GLS Etikett" (siehe unten)
4711 Etikettdruckt das Auftragsetikett (Abschnitt 5.34)
Post Etikettöffnet die Druckauswahl für das Päckchen-/Paket-Etikett der Deutschen Post (siehe unten)
Deutsch Post E-Portostartet das Zusatzprogramm emis.eporto: Es erstellt über den E-Porto-Dienst der Deutschen Post eine Frankierung, druckt das Etikett, archiviert es in der Druckhistorie (Kennzeichen PD) und übernimmt die Sendungsnummer in die Paketscheinnummern (eigene Lizenz erforderlich)

DHL-, DPD- und GLS-Etikett sind gleich aufgebaute Druckauswahl-Masken:

DHL Etikett

DPD Etikett

GLS Etikett

ElementBedeutung
Menü Datei„Fensterposition speichern", „Abbruch" und „Weiter"
AbsenderAbsenderanschrift (vorbelegt aus den Firmendaten bzw. dem zuletzt verwendeten Absender, änderbar); Adr. suchen übernimmt eine Anschrift aus der Adresssuche
EmpfängerEmpfängeranschrift (aus der Lieferanschrift des Auftrags vorbelegt, änderbar; mit Adr. suchen)
Druckreportsverfügbare Etiketten-Reports des Paketdienstes
Bestellnummer (DHL) / Zusatztext (DPD) / Bemerkung (GLS)Zusatzangabe, die auf dem Etikett angedruckt wird; bei GLS mit der Auftragsnummer vorbelegt
Verfügbare Drucker, Anzahl Kopien, Anzahl Pakete, DruckvorschauAusgabeeinstellungen; je Paket wird ein Etikett gedruckt
F6 - Druckendruckt das Etikett
F4 - Zurückschließt die Maske

Post Etikett zeigt das Versandetikett „DHL Päckchen und Paket Deutschland" als Vorschau mit den Anschriftfeldern; oben wählen Sie die Etikettenart:

Post Etikett

ElementBedeutung
Auswahlliste (z. B. „Päckchen und Paket")Art des Post-Etiketts
Etikett-VorschauAbsender- und Empfängerfelder (vorbelegt, direkt im Etikett änderbar)
F6 - Druckendruckt das Etikett
F4 - Zurückschließt die Maske

5.5.4 UPS (WorldShip) – Maske „UPS Sendungsdaten..."

UPS Sendungsdaten

Die Maske erfasst alle Angaben der UPS-Sendung auf sechs Reitern; mit F4 - Weiter überträgt das Programm die Sendung an UPS und wartet auf die Rückmeldung mit der Paketscheinnummer, F3 - Abbruch schließt ohne Übergabe, F1 - Hilfe öffnet die Hilfe.

ReiterInhalt
1 - AllgemeinPakettyp, Serviceart (z. B. UPS Standard; das Symbol daneben aktualisiert die Servicearten), Allgemeine Produktbeschreibung (Pflicht bei Auslandssendungen), Referenznummer 1/2 (vorbelegt mit der Auftragsnummer), Sendungsgewicht und Anzahl Pakete mit der Tabelle „Gewicht / Paket", Nur Dokumente, Samstagszustellung, Mandant, UPS-Kundennummer
2 - Versenden anEmpfänger: Kundennummer, Firma oder Name, Zu Händen von, Adresse 1–3, Land, PLZ, Ort, Telefon, Email, UPS-Kundennummer und UStID-Nummer des Empfängers
3 - Versenden vonAbsenderdaten: Firma oder Name, Ansprechpartner, Adresse 1–3, Land, PLZ, Ort, Telefon, Telefax, UStID-Nummer und UPS-Kundennummer (der Haken „Sender" aktiviert eine abweichende Absenderanschrift)
4 - OptionenZusatzleistungen, u. a. Zustellnachweis, Unterschrift erforderlich, Rückholservice (einfach/dreifach/Selbstdruck, UPS druckt und sendet Aufkleber), Nachnahme (Betrag, Nur Barzahlung), Versicherter Wert, Benachrichtigungsservice (Versendet/Ausnahme/Zugestellt mit E-Mail-Adressen), Warenbeschreibung, Carbon Neutral, Zusätzliche Handhabung
5 - RechnungsempfängerTransportkosten zu Lasten von (Versender/Empfänger/Rechnungsempfänger) mit UPS-Kundennummer und UStID-Nummer
6 - Verlinkte Aufträgebis zu sechs weitere Auftragsnummern, die mit dieser Sendung versendet werden („…" öffnet die Auftragssuche; die Paketscheinnummer wird auch dort eingetragen), sowie die Quellauftragsnummer

Die weiteren Reiter der Maske:

UPS Versenden an

UPS Versenden von

UPS Optionen

UPS Rechnungsempfänger

UPS Verlinkte Aufträge

5.5.5 DPD (DELISprint + WEBService) / DPD (WebService)

Für den DPD-Versand gibt es zwei Varianten. Welche in Ihrer emis-Umgebung aktiv ist, erkennen Sie an der Beschriftung der Schaltfläche:

  • DPD (DELISprint + WEBService) – Übergabe an die lokal installierte DPD-Software DELISprint.
  • DPD (WebService) – Direktanbindung an den DPD-Webservice (DPD Cloud): Ihr Administrator hinterlegt dazu die DPD-Webservice-Zugangsdaten (Anwender, Kennwort, Kunden- und Depotnummer) in der emis.konfiguration auf der Registerkarte „Logistik". Eine DPD-Software auf dem Arbeitsplatz ist dann nicht mehr nötig.

Variante DELISprint: Die Schaltfläche öffnet die Maske „Versandarten" und übergibt die Sendung anschließend an DELISprint:

DPD Versandarten

ElementBedeutung
VersandartDPD-Versandart (z. B. Normalpaket)
Service, ServicezusatzZusatzservices der Sendung
DruckerNummer der DELISprint-Druckstation (1–5); das rote Ausrufezeichen zeigt die Belegung an
Email-Benachrichtigung von DPD an Empfängerder Empfänger erhält die Versandbenachrichtigung von DPD
Retourenlabelerstellt zusätzlich ein Retourenlabel
F4 - Weiterübergibt die Sendung; ohne gewählten Drucker erscheint die Meldung „Bitte wählen Sie einen Drucker aus!"

Variante WebService: Die Maske „Versandarten" zeigt hier eine andere Auswahl:

DPD Versandarten (WebService)

ElementBedeutung
VersandartDPD-Produkt: DPD Classic, DPD 8:30, DPD 12:00, DPD 18:00, DPD MAX, DPD EXPRESS (nur bei Auslandsanschrift), DPD PARCELLetter, DPD PARCELLetterPlus, DPD International Mail
PositionPosition des Labels auf dem Druckbogen (UPPER_LEFT, UPPER_RIGHT, LOWER_LEFT, LOWER_RIGHT)
DruckerNummer des DPD-Druckers (1–5); die zugehörigen Drucker sind am emis-Server hinterlegt
Email-Benachrichtigung von DPD an EmpfängerDPD-Predict-Benachrichtigung an den Empfänger (nur wählbar, wenn im Auftrag eine gültige E-Mail-Adresse steht)
Retourenlabelerstellt zusätzlich ein Retourenlabel
F4 - Weiterstellt die Sendung für den DPD-Webservice bereit

Die Übergabe an DPD erledigt anschließend der emis-Server im Hintergrund: Er meldet die Sendung beim DPD-Webservice an, erhält das Paketlabel als PDF zurück, druckt es auf dem gewählten DPD-Drucker, archiviert es in der Druckhistorie des Auftrags (Kennzeichen PD) und trägt die Paketscheinnummern in die Liste „Paketscheinnummern / Trackingnummern" (Abschnitt 5.5.2) ein. Tritt dabei ein Fehler auf (z. B. eine vom DPD-Webservice nicht mehr unterstützte Versandart), erhält der Bearbeiter des Auftrags eine Nachricht.

Der Menüpunkt DPD Details im Aufklappmenü der Schaltfläche (nur bei der DELISprint-Variante) zeigt die Übergaben und die von DELISprint zurückgemeldeten Paketscheinnummern:

DPD DELISprint Details

ElementBedeutung
Liste (ODBC Status, ODBC Verknüpfung, Paketscheinnummer, Uhrzeit)alle DELISprint-Übergaben des Auftrags
Auftragsnummer, DPD Verknüpfung, Paketscheinnummer, StatusDetails des markierten Eintrags; „…" neben der Paketscheinnummer öffnet die Auswahl
F4 - Zurückschließt die Maske

5.5.6 DHL (Versenden) / DHL (WEB-Service)

Auch für den DHL-Versand über die Maske DHL-Versenden gibt es zwei Varianten; die aktive erkennen Sie an der Beschriftung der Schaltfläche:

  • DHL (Versenden) – Übergabe an die DHL-Versandsoftware „Versenden" über ein Austauschverzeichnis.
  • DHL (WEB-Service) – Direktanbindung an die DHL-Schnittstelle: Die Übergabe an DHL erledigt der emis-Server im Hintergrund. In dieser Variante ist zusätzlich die Schaltfläche DHL (EasyLog) ausgeblendet – der Webservice ersetzt beide klassischen DHL-Wege:

Logistik-Reiter mit DHL (WEB-Service)

Beiden Varianten gemeinsam: Die Schaltfläche öffnet die Maske DHL-Versenden und meldet nach erfolgreicher Übergabe „Versanddaten wurden erstellt!". Voraussetzung ist das Exportverzeichnis in der emis.konfiguration auf der Registerkarte „6 Logistik" (wählen Sie ein Verzeichnis, auf das alle emis-Benutzer Zugriff haben) – ohne bzw. mit ungültigem Exportverzeichnis erscheint die Meldung „Konnte Exportverzeichnis nicht finden! Bitte in der emis-Konfiguration einstellen." und es passiert nichts weiter. Fehlt das Sendungsgewicht, fragt das Programm es vorher über die Maske „Gewicht / Paket..." ab (Abschnitt 5.5.1).

Variante „Versenden": Die Maske hat vier Registerkarten:

DHL-Versenden – DHL Paket

RegisterkarteInhalt
DHL PaketSendungen innerhalb Deutschlands. Produktauswahl DHL Paket (nationaler Paketversand), DHL Paket Prio (garantierte Zustellung innerhalb von 2 Tagen) oder Kleinpaket (kleine Sendungen im Briefnetz der Deutschen Post) und die Services Transportversicherung (mit Versicherungsbetrag), Persönliche Übergabe, Alterssichtprüfung (mindestens 16 bzw. 18 Jahre), Keine Nachbarschaftszustellung, Nachnahme (mit Nachnahmebetrag), Paketankündigung (mit Empfänger-E-Mail-Adresse), Sperrgut und Retoure
DHL Paket InternationalSendungen außerhalb der EU. Services Vorausverfügung (sofortige Rücksendung an den Absender / Rücksendung an den Absender nach Ablauf der Frist / Preisgabe des Paketes durch den Absender), Rückschein, Premium, Nachnahme, Transportversicherung, Paketankündigung und Sperrgut sowie die Empfängertelefonnummer
DHL EuropaketSendungen innerhalb der EU mit den Services Transportversicherung, Paketankündigung und Sperrgut
VersenderdatenIhre eigenen Angaben: Absenderanschrift (Firmenbezeichnung 1–3, Straße, Hausnummer, Land, PLZ, Ort), Absenderreferenz, E-Mail, Telefonnummer sowie rechts Kontoreferenz, IBAN, BIC, Empfängername und Bankname (Bankdaten für den Nachnahmeversand), die DHL-Kundennummer und die Abrechnungsnummern (Suffix National, Suffix Welt, Suffix EU, Retoure). Die Schaltfläche Speichern hinterlegt die Angaben dauerhaft

DHL-Versenden – Versenderdaten

Auf den Versand-Registerkarten stehen zusätzlich die Sendungsreferenz (mit der Auftragsnummer vorbelegt) und das Sendungsdatum (mit Kalender); Versicherungs- und Nachnahmebetrag sind mit dem Bruttobetrag des Auftrags vorbelegt, die Empfänger-E-Mail-Adresse und -Telefonnummer kommen aus dem Auftrag. Die zum Empfängerland passende Registerkarte wählt das Programm vor.

Variante „WEB-Service": Es öffnet sich dieselbe Maske, aber mit sichtbaren Unterschieden – daran erkennen Sie im Zweifel auch, welche Variante Sie vor sich haben:

DHL-Versenden (WEB-Service) – DHL Paket

  • Der Fenstertitel zeigt das aktuelle Paket, z. B. „DHL-Versenden (Paket 1 von 2, … Gramm)": Bei mehreren Paketen öffnet sich die Maske für jedes Paket einzeln nacheinander.
  • Auf allen Versand-Registerkarten gibt es zusätzlich die Auswahl Drucker (Nummer 1–5; die zugehörigen Drucker sind am emis-Server hinterlegt).
  • Registerkarte DHL Paket: Das Produkt DHL Paket Prio und der Service Retoure entfallen; dafür kommen Ident-Check (mit Vorname/Nachname und mindestens 16 bzw. 18 Jahre) und Retourenlabel zusätzl. drucken hinzu.
  • Registerkarte DHL Paket International: Rückschein und die Vorausverfügungs-Option „Rücksendung an den Absender nach Ablauf der Frist" entfallen; dafür erscheint der Bereich Zoll (Rechnungsnummer, Export-Typ, Export-Beschreibung, Versandkosten, Währung) mit der Schaltfläche F5 - Zollinhaltserklärung für die einzelnen Zollpositionen (eigene Maske, siehe unten). Bei Nicht-EU-Zielen sind die Zollangaben und eine ausgefüllte Zollinhaltserklärung Pflicht. Für bestimmte Ziele steht zusätzlich Postal Delivered Duty Paid (PDDP) zur Verfügung.

Maske „DHL Zollinhaltserklärung" (öffnet sich über F5 - Zollinhaltserklärung; der Fenstertitel zeigt wie die DHL-Maske das aktuelle Paket):

DHL Zollinhaltserklärung

Beim ersten Öffnen füllt das Programm die Liste automatisch vor: je Auftragsposition eine Zollposition mit Artikelbezeichnung, Menge und Wert (Einzelpreis) aus dem Auftrag sowie Ursprungsland, Zolltarifnummer und Gewicht (Artikelgewicht × Menge) aus dem Artikelstamm. Fehlen diese Angaben im Artikelstamm, bleiben die Felder leer bzw. das Gewicht steht auf 0 – vollständig gepflegte Artikel (Warenzollnummer, Ursprungsland, Gewicht) ersparen hier die Handarbeit.

ElementBedeutung
Liste „Auftragspositionen" (Artikelbezeichnung, Ursprungsland, Zolltarifnummer, Menge, Wert, Waehrung, Gewicht in Gramm)die Zollpositionen der Sendung; alle Spalten sind direkt in der Liste änderbar. Bei den Empfängerländern USA und Puerto Rico sind Ursprungsland und Zolltarifnummer Pflicht (die beiden Spalten sind dann gelb hinterlegt)
Gewicht PaketGewicht des aktuellen Pakets (nur Anzeige)
GesamtgewichtSumme der Gewichte aller Zollpositionen (nur Anzeige)
Differenz-GewichtPaketgewicht minus Gesamtgewicht der Zollpositionen: grün bei 0 oder mehr, rot bei negativem Wert – die Zollpositionen dürfen zusammen nicht schwerer sein als das Paket. Solange die Differenz negativ ist, bleibt F4 - Zurück gesperrt
F3 - Abbruchschließt die Maske (die Zollpositionen bleiben für den nächsten Aufruf gespeichert)
F4 - Zurückprüft und übernimmt die Zollpositionen: Bei den Empfängerländern USA/Puerto Rico müssen Ursprungsland und Zolltarifnummer in allen Zeilen gefüllt sein; enthält die Liste Positionen mit Gewicht 0, bietet das Programm an, diese zu löschen – andernfalls bricht es ab, denn Zollpositionen mit Gewicht 0 sind nicht zulässig

Beim F4 - Weiter der DHL-Maske prüft das Programm bei Nicht-EU-Zielen zusätzlich, dass eine Zollinhaltserklärung vorhanden ist, keine Position Gewicht 0 hat und die Gewichte zum Paket passen – sonst öffnet es die Zollinhaltserklärung erneut.

Nach F4 - Weiter übernimmt der emis-Server die Sendung im Hintergrund: Er meldet sie über die DHL-Schnittstelle an, erhält das Paketlabel als PDF, druckt es auf dem gewählten DHL-Drucker, archiviert es in der Druckhistorie des Auftrags (Kennzeichen PD) und trägt die Sendungsnummer in die Liste „Paketscheinnummern / Trackingnummern" (Abschnitt 5.5.2, Art „DHL2") ein – die CSV-Rückläufer der „Versenden"-Software entfallen in dieser Variante.

Prüfen und ergänzen Sie vor der ersten Verwendung die Registerkarte Versenderdaten:

  • Ohne zehnstellige DHL-Kundennummer meldet das Programm „Bitte geben Sie zuerst Ihre DHL-Kundennummer ein." und wechselt auf diese Registerkarte. Sie finden die Nummer im DHL-Geschäftskundenportal unter den Vertragsdaten.
  • Die Bankdaten werden für die Gebühren beim Nachnahmeversand benötigt.
  • Bei internationalen Sendungen (Registerkarte „DHL Paket International" oder „DHL Europaket") ist die Telefonnummer des Absenders Pflicht.

F4 - Weiter übergibt die Sendung, F3 - Abbruch bricht ab. Steht beim Klick auf F4 - Weiter die Registerkarte „Versenderdaten" im Vordergrund, erscheint der Hinweis, zuerst eine der ersten drei Registerkarten zu wählen.

In der Variante „Versenden" gilt für den Rücklauf: Die von DHL zurückgemeldeten Paketschein-/Trackingnummern legt die Versandsoftware als CSV-Dateien im Unterordner Export des Exportverzeichnisses ab. Beim Öffnen der Maske Paketscheinnummern / Trackingnummern (Abschnitt 5.5.2) liest emis diese Dateien ein, ordnet die Nummern den Aufträgen zu und benennt die eingelesenen Dateien anschließend von .CSV in .OPA um, damit sie nicht doppelt verarbeitet werden. Den Unterordner Export legt emis beim ersten Versand selbst an.

5.5.7 DHL (EasyLog)

Die Schaltfläche DHL (EasyLog) übergibt die Sendung mit den im Bereich EasyLog gewählten Einstellungen (Verfahren, Produkt, Services) an die DHL-Software EasyLog; die Übergabe läuft über das EasyLog-Austauschverzeichnis Ihrer emis-Umgebung. Wurde der Auftrag noch nicht berechnet, fragt das Programm vorher nach, ob Sie ohne Rechnungsnummer fortfahren wollen.

Bei einer Mehrpaketsendung (Service „Mehrpaketsendung (Kolli)") sowie bei Expresspaket-Produkten öffnet sich zuerst die Maske Gewichte und Abmessungen...:

Gewichte und Abmessungen

ElementBedeutung
Paket 1–6 (Länge cm, Breite cm, Höhe cm, Gewicht Gramm)Abmessungen und Gewicht je Paket
F3 - Abbruchbricht ab – die Sendung wird nicht übergeben
F4 - Weiterübernimmt die Angaben und übergibt die Sendung

Die Sammel-Übergabe mehrerer Aufträge an EasyLog bietet das Modul emis.easylog (eigene Kachel und Dokumentation).

5.5.8 GLS (Gepard + WEBService) / GLS (WebService)

Auch für den GLS-Versand gibt es zwei Varianten; die aktive erkennen Sie an der Beschriftung der Schaltfläche:

  • GLS (Gepard + WEBService) – Übergabe an die GLS-Software Gepard Connect.
  • GLS (WebService) – Direktanbindung an den GLS-Webservice (GLS ShipIT): Die Zugangsdaten sind am emis-Server hinterlegt; eine GLS-Software auf dem Arbeitsplatz ist nicht nötig.

Variante Gepard – Maske „GLS Gepard Connect":

GLS Gepard Connect

ElementBedeutung
Nettogewicht, Anz. Pakete, Gew. der SendungGewichtsangaben aus dem Auftrag; das Symbol daneben verteilt das Gewicht auf mehrere Pakete
Gewicht emis, Gewicht GLSGewicht laut Auftrag und das an GLS gemeldete Gewicht
ProduktartGLS-Produkt (z. B. Standard/Gewerbe (Business-/SmallBusiness Parcel), Retoure, Terminversand)
Zeit (nur bei Terminversand), AbholterminZustellzeit und Abholtermin für Terminsendungen
FrankaturFrankatur der Sendung (z. B. Frei Haus, unverzollt, unversteuert)
F3 - Abbrechenschließt die Maske ohne Übergabe
F4 - Lieferung übergebenübergibt die Sendung an die GLS-Software Gepard

Variante WebService – Maske „GLS": Voraussetzung ist ein eingetragenes Sendungsgewicht (sonst erscheint „Bitte zuerst das Gewicht der Sendung eingeben!").

GLS WebService

Der obere Bereich hat vier Registerkarten:

RegisterkarteInhalt
PaketeigenschaftenProdukt (Paket, Express, Fracht), Gewicht KG (aus dem Auftrag), Kundenreferenz (mit der Auftragsnummer vorbelegt), Notiz 1/2, Frankatur (z. B. „20 - Frei Haus, unverzollt, unversteuert"), ab Werk (ExWorks) sowie die Services: Empfänger per E-Mail über die bevorstehende Zustellung informieren (vorbelegt, wenn eine E-Mail-Adresse vorliegt), Garantierte Zustellung am nächsten Werktag (außer Samstags), Rückschein mit PostIdent Verfahren Persönlich übergeben, Vor 08:00/09:00/10:00/12:00 Uhr Service, Samstag vor 10:00/12:00 Uhr Service, Samstag Service (die Zeit-Services nur beim Produkt Express) und Retourenlabel
Pick and ShipGLS holt das Paket bei einer dritten Adresse ab und stellt es dem Empfänger zu: Haken Pick and Ship, Pickupdate (Abholtermin) sowie Benachrichtigungen (EMail to Shipper, EMail to Consignee, SMS to Shipper)
Pick and ReturnGLS holt das Paket beim Kunden ab und bringt es zu Ihnen zurück: Haken Pick and Return, Pickupdate und dieselben Benachrichtigungsoptionen
GefahrgutKennzeichnung als Gefahrgut mit Gefahrgut GLSHazNummer und Gefahrgut Gewicht KG

Im unteren Bereich stehen die Anschriften auf drei Registerkarten – Empfängeradresse (aus der Lieferanschrift vorbelegt, mit E-Mail, Telefon und Mobil), Alternative Absenderadresse und Exchangeadresse (für den Austauschservice); Adresse suchen... übernimmt jeweils eine Anschrift aus der emis-Adresssuche. Unten wählen Sie den Drucker (Nummer 1–5, die zugehörigen Drucker sind am emis-Server hinterlegt). F4 - Weiter stellt die Sendung bereit, F3 - Abbruch schließt die Maske.

Die Übergabe an GLS erledigt der emis-Server im Hintergrund: Er meldet die Sendung beim GLS-Webservice (ShipIT) an, erhält das Paketlabel als PDF, druckt es auf dem gewählten GLS-Drucker, archiviert es in der Druckhistorie (Kennzeichen PD) und trägt die Paketnummern in die Liste „Paketscheinnummern / Trackingnummern" (Abschnitt 5.5.2) ein.

5.5.9 TNT (ExpressManager) und Dachser

TNT (ExpressManager) hat keine eigene Maske: Die Schaltfläche erstellt die Übergabedateien für den TNT ExpressManager im konfigurierten TNT-Verzeichnis und meldet „Versanddaten wurden erstellt!".

Dachser öffnet die gleichnamige Maske; mit F4 - Weiter stellt das Programm die Sendungsdaten für die Übergabe an Dachser bereit (je Paket ein Label-Auftrag):

Dachser

ElementBedeutung
Notiz 1Referenztext (mit der Auftragsnummer vorbelegt)
Dachser ProduktDachser-Produkt (z. B. targospeed, targofix, targoflex); unter der Auswahl erscheint die Produktbeschreibung
Versanddatum, LieferdatumVersand- und Liefertermin (mit Kalender)
Gewicht KGGewicht des Pakets (aus dem Auftrag)
Reiter EmpfängeradresseFirmenbezeichnung 1–3, Straße, Straße 2 (Adresszusatz), Land, PLZ, Ort und GLN des Empfängers; Adresse suchen... übernimmt eine andere Anschrift
Reiter VersenderadresseAbsenderdaten mit GLN; Versenderadresse speichern hinterlegt sie als Vorgabe
Anzahl Label, DruckerAnzahl der Labels (1–10) und Druckernummer
F3 - Abbruchschließt die Maske ohne Übergabe
F4 - Weiterstellt die Sendungsdaten bereit; ohne Versanddatum, Lieferdatum oder Produkt weist eine Meldung auf die fehlende Angabe hin

5.6 Auftrag suchen (F2)

Auftrag suchen

Suche nach Aufträgen über zahlreiche Kriterien. Die Trefferliste zeigt oben die Aufträge (mit Statushäkchen Gel./Ber./Abg./Bez.), darunter die Positionen des markierten Auftrags.

Feld / SchaltflächeBedeutung
StatusAlle / eingeschränkt nach Auftragsstatus
Firmenbez., Matchcode, Ansprechpartner, LieferanschriftSuche über Kundendaten
Rechnungsnr., Auftragsnr., Kunden- Bestellnr., EMIS-Nr., Kundennr., Quellauftragsnr., Paketnummer, Shop Bestellnr.Suche über Nummern
Erzeugnisgruppe, Ihr Zeichen, Ihre Nachricht, Auftragstext, BemerkungSuche über Auftragsfelder
Artikelnr., Artikelbezeichnung und ArtikeltextSuche über Positionen
LI oder RE Datum, Datum (Angelegt_Am) von/bisDatumssuche
Vertreter, BearbeiterSuche nach Zuständigkeit
Tabelle beim Start füllenfüllt die Liste künftig schon beim Öffnen
F6 - Suche startenführt die Suche aus (leere Felder = alle Aufträge)
F4 - Weiterübernimmt den markierten Auftrag ins Hauptfenster
F3 - Abbruchschließt die Suche
Selektion übernehmenübernimmt die Treffer als Selektion ins Hauptfenster
Positionen anzeigen...zeigt die Positionen des markierten Treffers
Stopp-/X-Symbolbricht eine laufende Suche ab / leert die Suchfelder
Pfeil-Schaltflächenblättern in der Trefferliste

5.7 Auftragstabelle (F8)

Auftragstabelle

Tabellarische Übersicht aller selektierten Aufträge mit Auftragstext, Kunde, Beträgen, Statushäkchen, Rechnungs- und Lieferdatum, Mahnstufe, FIBU-Lauf, Liefertag, PStatus (farbige Statusanzeige: Grün = Abgeschlossen, Orange = Berechnet, Blau = Geliefert, Rot = Nicht geliefert), Gesamt-EK und Marge.

ElementBedeutung
Filter-Häkchen unten links (Geliefert, Berechnet, Bezahlt, Abgeschlossen, Gesperrt, Inland)filtern die Tabelle nach Status
OP-Liste / Auftragsbestand / Unbearbeitete / Nicht abgeschl.vordefinierte Filter-/Druckansichten
Auftragspositionenzeigt die Positionen des markierten Auftrags
F4 - Weiterspringt zum markierten Auftrag
F3 - Abbruchschließt die Tabelle
Symbole rechts obenTabelle drucken, Excel-Export, Layout löschen/speichern

Menüleiste der Auftragstabelle:

Menü Datei der Auftragstabelle

Menü / MenüpunktWirkung
Datei → KdnNr, FB2, PLZ, Ort anzeigenblendet die zusätzlichen Spalten Kundennummer (nicht die EMIS-Nr.), Firmenbezeichnung 2, PLZ und Ort ein bzw. aus. Die Einstellung wird gespeichert; damit sie wirkt, müssen Sie die Tabelle schließen und neu öffnen
Datei → Akontorechnungen anzeigenblendet die Spalte Akontorechnungen ein bzw. aus (ebenfalls erst nach dem Neuöffnen der Tabelle sichtbar)
Datei → Abbruch (F3)schließt die Tabelle
Datei → Weiter (F4)springt zum markierten Auftrag
Datensatz → erster / vorheriger / nächster / letzter Datensatz (Umsch+F1–F4)blättert in der Tabelle

5.8 Aufträge selektieren (Datensatz → Selektieren)

Aufträge selektieren

Feld / SchaltflächeBedeutung
Alle Aufträge anzeigenhebt die Einschränkung auf
Nur offene, nicht berechnete, Aufträge anzeigenStandard-Selektion beim Programmstart
Nur offene und nicht gelieferte Aufträge anzeigenzusätzliche Einschränkung auf nicht gelieferte
Erzeugnisgruppe, Bearbeiter, Vertreterschränken auf Gruppe bzw. Zuständigkeit ein
Datum (Angelegt_Am) von/bisDatumseinschränkung
F4 - Weiterübernimmt die Selektion
F3 - Abbruchschließt die Maske ohne Änderung

5.9 Druckauswahl (F6)

Druckauswahl

Belegarten

Feld / SchaltflächeBedeutung
Was wollen Sie drucken?Belegart (Auftragsbestätigung, Auftragserteilung, Auftragsinformation, Lieferschein, Proformalieferschein, Rechnung, Barrechnung, Vorkassenrechnung, Proformarechnung, Zahlschein, Lieferterminbestätigung)
Teillieferungerscheint neben der Belegart nur bei der Belegart Lieferschein und nur, wenn in der emis.konfiguration auf der Registerkarte „Auftrag / Angebot / Bestellung / Sonstiges" das Häkchen Teillieferungen gesetzt ist. Die Schaltfläche öffnet die Maske „Auftragspositionen zum Auftrag" (Abschnitt 5.55), in der Sie je Position die jetzt zu liefernde Menge festlegen
E-Rechnungerscheint nur bei Rechnungs- und Gutschriftsbelegen und nur, wenn das Zusatzmodul emis.ZUGFeRD freigeschaltet ist; ist standardmäßig angehakt. Beim E-Mail-Versand erhält der Empfänger die Rechnung dann als PDF/A-3 mit eingebetteter, maschinenlesbarer XML-Datei (ZUGFeRD bzw. XRechnung) und einen entsprechenden Standard-Mailtext
Mit Unterschrifterscheint nur bei den Belegarten Lieferschein und Auftragserteilung und nur, wenn das Zusatzmodul emis.unterschriftenpad aktiviert ist. Beim Druck fordert emis den Kunden auf, auf dem angeschlossenen Unterschriftenpad zu unterschreiben; die Unterschrift wird auf den Beleg gedruckt
DruckdatumBelegdatum
Einleitungstext / EndtextTextbausteine für den Beleg (mit Rechtschreibprüfung und Textbaustein-Schaltflächen)
DruckreportsAuswahl des Reports (belegartabhängig)
Verfügbare DruckerDruckerauswahl
Email, Betreff für Email, TelefaxVersandziele für E-Mail-/Faxversand
Anzahl KopienAnzahl der Ausdrucke
Logo druckendruckt den Beleg mit/ohne Firmenlogo
F2 - Vorschauzeigt die Druckvorschau
F6 - Emailversendet den Beleg per E-Mail
F5 - Faxenversendet den Beleg per Fax
F4 - Druckendruckt den Beleg
F3 - Abbruchschließt die Druckauswahl

Das Menü Datei der Druckauswahl enthält die Punkte Fensterposition speichern, Abfrage vor Faxversand, Vorschau, Abbruch, Drucken, Faxen und Email. Abfrage vor Faxversand ist ein Schalter: Ist er gesetzt, fragt das Programm vor dem Faxversand nach, ob das Dokument jetzt versendet werden soll. Die übrigen Punkte entsprechen den gleichnamigen Schaltflächen der Maske.

5.10 Zusatzinformationen (F10)

Zusatzinformationen

Frei konfigurierbare Zusatzfelder zum Auftrag: Rahmenvertrag Start/Ende, zehn Ja/Nein-Felder, acht Auswahl-/Textfelder und zehn Memofelder (u. a. „Akonto Rechnung"). Die Feldbezeichnungen passt Ihr Administrator über Konfiguration an.

SchaltflächeWirkung
Hilfeöffnet die Hilfe
Konfigurationöffnet die Konfigurationsmaske der Zusatzfelder
F3 - Abbruchschließt ohne zu speichern
F4 - Zurückspeichert und schließt

Insgesamt stehen 30 Felder zur Verfügung:

  • zehn Kombinationsfelder – Textfelder mit Auswahlliste (SonstigesText01SonstigesText10, in der Standardauslieferung u. a. „Rahmenvertrag Start" und „Rahmenvertrag Ende"),
  • zehn Ja/Nein-Kennzeichen (SonstigesJN01SonstigesJN10),
  • zehn Memofelder (SonstigesMemo01SonstigesMemo10): die ersten vier sind mehrzeilige Memofelder, die letzten sechs einzeilige Textfelder, die zusätzlich eine Funktion erhalten können (siehe unten).

Dieselbe Maske gibt es auch im emis.artikelstamm und im emis.crm (dort für Artikel, Adressen und Ansprechpartner). Die Feldinhalte werden je Datenart getrennt geführt – die Zusatzfelder eines Auftrags haben nichts mit denen eines Artikels oder einer Adresse zu tun.

Zusatzfelder konfigurieren (Schaltfläche „Konfiguration")

Zusatzinformationen konfigurieren

Die Schaltfläche Konfiguration öffnet das Fenster „Zusatzinformationen Konfigurieren…" neben der Zusatzinformationen-Maske. Sie wählen im Feld Feldname ein Feld aus und ändern dessen Eigenschaften – die Zusatzinformationen-Maske dahinter zeigt die Änderung sofort an. Das abgebildete Beispiel zeigt ein Memofeld; bei den Kombinationsfeldern erscheint an Stelle der Gruppe Funktion eine Tabelle mit den Einträgen der Auswahlliste.

EigenschaftBedeutung
FeldnameDas zu ändernde Feld
Von links / Von obenPosition des Feldes in der Maske
BreiteBreite des Feldes
TAB IndexReihenfolge, in der der Cursor die Felder anspringt
TitelBeschriftung des Feldes
SichtbarBlendet das Feld ein bzw. aus
FunktionNur für die Felder SonstigesMemo05SonstigesMemo10: Datei (Pfad zu einer Datei hinterlegen und diese öffnen), Internet (Internetadresse im Browser öffnen), Email (E-Mail an die hinterlegte Adresse), Projektnummer (Projekt auswählen), Telefon oder Keine
Tabelle (Nr., G.Nr., Gruppenname)Nur bei den Kombinationsfeldern: die Einträge der Auswahlliste des gewählten Feldes. Hier pflegen Sie die Werte, die im Feld zur Auswahl stehen
F4 - WeiterSpeichert die Konfiguration – zusammen mit Größe und Position des Zusatzinformationen-Fensters
F3 - AbbruchVerwirft die Änderungen und stellt die gespeicherte Konfiguration wieder her

Hinweis: Die Konfiguration wird zentral abgelegt und gilt damit für alle emis-Anwender.

Hinweis: Die Funktion Telefon ist für die Zusatzinformationen zu Adressen und Ansprechpartnern (emis.crm) gedacht. Wird sie in der Auftragsverwaltung ausgelöst, ohne dass eine Adressmaske geöffnet ist, meldet emis „Diese Funktion ist in dieser Form nicht möglich!".

5.11 Position hinzufügen / ändern

Positionsmaske

Die Maske erscheint beim Neuanlegen (nach der Artikelauswahl) und beim Ändern einer Position (F3 bzw. Doppelklick). Menüleiste: Datei, Produktionsauftrag (übergibt die Position in einen Produktionsauftrag), In Artikelstamm übernehmen (schreibt geänderte Texte/Preise in den Artikelstamm zurück).

Feld / SchaltflächeBedeutung
Auftragsnr., Position, Artikelnr.Zuordnung der Position
Min. Bestand, Lagerbestand, Reserviert, Verfügbar, Bestellt, Offene Best.Lagerdaten des Artikels (Anzeige)
ArtikelbezeichnungPositionstext (Symbole rechts: Text bearbeiten, Rechtschreibprüfung, Autotext u. a.)
Staffelpreise / KdnartStaffelpreise des Artikels für die Kundenart
Verkaufshistoriebisherige Verkäufe des Artikels an den Kunden (Belegart, Belegnummer, Datum, Menge, Einzelpreis)
Menge, Mengeneinheit, Menge VPEBestellmenge und Verpackungseinheit
Empf. VK, VK Endkunde, Gesamtpreis, Rabatt %Preise und Rabatt (mit Brutto-Anzeige)
Min. VK, EK, EK/VK %, Einzelmarge, GesamtmargeKalkulationsdaten; Warnung „VK ist kleiner als der MindestVK!" bei Unterschreitung
Pos. nicht auf LS / RE / Proforma-REPosition auf dem jeweiligen Beleg unterdrücken
Stammartikel, Leihgerät, ProbestellungKennzeichen der Position
Nach dieser Position Seitenwechsel erzwingenerzwingt einen Seitenumbruch im Beleg
Statistiken (Aufklappmenü)Statistiken zum Artikel
Preis --> Kundenspeichert den Preis als Kundenpreis
Rabatt ausw. (Aufklappmenü)wählt einen hinterlegten Rabatt
F3 - Abbruchverwirft die Änderungen
F4 - Weiterspeichert die Position

5.12 Artikel suchen (F4 Neu auf Reiter 2)

Artikel suchen

Menüleiste: Datei, Datensatz, Artikelpaket (Artikelpakete übernehmen), Scanner einlesen (Barcode-Scanner).

ElementBedeutung
Warengruppenbaum (links)Suche über die Warengruppen; „Alle" zeigt alle Artikel
TrefferlisteArtikel mit EK, VK (Endkunde/Händler/Premium), Lagerbestand (farbig: grün = verfügbar, rot = nicht verfügbar), Mindestbestand, Matchcode
Nur Baugruppen / Tabelle beim Start füllenFilteroptionen
Ausgewählte Artikel / F7 - MarkierteSammelliste für die Übernahme mehrerer Artikel
Direkt-SucheSuche nach Artikelnummer, Ersatz-Artikelnr., EAN/GTIN, Seriennummer, Herstellernummer, Art.-Nr. Lieferant, Bar-Code, Lieferant EMIS Nr., Art.Nr. Kunde
Diffuse-SucheSuche nach Matchcode, Artikelbezeichnung, Beschreibung, Hersteller, VK-Preis von–bis
Lagerabfrageöffnet die Lagerabfrage zum markierten Artikel
Bisher gekaufte Artikelzeigt die vom Kunden bereits gekauften Artikel
F6 - Suche startenführt die Suche aus
F4 - Weiterübernimmt den markierten Artikel als Position
F3 - Abbruchschließt die Suche

5.13 Rechnungslauf

Rechnungslauf

Feld / SchaltflächeBedeutung
Auswahlwählt die zu berechnenden Aufträge aus
ProtokollErgebnisprotokoll des Laufs
Einleitungstext / EndtextTextbausteine der Rechnungen
DruckdatumRechnungsdatum
DruckreportsReport für den Rechnungsdruck
Logo druckenmit/ohne Firmenlogo
Drucken (Aufklappmenü)startet den Lauf (aktiv nach der Auswahl)
Beendenschließt die Maske

5.14 Lieferscheinlauf

Lieferscheinlauf

Aufbau und Bedienung wie der Rechnungslauf (Abschnitt 5.13), jedoch für den Stapeldruck von Lieferscheinen.

5.15 Mahnlauf

Mahnlauf

Feld / SchaltflächeBedeutung
Was wollen Sie drucken? / AuswahlAuswahl der Mahnstufe und der zu mahnenden Rechnungen
Protokoll / ProtokolldruckErgebnisprotokoll des Mahnlaufs anzeigen bzw. drucken
Einleitungstext / EndtextTextbausteine der Mahnung
Druckdatum, SpracheDatum und Sprache der Mahnungen
Druckreports / Verfügbare DruckerReport- und Druckerauswahl
Anzahl KopienAnzahl der Ausdrucke
E-Mail / Drucken / FaxenVersandweg (aktiv nach der Auswahl)
Beendenschließt die Maske

5.16 Sammelrechnungstabelle

Sammelrechnungstabelle

Zeigt die Kunden, für die Sammelrechnungen anstehen (Aufträge mit Kennzeichen „Sammel-Rechnung"). Stehen keine Sammelrechnungen an, bleibt die Liste leer.

Feld / SchaltflächeBedeutung
Einleitungstext / EndtextTextbausteine der Sammelrechnung
DruckdatumRechnungsdatum
Nur gelieferte Aufträgenimmt nur gelieferte Aufträge in die Sammelrechnung auf
Nur wenn > 1 Rng. vorhandenerzeugt nur bei mehreren offenen Beträgen eine Sammelrechnung
Bevorzugt via Email versendenversendet die Sammelrechnung per E-Mail statt sie zu drucken – allerdings nur bei den Kunden, bei denen im emis.crm in den kundenbezogenen Auftragsdaten der Haken „Rng. bevorzugt via Email vers." gesetzt und eine Rechnungs-E-Mail-Adresse hinterlegt ist. Sammelrechnungen gehen immer an diese zentrale Rechnungsadresse; fehlt sie, wird die Sammelrechnung ausgedruckt
Druckreports / Verfügbare Drucker / Anzahl KopienReport-, Drucker- und Kopienauswahl
F5 - Sammelrechnung druckendruckt die Sammelrechnung des markierten Kunden
F6 - Alle Sammelrechnungen druckendruckt alle anstehenden Sammelrechnungen
F7 - Vorschauzeigt die Vorschau
Wiederholungsdruckwiederholt einen Sammelrechnungsdruck
F4 - Weiterschließt die Maske

5.17 Druckwiederholung

Druckwiederholung

Druckt bereits archivierte Belege erneut.

Feld / SchaltflächeBedeutung
EMIS Nummer, KZ, DatumSelektionskriterien (Kunde, Belegart, Datum)
Selektion startenfüllt die Belegliste
BeleglisteDatum, Auftragsnummer, Rechnungsnummer, EMIS-Nr., Firma, Anwender, Kennzeichen
Verfügbare Drucker / Anzahl Kopien / DruckvorschauAusgabeeinstellungen
F6 - Druckendruckt die markierten Belege erneut
F4 - Zurückschließt die Maske

5.18 Wiederkehrende Rechnungen

Die Maske verwaltet die Vorlagen für Dauerrechnungen (z. B. Wartungsverträge) und erzeugt daraus die Aufträge. Der Arbeitsablauf ist in Abschnitt 4.8 beschrieben. Aufruf über Datei → Wiederkehrende Rechnungen (Strg+W) oder die gleichnamige Schnelltaste.

Fällig bis

Nach dem Aufruf fragt das Programm das Stichtagsdatum Fällig bis ab (F4 - OK übernimmt, F3 - Abbrechen bricht ab). Der Stichtag bestimmt, welche Vorlagen in der Ansicht Fällige erscheinen.

Wiederkehrende Rechnungen – Ansicht Fällige

Menüleiste der Maske:

Menü / MenüpunktWirkung
Datei → Fensterposition speichernspeichert die aktuelle Fenstergröße und -position
Datei → Beendenschließt die Maske (wie F4 - Beenden)
Datensatz → Kopf hinzufügen / Kopf ändern / Kopf löschenVorlagen-Kopf anlegen, ändern, löschen (entspricht F5/F6/F7 der Ansicht „Alle")
Datensatz → Position hinzufügen / Position ändern / Position löschenPosition der markierten Vorlage anlegen, ändern, löschen (entspricht F8/F9/F10 der Ansicht „Alle")
Hilfeöffnet die Hilfe

Elemente der Maske:

ElementBedeutung
Suchen nach (Nummer, EMISNummer oder Firmenbez., Ihre Nachricht, Ihr Zeichen)filtert die Vorlagenliste
Lieferanschriftzeigt die abweichende Lieferanschrift der markierten Vorlage
VorlagenlisteVorlagen mit Nummer, EMISNummer, Firmenbezeichnung, Auftragstext, Intervall (in Tagen, z. B. 30 = monatlich, 365 = jährlich), Letzter Druck (Datum der letzten Abrechnung), Land, MwSt, Steuerschlüssel, Bearbeiter, Vertreter und internen Bemerkungen
Positionsliste (unten)Positionen der markierten Vorlage mit Menge, Mengeneinheit und Preisen
Symbole rechts über den ListenExcel-Export, Tabelle drucken, Tabellenlayout löschen bzw. speichern (je Liste)
Fälligezeigt nur die fälligen Vorlagen: Seit „Letzter Druck" ist das Intervall bis zum Stichtag erreicht. In dieser Ansicht sind Markierte anlegen und Alle anlegen sichtbar
Allezeigt alle Vorlagen und blendet die Bearbeitungs-Schaltflächen ein (Abschnitt 5.18.1)
Markierte anlegen / Alle anlegenerzeugt aus den markierten bzw. allen fälligen Vorlagen die Aufträge (Abschnitt 5.18.4)
F4 - Beendenschließt die Maske

5.18.1 Ansicht „Alle" – Vorlagen anlegen und pflegen

Wiederkehrende Rechnungen – Ansicht Alle

In der Ansicht Alle sehen Sie sämtliche Vorlagen – auch die noch nicht fälligen – und die Schaltflächen zum Anlegen und Pflegen:

SchaltflächeWirkung
F5 - Hinzufügenlegt eine neue Vorlage an: Zuerst wählen Sie den Kunden über die emis-Adresssuche, danach öffnet sich die Kopfdaten-Maske (Abschnitt 5.18.2)
F6 - Ändernöffnet die Kopfdaten der markierten Vorlage zum Bearbeiten
F7 - Löschenlöscht die markierte Vorlage (mit Sicherheitsabfrage)
F8 - Hinzufügen (unter der Positionsliste)legt eine neue Position an: Artikel über die Maske „Artikel suchen" wählen, danach öffnet sich die Positions-Maske (Abschnitt 5.18.3)
F9 - Ändernöffnet die markierte Position zum Bearbeiten
F10 - Löschenlöscht die markierte Position (mit Sicherheitsabfrage)
Aus Auftrag importierenübernimmt einen bestehenden Auftrag als neue Vorlage: Sie wählen den Auftrag über die Auftragssuche; das Programm kopiert Kunde, Konditionen, Anschriften und Positionen, setzt das Intervall auf 365 Tage und den Auftragstext auf „Wiederkehrende Rechnung Nr. ##Nummer## vom ##Datum##" – beides passen Sie anschließend über F6 - Ändern an

5.18.2 Kopfdaten der Vorlage

Kopfdaten

Die Maske „Wiederkehrende Rechnungen Kopfdaten..." hat fünf Reiter. Auf dem Reiter 1 - Allgemein stehen:

Feld / SchaltflächeBedeutung
EMISNummer, FirmenbezeichnungKunde der Vorlage
Ansprechpartnernr., AnsprechpartnerAnsprechpartner („…" öffnet die Auswahl)
Lieferbedingungen, Lieferart, ZahlungsbedingungenKonditionen für die erzeugten Aufträge (Auswahllisten)
MwSt, Steuerschlüsselsteuerliche Zuordnung
Rabatt %, Skonto T., Skonto %, Netto TageZahlungskonditionen
AuftragstextAuftragstext der erzeugten Aufträge; Platzhalter werden beim Anlegen ersetzt: ##Nummer## (Vorlagennummer), ##Datum##, ##Monat##, ##Monat1## (Folgemonat), ##VorMonat##, ##Jahr##, ##VorJahr##, ##Quartal##, ##VorQuartal##, ##Halbjahr##, ##VorHalbjahr## – die Schaltfläche mit dem Fragezeichen zeigt die Platzhalter-Hilfe
VersandkostenVersandkosten der erzeugten Aufträge
Intervall in TagenAbrechnungsintervall (Auswahlliste, z. B. 30 = monatlich, 365 = jährlich; die Klartext-Anzeige daneben, z. B. „Jährlich", bestätigt die Auswahl)
Letzte ÜbergabeDatum der letzten Abrechnung („Letzter Druck"); wird beim Anlegen der Aufträge automatisch fortgeschrieben
Liefertag, LieferwocheLieferangaben für die erzeugten Aufträge
Kundenbestellnummer, Bestelldatum, Ihre Nachricht, Ihr ZeichenReferenzangaben des Kunden
Bearbeiter, VertreterZuständigkeiten (Auswahllisten)
Projektnummer / Projektbezeichnungverknüpftes Projekt („…" öffnet die Projektsuche)
Rechnung über Email versenden / Rechnung drucken / Rechnung wie beim Kunden hinterlegt versendenlegt fest, auf welchem Weg die Rechnung dieser Vorlage bei der automatisierten Abrechnung übermittelt wird
Vertriebsinfo, Eigene Abteilung/BU, Leitweg ID (ZugFeRD)weitere Vorgaben für die erzeugten Aufträge
Dokumenteöffnet die angehängten Dokumente zur Vorlage
F3 - Abbruchverwirft die Änderungen
F4 - Weiterspeichert die Vorlage

Die weiteren Reiter: 2 - Auftragsadresse, 3 - Rechnungsadresse und 4 - Lieferadresse enthalten die drei Anschriften der Vorlage mit jeweiliger Anrede, der Reiter 5 - Interne Bemerkungen ein Notizfeld.

5.18.3 Position der Vorlage

Position

Feld / SchaltflächeBedeutung
ArtikelnummerArtikel der Position (bei der Neuanlage aus der Artikelsuche übernommen)
AuftragstextPositionstext für den Rechnungsdruck (die Symbole rechts bearbeiten den Text)
Nach dieser Position Seitenwechsel erzwingenerzwingt einen Seitenumbruch im Beleg
Menge, MengeneinheitAbrechnungsmenge
Empfohlener VK, Rabatt, VK Einzelpreis, EK EinzelpreisPreise der Position
F3 - Abbruchverwirft die Änderungen
F4 - Weiterspeichert die Position

5.18.4 Aufträge aus den Vorlagen erzeugen

  1. Öffnen Sie die Ansicht Fällige und markieren Sie die gewünschten Vorlagen.
  2. Klicken Sie auf Markierte anlegen (bzw. Alle anlegen).
  3. Hat der Kunde abweichende Rechnungs- oder Lieferanschriften, fragt das Programm die gewünschte Anschrift ab:

Rechnungsanschrift wählen

Markieren Sie die Anschrift und übernehmen Sie sie mit F4 Weiter; F5 - Auftragsadresse = Rechnungsadresse übernimmt stattdessen die Auftragsanschrift, F2 - Hinzufügen legt eine neue Anschrift an. (Das Menü Datei bietet hier Sprungfeld, Abbruch, Weiter und Tabelle.) 4. Zum Abschluss meldet das Programm die angelegten Auftragsnummern:

Fertig-Meldung

Die erzeugten Aufträge sind normale Aufträge: Auf dem Reiter 3 Rng/Lief Anschriften verweist das Feld WKR ID auf die Vorlage. Gibt es zu einer Vorlage noch einen nicht abgeschlossenen früheren Auftrag, fragt das Programm, ob trotzdem angelegt werden soll.

5.19 Arbeitsschritte bearbeiten

Pflegt die Arbeitsschritte der markierten Auftragsposition für die Produktionsverfolgung.

ElementBedeutung
Profile (links)vordefinierte Arbeitsschritt-Profile; Pfeile übernehmen Schritte in die Liste
Arbeitsschritte-ListeSchritte mit Status (PStatus), Start/Ende, Bearbeiter, Liefertermin, Bemerkung; Farblegende: rot = noch nicht begonnen, gelb = in Arbeit, grün = fertig, rosa = Pause
Arbeitsschritt / Bemerkung / MitarbeiterDetailfelder des markierten Schritts
PositionsbeschreibungText der Auftragsposition
F5 - Hinzufügen / F7 - Ändern / F6 - LöschenSchritte anlegen, ändern, löschen
Feier-, Brückentage, Betriebsferienöffnet den Kalender der arbeitsfreien Tage
Start / Fertigstartet bzw. beendet den markierten Arbeitsschritt
F4 Weiterschließt die Maske

5.20 Druck OP-Liste (Offene Posten zum Kunden)

Druck OP-Liste

Druckt einen Kontoauszug der offenen Rechnungen des Kunden. Einleitungs- und Endtext sind anpassbar; F4 - Weiter öffnet die Druckvorschau (Report „Kontoauszug"), F3 - Abbruch schließt die Maske.

5.21 Offene Akontoforderungen

Offene Akontoforderungen

Aufruf über Datei → Offene Akontoforderungen. Die Maske listet alle Akontoforderungen (Abschlagsrechnungen), die noch nicht vollständig bezahlt sind und deren Auftrag weder bezahlt noch abgeschlossen ist.

ElementBedeutung
Listeje Akontoforderung: Auftragsnummer, EMISNummer, Firmenbezeichnung, Rechnungsnummer und -datum der Akontorechnung, Akontonr. (Position), Brutto, MwSt, Prozent (Anteil am Auftragswert), Bezahlt, Offen, Bezahlt am, Zahlungsbedingungen
Symbole rechts obenTabelle drucken, Excel-Export, Tabellenlayout löschen bzw. speichern
F2 - Auftrag öffnenöffnet den zugehörigen Auftrag in der Auftragsverwaltung
F3 - Kunde öffnenöffnet den Kunden im emis.crm
F4 - Weiterschließt die Maske

5.22 Warenabbuchung beim Lieferscheindruck (Buchungsmasken)

Beim Druck des Lieferscheins (auch über den Lieferscheinlauf oder die Schnelltaste „Lieferschein") bucht emis die gelieferte Ware vom Lager ab. Für lagergeführte Positionen erscheinen dabei Buchungsmasken – in welcher Form, hängt von Ihrer emis-Umgebung ab:

  • Zentrale Warenabbuchung („Waren abbuchen..."): Ist in Ihrer emis-Umgebung die zentrale Warenabbuchung aktiviert (und die klassische Seriennummern- bzw. Chargenverwaltung deaktiviert), erscheint eine Maske für den ganzen Auftrag (Abschnitt 5.22.1). Dort wählen Sie je Position Lagerort, Menge, Seriennummern und Chargen.
  • Klassische Abbuchung: Andernfalls arbeitet emis die lagergeführten Positionen nacheinander ab: Je Position erscheint die Maske „Ware vom Lager abbuchen / zum Lager zubuchen" (Abschnitt 5.22.5); bei seriennummernpflichtigen Artikeln folgt „Seriennummern abbuchen..." (Abschnitt 5.22.6), bei chargenpflichtigen Artikeln der „Chargenabgang" (Abschnitt 5.22.4).

Positionen ohne Lagerführung werden ohne Maske gebucht.

5.22.1 Maske „Waren abbuchen..."

Waren abbuchen

Die Maske zeigt oben die Auftragsdaten und alle Positionen des Auftrags. Die Spalten Menge Liefern (grün), Menge ausgewählt (grün) und Menge gebucht (orange) zeigen den Buchungsfortschritt je Position. So buchen Sie eine Position:

  1. Markieren Sie die Position in der oberen Liste.
  2. Markieren Sie im Bereich Lagerorte den Stellplatz, von dem geliefert wird (über Suchen nach Stellplatz und Selektion Lagerort grenzen Sie die Liste ein).
  3. Klicken Sie auf F6 - Übernehmen. Das Programm fragt die Menge ab (Abschnitt 5.22.2); bei seriennummernpflichtigen Artikeln folgt die Seriennummern-Auswahl (Abschnitt 5.22.3), bei chargenpflichtigen Artikeln der Chargenabgang (Abschnitt 5.22.4).
  4. Die Auswahl erscheint unten unter Ausgewählte Positionen (mit Stellplatz, Lagerort und Richtung „Lagerabgang"); daneben stehen die Ausgewählten Chargen und Ausgewählten Seriennummern.
  5. Sind alle Positionen ausgewählt, bucht F5 - Alles buchen + Weiter die Bestände, Seriennummern und Chargen und setzt den Lieferscheindruck fort.
ElementBedeutung
Auftragsnummer, EMISNummer, FirmenbezeichnungKopfdaten des Auftrags (nur Anzeige)
PositionslistePositionen mit Menge, Menge Liefern, Menge ausgewählt, Menge gebucht und Mengeneinheit; „…" zeigt Details zum Artikel
rotes Ausrufezeichen (rechts oben)zeigt die Legende der Maske
LagerorteStellplätze des markierten Artikels mit Bestand und neuem Bestand nach der Buchung
Suchen nach Stellplatz / Selektion Lagerortfiltern die Lagerort-Liste
Ausgewählte Positionen / Ausgewählte Chargen / Ausgewählte Seriennummernbereits getroffene Auswahl; die roten Lösch-Symbole entfernen einen markierten Eintrag, die Aktualisieren-Symbole lesen die Liste neu
F6 - Übernehmenübernimmt den markierten Stellplatz für die markierte Position (mit Mengenabfrage)
F7 - Packlistedruckt die Packliste zum Auftrag
F3 - Abbruchbricht ab – der Lieferschein wird nicht gedruckt
F4 - Weiter mit normaler Abbuchungüberspringt die Maske und bucht klassisch (Abschnitt 5.22.5); die Schaltfläche ist nur aktiv, wenn der Aufrufweg das zulässt
F5 - Alles buchen + Weiterbucht die komplette Auswahl und setzt den Druck fort

5.22.2 Mengenabfrage

Mengenabfrage

Nach F6 - Übernehmen fragt das Programm die Menge ab, die vom markierten Stellplatz gebucht werden soll. Vorgeschlagen wird die offene Liefermenge; F4 - OK übernimmt, F3 - Abbrechen bricht ab.

5.22.3 Maske „Seriennummern...."

Seriennummern auswählen

Bei seriennummernpflichtigen Artikeln wählen Sie hier die gelieferten Seriennummern aus. Die Fortschrittsanzeige rechts oben zählt mit (z. B. „1 von 2 Seriennummern gebucht.").

ElementBedeutung
Artikelnummer, ArtikelbezeichnungArtikel der Position (nur Anzeige)
Seriennummern-Listeverfügbare Seriennummern des Stellplatzes
Suchen (Seriennummern suchen)filtert die Liste
Pfeil nach unten / Pfeil nach obenübernimmt die markierte Seriennummer in die Auswahl bzw. entfernt sie wieder
Von - Bis Eingabe (Präfix, SN von, SN bis, Suffix)übernimmt einen ganzen Nummernbereich auf einmal (Haken-Schaltfläche führt die Übernahme aus)
Ausgewählte Seriennummerndie für die Lieferung gewählten Seriennummern
CSV Datei importierenliest die Seriennummern aus einer CSV-Datei ein
Seriennummernöffnet die Seriennummernverwaltung
F3 - Abbruchbricht die Auswahl ab
F4 - Weiterübernimmt die ausgewählten Seriennummern

5.22.4 Maske „Chargenabgang"

Chargenabgang

Bei chargenpflichtigen Artikeln buchen Sie hier die Chargen ab. Die Maske erscheint sowohl in der zentralen Warenabbuchung als auch bei der klassischen Abbuchung.

ElementBedeutung
Artikelnummer, ArtikelbezeichnungArtikel der Position (nur Anzeige)
Gesamt Menge, Abgebuchte Menge, Noch abzubuchende MengeBuchungsfortschritt
Manuelle Abbuchung (Menge abbuchen, Chargennummer, F6 - Abbuchen)bucht die eingegebene Menge der eingegebenen Charge ab
Verbuchte Chargen (Tabelle)vorhandene Chargenbestände mit Verfalldatum, Buchungsdatum und Lager; markieren Sie die gewünschten Zeilen und buchen Sie mit F7 - Abbuchen (die Anzeige „n Chargen markiert!" zählt mit)
Lagerschränkt die Tabelle auf ein Lager ein
Verbuchte Chargen (Kumuliert)Summe der abgebuchten Chargen
BarCode Scanneraktiviert die Eingabe per Barcode-Scanner
F3 - Abbruchbricht ab
F4 - Weiterübernimmt die Abbuchung

5.22.5 Maske „Ware vom Lager abbuchen / zum Lager zubuchen" (klassische Abbuchung)

Ware vom Lager abbuchen

Bei der klassischen Abbuchung erscheint diese Maske je lagergeführter Position, wenn der Artikel auf mehreren Stellplätzen liegt bzw. der Stellplatz zu wählen ist.

ElementBedeutung
Auftragsnummer, Position, Artikelnummer, Menge, Mengeneinheit, ArtikelbezeichnungPositionsdaten (nur Anzeige)
StellplätzeStellplätze des Artikels mit Bemerkung und Bestand; Suchen nach Stellplatz filtert, das rote X leert die Suche, die Diskette speichert das Tabellenlayout
Menge abbuchendie vom markierten Stellplatz abzubuchende Menge (vorgeschlagen wird die offene Menge)
Abgebucht / Noch abzubuchenBuchungsfortschritt
F5 - Abbuchenbucht die eingegebene Menge vom markierten Stellplatz ab
F4 - Weiterschließt die Maske, sobald die komplette Menge gebucht ist (vorher gesperrt)

Bei Gutschriften bzw. negativen Mengen arbeitet die Maske in Gegenrichtung („zum Lager zubuchen").

5.22.6 Maske „Seriennummern abbuchen..." (klassische Abbuchung)

Seriennummern abbuchen

Bei seriennummernpflichtigen Artikeln wählen Sie in dieser Maske die gelieferten Seriennummern; der Hinweis rechts oben nennt das Lager, von dem abzubuchen ist. Die grün hinterlegten Stellplätze zeigen die wählbaren Seriennummern.

ElementBedeutung
Menü DateiFensterposition speichern, Seriennummer erfassen, Weiter
Menü Datensatzerster / vorheriger / nächster / letzter Datensatz
Artikelnummer, POS, ArtikelbezeichnungPositionsdaten (nur Anzeige)
Suchen nach Seriennummer / Stellplatzfiltern die Liste
Seriennummern-Listeverfügbare Seriennummern mit Stellplatz; markieren Sie die gelieferten Nummern
F8 - SN erfassenerfasst eine neue Seriennummer zum Artikel
F4 - Abbuchen und Weiterbucht die markierten Seriennummern ab und schließt die Maske

5.23 SEPA Lastschriften

SEPA Lastschriften

Aufruf über Datei → SEPA Lastschrift (Umsch+Strg+F6). Die Maske sammelt alle berechneten, noch nicht bezahlten Aufträge des Mandanten, deren Zahlungsbedingung „Bankeinzug" oder „SEPA" enthält und für die noch kein Einzug übermittelt wurde, und übergibt die Lastschriften an das Bankprogramm windata.

ElementBedeutung
Rechnungsliste (oben)je Rechnung: Rechnungsnr., Firmenbezeichnung, Betrag, Haken Zahlung übermitteln (in den Einzug aufnehmen) und Zahlung nie (dauerhaft ausschließen), Fällig ab; „…" öffnet den Auftrag bzw. den Kunden
Aufträge für SEPA Lastschriften (unten links)Details der markierten Rechnung: Auftrags-/Rechnungs-/EMIS-Nummer, Firmenbezeichnung, Rechnungsdatum, Fällig ab, Einzugsdatum (Heute setzt das Tagesdatum), Offener Betrag, Skonto %, Bankeinzug Betrag (Rng. Betrag übernehmen übernimmt den offenen Betrag), Verwendungszweck 1/2, BIC, Bank, IBAN des Kunden; die Pfeile blättern durch die Rechnungen
Auftraggeber (rechts)Kontoinhaber, BIC, Bank und IBAN des eigenen Kontos (Auswahl öffnet die Kontenauswahl)
windata starten...startet das Bankprogramm windata (nur aktiv, wenn windata installiert ist)
F3 - Übermittelnübergibt die markierten Lastschriften an windata (nur aktiv, wenn windata installiert ist)
Recoverystellt eine abgebrochene Übertragung wieder her
F4 - Weiterschließt die Maske

5.24 Retouren

Retouren

Aufruf über Datei → Sonstiges → Retouren. Mit dieser Maske nehmen Sie gelieferte Ware zurück und erzeugen dafür einen Retourenauftrag.

  1. Suchen Sie im Bereich Auftrag suchen den Lieferauftrag (EMIS Nummer, Firmenbezeichnung, Seriennummer, Auftragsnummer, Rechnungsnummer, Artikelnummer oder Artikelbezeichnung eingeben und Auftrag suchen klicken). Die Liste zeigt die gelieferten Positionen.
  2. Tragen Sie je Position die Retourenmenge ein.
  3. F6 - Retourenauftrag anlegen erzeugt einen neuen Auftrag mit dem Auftragstext „Retoure zu Auftrag Nr. …" und den eingegebenen Mengen als Negativmengen. Diesen Retourenauftrag verarbeiten Sie anschließend wie jeden Auftrag weiter (Lieferschein für die Warenrücknahme, Gutschrift über den Rechnungsdruck).
ElementBedeutung
Auftrag suchenSuchfelder und Schaltfläche zum Laden der gelieferten Positionen
Positionslistegelieferte Positionen mit Artikeldaten, Menge, Retourenmenge (Eingabefeld), Lieferanschrift, Kennzeichen Probe/Leihe und Auftragstext
Symbole rechts obenTabelle drucken, Excel-Export, Tabellenlayout löschen bzw. speichern
Textfeld untenArtikelbezeichnung der markierten Position
F6 - Retourenauftrag anlegenlegt den Retourenauftrag mit den eingegebenen Mengen an
F4 - Weiterschließt die Maske

5.25 Umtausch

Umtausch

Aufruf über Datei → Sonstiges → Umtausch. Die Maske tauscht gelieferte Geräte (Seriennummern) gegen andere Geräte aus dem Lager.

ElementBedeutung
Auftrag suchenwie bei den Retouren (Abschnitt 5.24)
Positionslistegelieferte Positionen mit Auftragsnummer, Firma, Artikeldaten, Menge, Lieferanschrift und Kennzeichen Probe/Leihe
Seriennummern (rechts unten)die zur markierten Position gelieferten Seriennummern
F6 - Geräte umtauschenöffnet die Maske „Geräte umtauschen..." (siehe unten)
F7 - Lieferschein druckendruckt den Lieferschein zum Umtausch (aktiv nach dem Umbuchen)
F8 - DPD / F9 - TNTübergibt die Umtauschsendung an den Paketdienst (aktiv nach dem Umbuchen)
F4 - Weiterschließt die Maske

Geräte umtauschen

In der Maske „Geräte umtauschen..." markieren Sie links die vom Kunden zurückkommenden Seriennummern und rechts die Seriennummern (mit Lager), die der Kunde stattdessen erhält. F6 - Seriennummern umbuchen führt den Tausch durch, F4 - Weiter schließt die Maske.

5.26 Sammelgutschriften

Sammelgutschriften

Aufruf über Datei → Sonstiges → Sammel-Gutschrift erstellen. Die Maske erstellt eine Gutschrift über Positionen aus mehreren berechneten Aufträgen eines Kunden.

  1. Suchen Sie den Kunden bzw. die Rechnungen im Bereich Auftrag suchen (EMIS Nummer, Firmenbezeichnung, Auftragsnummer, Rechnungsnummer oder Rechnungsdatum von/bis) und klicken Sie Auftrag suchen. Die Liste zeigt alle berechneten Positionen.
  2. Tragen Sie je Position die Gutschriftsmenge ein.
  3. F6 - Rücklieferung / Gutschrift erstellen erzeugt den Gutschriftsauftrag über die eingegebenen Mengen.
ElementBedeutung
Auftrag suchenSuchfelder und Schaltfläche zum Laden der berechneten Positionen
PositionslistePositionen mit Auftragsnr., Rechnungsnr., Rechnungsdatum, Firma, Artikeldaten, Menge, Gutschriftsmenge (Eingabefeld), Lieferanschrift und Kennzeichen Probe/Leihe
Symbole rechts obenTabelle drucken, Excel-Export, Tabellenlayout löschen bzw. speichern
Textfeld untenArtikelbezeichnung der markierten Position
F6 - Rücklieferung / Gutschrift erstellenlegt den Gutschriftsauftrag an
F4 - Weiterschließt die Maske

5.27 Datenbank-Log

Datenbank-Log

Aufruf über Datei → Sonstiges → Datenbank-Log. Die Maske zeigt das Änderungsprotokoll des aktuellen Auftrags: Wer hat wann welches Feld geändert.

ElementBedeutung
Alle anzeigenzeigt das Protokoll aller Aufträge statt nur des aktuellen
Protokolllisteje Änderung: Datum, Anwender, Tabelle (Auftrag/Auftragsposition), POS, Änderung (Feld mit altem und neuem Wert), EMISNummer, Tabellen-ID
Firmenbezeichnung, AuftragsnummerKunde und Auftrag des markierten Eintrags
Änderungen (unten)vollständiger Text der markierten Änderung
F4 - Weiterschließt die Maske

5.28 Freie Seriennummern

Freie Seriennummern

Aufruf über Datei → Sonstiges → Freie Seriennummern. Der Baum zeigt je Auftragsposition, welche Seriennummern noch nicht zugeordnet („frei") sind; per Plus-Symbol klappen Sie die Positionen auf. Die Farblegende unten unterscheidet: gelb = Artikel ist nicht seriennummernpflichtig, grün = seriennummernpflichtiger Artikel, blau = SET-Artikel. Das Menü Datei bietet „Fensterposition speichern" und „Weiter"; F4 - Weiter schließt die Maske.

5.29 Seriennummern zum Auftrag

Seriennummern zum Auftrag

Aufruf über die Schaltfläche Seriennr. auf dem Reiter „2 Auftragspositionen" (nur bei seriennummernpflichtigen Artikeln). Die Maske zeigt die zur markierten Position gebuchten Seriennummern.

ElementBedeutung
Menü DateiFensterposition speichern, Hinzufügen, Seriennummernverwaltung, Weiter
obere Listedie zur Position gebuchten Seriennummern mit Bemerkung
Seriennummernhistoriealle Buchungen der Seriennummern; das Textfeld darunter zeigt die Details des markierten Eintrags (Artikel, Stellplatz, Auftrag, Kunde)
F3 - SN-Ändernändert die markierte Seriennummer
Freie SN´szeigt die freien Seriennummern (Abschnitt 5.28)
F7 - Seriennummernverwaltungöffnet das Modul emis.seriennummernverwaltung (eigene Dokumentation)
F4 - Weiterschließt die Maske

5.30 Stückliste aller Auftragspositionen (Artikel Explorer)

Artikel Explorer

Aufruf über Datei → Sonstiges → Stückliste aller Auftragspositionen. Das Fenster „Artikel Explorer" zeigt alle Positionen des Auftrags als Baum; Baugruppen lassen sich per Plus-Symbol aufklappen und zeigen ihre Unterartikel mit Menge und Bestand. Rot markierte Unterartikel haben keinen Bestand. Das Fenster wird über die Schließen-Schaltfläche (X) beendet.

5.31 Mandant für aktuellen Auftrag wechseln

Mandant wechseln

Aufruf über Datei → Sonstiges → Auftrag in anderen Mandant verschieben. Die Maske listet die angelegten Mandanten; oben steht der aktuelle Mandant des Auftrags.

ElementBedeutung
Menü DateiFensterposition speichern, Abbruch, Weiter
Menü Datensatzerster / vorheriger / nächster / letzter Datensatz
Mandant (oben)aktueller Mandant des Auftrags
Mandantenlisteverfügbare Mandanten
Suchenfiltert die Liste
F3 - Abbruchschließt ohne Änderung
F4 - Weiterverschiebt den Auftrag zum markierten Mandanten

Dieselbe Maske erscheint – mit dem Titel „Bitte wählen Sie einen Mandanten aus..." – beim Programmstart, wenn mehrere Mandanten angelegt sind (Abschnitt 2).

5.32 Betriebslaufkarte drucken

Betriebslaufkarte

Aufruf über Datei → Drucken → Logistik → Betriebslaufkarte (Strg+B). Die Betriebslaufkarte begleitet den Auftrag durch die Fertigung.

ElementBedeutung
AuftragspositionenPositionen mit Menge und Mengeneinheit; der Haken Gedruckt zeigt, ob die Laufkarte der Position bereits gedruckt wurde
Dokumentezum markierten Eintrag hinterlegte Dokumente (mit Drucker-, Export-, Layout-Symbolen)
F6 - Betriebslaufkarte druckendruckt die Betriebslaufkarte der markierten Position
F7 - Etikett druckendruckt das Etikett zur markierten Position
F4 - Zurückschließt die Maske

5.33 Artikeletiketten

Artikeletiketten

Aufruf über Datei → Drucken → Logistik → Etiketten (Umsch+Strg+F7) oder die Schaltfläche Etikett(en) auf dem Reiter „2 Auftragspositionen". Die Maske druckt Artikeletiketten zu den Auftragspositionen auf dem hinterlegten Etikettendrucker.

ElementBedeutung
Auftragspositionenje Position: Artikelnr., Artikelbezeichnung, Pos., Menge, Anz. Etiketten (Eingabefeld, vorbelegt mit der Menge) und Haken Drucken
F5 - Druckendruckt die Etiketten der angehakten Positionen
F4 - Zurückschließt die Maske

5.34 Auftragsetikett

Auftragsetikett-Vorschau

Die Schaltfläche Auftragsetikett (Reiter „1 Auftrag") bzw. Datei → Drucken → Logistik → Etikett drucken (Strg+E) druckt das Adressetikett zum Auftrag mit Lieferanschrift und Barcodes (u. a. Rechnungsnummer). Vor dem Druck zeigt das Fenster „emis - CRViewer.NET" die Vorschau; über das Drucker-Symbol der Vorschau geben Sie das Etikett auf dem Etikettendrucker aus, die Diskette speichert es als Datei, das rote X schließt die Vorschau.

5.35 Packliste drucken

Packliste drucken

Aufruf über Datei → Drucken → Logistik → Packliste (ebenso als Schnelltasten-Funktion wählbar). Die Maske druckt Packlisten zu den Aufträgen.

ElementBedeutung
Menü DateiFensterposition speichern, Zurück, Drucken
Menü Datensatzerster / vorheriger / nächster / letzter Datensatz
Suchen nach Auftragsnummerspringt zum eingegebenen Auftrag (rotes X leert die Suche, Diskette speichert das Tabellenlayout)
AuftragslisteAufträge mit Auftragstext, Firmenbezeichnung, Lieferwoche, Lieferart, Haken Liefs. gedruckt und Packliste (bereits gedruckt) sowie Lieferanschrift
Pfeil-Schaltflächenblättern durch die Aufträge
Land, PLZ, OrtLieferanschrift des markierten Auftrags
Druckvorschauzeigt beim Druck zuerst die Vorschau
Druck Strukturdruckt die Packliste mit Baugruppen-Struktur
F6 - Druckendruckt die Packliste des markierten Auftrags
F4 - Weiterschließt die Maske

5.36 GAEB Import

GAEB Import

Aufruf über Datei → Import → GAEB Positionen. Die Maske importiert Positionen aus einer GAEB-Datei (Format D84) in den aktuellen Auftrag.

  1. Wählen Sie über das Ordner-Symbol die GAEB-Datei und klicken Sie F2 - Importieren – die Liste zeigt die Positionen der Datei mit Beschreibung, Menge, Einzel- und Gesamtpreis.
  2. Übernehmen Sie einzelne Positionen per Doppelklick in den Auftrag (Hinweiszeile am unteren Rand).
  3. F4 - Weiter schließt die Maske.

5.37 Druckauswahl-Masken der Auswertungen

Auftragsbuch drucken

Die Menüpunkte unter Datei → Drucken → Auswertungen öffnen jeweils eine Druckauswahl-Maske. Die Masken sind gleich aufgebaut – hier am Beispiel „Auftragsbuch drucken...":

ElementBedeutung
Menü DateiFensterposition speichern, Weiter, Drucken
DruckreportsAuswahl des Reports (bestimmt Inhalt und Layout der Auswertung)
Profilevordefinierte Selektionen (z. B. „Nicht gelieferte Aufträge", „Geliefert u. nicht berechnet", „Nicht berechnet (Auftragsbestand)", „Offene Forderungen") – setzen die Status-Haken passend
SelektionKunde („…" öffnet die Adresssuche), Datum von/bis und Status-Haken (Geliefert, Berechnet, Bezahlt, Abgeschlossen, Gefertigt bzw. deren Verneinung)
Sortiert nachSortierung (Auftragsnummer, Rngsnummer, EMIS Nummer, Rngsdatum, Zahldatum)
Auswertung nachDatumsbasis der Auswertung („Auftrag angelegt am" oder „Rechnung gedruckt am")
Anzahl KopienAnzahl der Ausdrucke
Ausgabe (Drucker, Vorschau, PDF-Datei speichern, PDF-Datei öffnen, via Email versenden, Dokumentenverw.)Ausgabeziel der Auswertung
Verfügbare DruckerDruckerauswahl
F6 - Vorschaustartet die Ausgabe (Beschriftung je nach gewähltem Ausgabeziel)
F4 - Zurückschließt die Maske

5.38 Schnelltaste konfigurieren

Schnelltaste konfigurieren

Aufruf per rechtem Mausklick auf eine der vier Schnelltasten des Reiters „1 Auftrag". Die Maske zeigt alle belegbaren Funktionen als Auswahlliste – von OP Verwaltung über Packliste, Rechnungslauf, Lieferschein, Mahnlauf, SEPA Lastschrift und Ware abbuchen bis zu den Paketdiensten (UPS WorldShip, DPD, GLS, DHL Versenden) und Sonderfunktionen wie Beleg-Chat oder Vorgangs-Verfolgung. Markieren Sie die gewünschte Funktion und übernehmen Sie sie mit F4 - Weiter; F3 - Abbruch verwirft die Auswahl. Die Schnelltaste erhält danach die Beschriftung der gewählten Funktion.

5.39 Bestellungen zum Auftrag

Bestellungen zum Auftrag

Aufruf über Datei → Sonstiges → Bestellungen anzeigen. Die Maske zeigt die Bestellungen, die zu den Positionen des Auftrags ausgelöst wurden (z. B. über die Schaltfläche „Bestellen" auf dem Reiter „2 Auftragspositionen"). Auf dem Reiter „2 Auftragspositionen" aufgerufen, zeigt sie nur die Bestellungen zur markierten Position, sonst die des ganzen Auftrags.

ElementBedeutung
Bestellungen (Liste)je Bestellposition: Bestellnr., Best. POS, Lieferant und die zugehörige Auftrags-POS
F3 - Bestellung anzeigen...öffnet die markierte Bestellung im Modul emis.bestellungen (eigene Dokumentation)
F4 - Weiterschließt die Maske

5.40 Offene Lieferungen

Offene Lieferungen

Aufruf über Datei → Suchen → Offene Lieferungen.... Die Tabelle listet alle Auftragspositionen mit noch offener Liefermenge aus nicht gelieferten, nicht abgeschlossenen Aufträgen – eine mandantenweite Übersicht, was noch zu liefern ist.

ElementBedeutung
Menü DateiFensterposition speichern, Abbruch, Weiter
Menü Datensatzerster / vorheriger / nächster / letzter Datensatz
Listeje Position: Auftragsnummer, POS, Artikelnummer, Artikelbezeichnung, Mengeneinheit, Liefermenge, EMISNummer, Firmenbezeichnung, Bestellnr. Kopf/Position (verknüpfte Bestellungen), Ihr Zeichen und Kundenbestellnummer; die „…"-Schaltflächen öffnen Auftrag, Artikel bzw. Kunde
Symbole rechts obenTabelle drucken, Excel-Export, Tabellenlayout löschen bzw. speichern
Pfeil-Schaltflächenblättern durch die Liste
F3 - Abbruchschließt die Maske
F4 - Weiterspringt zum markierten Auftrag im Hauptfenster

5.41 Lieferübersicht

Lieferübersicht

Aufruf über Datensatz → Lieferübersicht. Die Übersicht zeigt die offenen Lieferungen aller Aufträge mit Lieferterminen, Beständen und Lieferanschrift – als Planungsansicht für den Versand.

ElementBedeutung
Lieferbedingungen (oben links)filtert die Liste nach der Lieferbedingung („Alle" = keine Einschränkung)
Artikelnummer / Land (oben)weitere Filter der Liste
Listeje Position: Auftragsnr., Lieferart, Firma, Land, Ort, Artikelnr., Artikelbezeichnung, Termin, LiefTermin, Menge, Bestand, Bestellt, Verfügbar, Status-Ampel (grün/rot/blau), Lieferanschrift; „…" öffnet den Auftrag bzw. den Kunden
Symbole rechts obenTabelle drucken, Excel-Export, Tabellenlayout löschen bzw. speichern
Textfeld untenDetails der markierten Zeile
Pfeil-Schaltflächenblättern durch die Liste
F4 - Weiterschließt die Maske

5.42 Projektzeiten zum Auftrag

Projektzeitentabelle

Aufruf über Datei → Suchen → Projektzeiten zum Auftrag. Die Tabelle zeigt alle in der emis.projektzeiterfassung auf den aktuellen Auftrag gebuchten Zeiten.

ElementBedeutung
Menü DateiFensterposition speichern, Abbruch, Weiter
Menü Datensatzerster / vorheriger / nächster / letzter Datensatz
Listeje Buchung: Datum, Von, Bis, Minuten, Anwender, Projektnummer, Projekt, Tätigkeit, Bemerkung, Berechnen-Kennzeichen (Ber. JN), EMISNummer, Firmenbezeichnung, Auftragsnummer
Symbole rechts obenTabelle drucken, Excel-Export, Tabellenlayout löschen bzw. speichern
Summe in MinutenGesamtsumme der angezeigten Zeiten
Pfeil-Schaltflächenblättern durch die Liste
F3 - Abbruch / F4 - Weiterschließen die Maske

5.43 Zeitstrahl Arbeitsschritte

Zeitstrahl Arbeitsschritte

Aufruf über Datei → Sonstiges → Zeitstrahl Arbeitsschritte. Das Fenster stellt die Arbeitsschritte (Abschnitt 5.19) offener Aufträge als Balken auf einer Zeitachse dar – je Auftrag/Position eine Zeile, je Arbeitsschritt ein Balken mit Anzahl der Tage und Schrittname. Die Rahmenfarbe zeigt den Status: rot = noch nicht begonnen, gelb = in Arbeit, grün = fertig, blau = Pause.

ElementBedeutung
Selektion / Drucken (Auftragsnummer, Artikelnummer, EMISnummer, Starttag von/bis, Endtag von/bis, Arbeitsschritt, Maschinengruppe, Maschine)grenzen die angezeigten Arbeitsschritte ein; „…" öffnet die jeweilige Suche
F6 - Ausführen / Auftragbaut den Zeitstrahl je Auftrag/Position auf
F5 - Ausführen / Maschinebaut den Zeitstrahl je Maschine auf
Drucker-Symboldruckt den Zeitstrahl (mit Zeitraumabfrage)
Farb-SymbolFarbeinstellungen der Darstellung
Legende (Rahmenfarbe)Statusfarben der Balken (siehe oben)
ZoomZeitmaßstab der Achse (Jahre/Monate/Wochen/Tage)
ZeitstrahlKlick auf einen Balken zeigt die Details des Arbeitsschritts

Das Fenster wird über die Schließen-Schaltfläche (X) beendet.

5.44 Factoring (HGK, GE Capital Bank)

Über Datei → Factoring übergeben Sie offene Rechnungen an einen Factoring-Anbieter. Beide Masken sind gleich aufgebaut und listen alle berechneten, noch nicht bezahlten und nicht abgeschlossenen Aufträge:

HGK Schnittstelle

GE Capital Bank Schnittstelle

ElementBedeutung
Aufträge (Liste)je Rechnung: Auftragsnr., Rechnungsnr., Rng.Datum, Auftragstext, EMISNummer, Firmenbezeichnung, Kdn. Best. Nr., Bearbeiter, Netto, Brutto
F6 - Exporterzeugt die Übergabedatei für den Factoring-Anbieter
Einstellungenblendet die Einstellungen ein: Zahlungsbedingungen (Filter der Liste), EMISNummer, ASPNummer, GE Kundennr. bzw. Kundendaten, Einreichernummer, E-Mail-Adresse/-Betreff/-Body für den Versand und Pfad für die Exportdatei; Speichern + Zurück speichert (Pflichtangaben werden geprüft)
F4 - Beendenschließt die Maske

5.45 Provisions-Masken

Die Menüpunkte unter Datei → Provisionen werten die Vertreterprovisionen aus. Der Provisionssatz je Position stammt aus dem Feld „Provision %" der Auftragsposition (Vertreterzuordnung auf Reiter „3 Rng/Lief Anschriften").

Provision – Maske „Vertreterprovisionen exportieren":

Vertreterprovisionen exportieren

Wählen Sie Rechnungsdatum von/bis und den Vertreter; F6 - Export erzeugt die Provisionsliste als Excel-Datei, F4 - Beenden schließt die Maske.

Auftragspositionen – Tabelle der offenen Provisionen:

Provisionen auf Positionsebene

Die Tabelle zeigt je Auftragsposition des gewählten Vertreters die noch nicht gebuchten Provisionen aus berechneten und bezahlten Aufträgen: Auftrags-/Rechnungsnummer, Kunde, Rechnungsdatum, Artikel, Menge, Einzel-/Gesamtpreis, Provision % und den errechneten Provisionsbetrag. Der Haken Prov. Druck markiert die Position für die Abrechnung. Menüs: Datei (Fensterposition speichern, Drucken, Weiter), Datensatz (erster/vorheriger/nächster/letzter Datensatz). F6 - Drucken druckt die Liste, F4 - Weiter schließt die Maske.

Provision Excel – Maske „Excel-Export - Provision...":

Excel-Export Provision

Zeitraum von/bis und Vertreter wählen; F6 - Export erzeugt die Excel-Datei, F4 - Zurück schließt die Maske.

Provision I – Druckauswahl der Provisions-Reports:

Provision I

ElementBedeutung
DruckreportsProvision, Provision Position, Provision Marge
Zeitraum nachDatumsbasis (z. B. Angelegt_Am)
Selektion (Zeitraum von/bis, Vertreter)grenzt die Auswertung ein
Verfügbare Drucker / Anzahl Kopien / DruckvorschauAusgabeeinstellungen
F5 - Excel Exporterzeugt die Auswertung als Excel-Datei
F6 - Druckendruckt die Auswertung
F4 - Zurückschließt die Maske

Staffelprovision – Druckauswahl der Staffelprovision:

Staffelprovision

Aufbau wie „Provision I", jedoch mit dem Report „Staffelprovision" (gestaffelte Provisionssätze).

Vertreter Umsatz (Provision) – Druckauswahl der Vertreterumsatz-Reports:

Vertreter Umsatz

ElementBedeutung
DruckreportsVertreterumsatz-Auswertungen (u. a. nach Positionen, Warengruppen, Ertragskonten, Marge, OD, TP)
Provision %rechnet die Auswertung mit dem eingegebenen Provisionssatz
Bezahlte Aufträgewertet nur bezahlte Aufträge aus
Provision fürEmpfängerkreis (z. B. Vertreter)
Excel exporterzeugt die Auswertung als Excel-Datei
Selektion (Zeitraum von/bis, Mitarbeiter)grenzt die Auswertung ein
Ausgabe (Drucker, Vorschau, PDF-Datei speichern/öffnen, via Email versenden, Dokumentenverw.)Ausgabeziel
Verfügbare Drucker / Anzahl KopienDruckerauswahl
F6 - Vorschaustartet die Ausgabe
F4 - Zurückschließt die Maske

5.46 Intrahandelsstatistik

Intrahandelsstatistik drucken (Datei → Intrahandelsstatistik) druckt die Intrahandels-Auswertung: Nach dem Aufruf fragen zwei Standard-Abfragedialoge „Rechnungsdatum von" und „Rechnungsdatum bis" ab (F4 - OK bestätigt, F3 - Abbrechen bricht ab); anschließend erscheint die Auswertung (EU-Umsätze mit Warenzollnummer, gruppiert nach Land und Warentarifnummer) in der Druckvorschau bzw. auf dem Drucker.

Intrahandelsstatistik (Meldedatei zum Onlineversand) öffnet die Maske zur Erstellung der Meldungsdatei für das Statistikportal:

Intrahandel Meldedatei

ElementBedeutung
CSV / ASCIIFormat der Meldungsdatei
Monat / JahrMeldezeitraum
Sitz des zuständigen FinanzamtsBundesland des Finanzamts
Ursprungsregion der WarenBundesland der Warenherkunft
Zusatz zur SteuernummerUnterscheidungsnummer für die Meldung
Materialnummer für DateiDateiname der Meldungsdatei
Testdaten erzeugenerzeugt eine Testmeldung statt echter Daten
Versendung / EingangMelderichtung (wählbar bei aktivem Export)
Protokoll / Protokoll kopierenErgebnisprotokoll des Exports anzeigen bzw. in die Zwischenablage kopieren
Pfad zur ExportdateiAblageort der erzeugten Datei (Lupe öffnet die Ordnerwahl)
Export startenerzeugt die Meldungsdatei
Beendenschließt die Maske

5.47 Auftragspositionsbezeichnungen suchen

Auftragspositionsbezeichnungen suchen

Aufruf über Datei → Suchen → Auftragspositionstext. Die Maske durchsucht die Positionstexte aller Aufträge – nützlich, wenn Sie nur noch wissen, was geliefert wurde, aber nicht mehr, an wen.

  1. Tragen Sie unten in Suche nach Artikelbeschreibungen den gesuchten Text ein (Teiltext genügt).
  2. Klicken Sie auf F6 - Suche starten. Die Liste zeigt alle Auftragspositionen, deren Bezeichnung oder Beschreibung den Text enthält.
  3. Mit F4 - Weiter übernehmen Sie den Auftrag der markierten Position ins Hauptfenster.
ElementBedeutung
Menü Datei„Abbruch" und „Weiter"
Menü Datensatzerster / vorheriger / nächster / letzter Datensatz sowie „Suche starten"
Trefferlisteje Position: Auftragsnummer („…" öffnet den Auftrag), Rechnungsnummer, Rechnungsdatum, EMISNummer, Firmenbezeichnung, Auftragstext (Kopf), POS, Artikelnummer und Artikelbezeichnung
Symbole rechts obenTabelle drucken, Excel-Export, Tabellenlayout löschen bzw. speichern
Artikelbezeichnung / Artikelbeschreibungvollständiger Text der markierten Position
Suche nach ArtikelbeschreibungenSuchbegriff
Pfeil-Schaltflächenblättern durch die Trefferliste
F6 - Suche startenführt die Suche aus
F3 - Abbruchschließt die Maske
F4 - Weiterspringt zum Auftrag der markierten Position

5.48 Suche nach Seriennummer (Druckauswahl)

Druckauswahl Seriennummer

Aufruf über Datei → Suchen → Seriennummer 1. Die Maske druckt bzw. zeigt eine Liste aller Belege zu einer Seriennummer.

ElementBedeutung
Menü Datei„Fensterposition speichern", „Weiter" und „Drucken"
DruckreportsReport „SERIENNUMMER"
Selektion – Seriennummerdie gesuchte Seriennummer
Verfügbare DruckerDruckerauswahl
Anzahl KopienAnzahl der Ausdrucke
Ausgabe (Drucker, Vorschau, PDF-Datei speichern, PDF-Datei öffnen, via Email versenden, Dokumentenverw.)Ausgabeziel der Auswertung
F6 - Vorschaustartet die Ausgabe (Beschriftung je nach gewähltem Ausgabeziel)
F4 - Zurückschließt die Maske

5.49 Auftrag nach Seriennummer suchen

Auftrag nach Seriennummer suchen

Aufruf über Datei → Suchen → Seriennummer 2. Die Maske findet den Auftrag zu einer Seriennummer, die in der Auftragsposition eingetragen ist.

  1. Tragen Sie unten die Seriennummer ein (Anfang der Nummer genügt).
  2. F6 - Suche starten füllt die Liste.
  3. F4 - Weiter springt zum Auftrag der markierten Zeile.
ElementBedeutung
Menü Datei„Fensterposition speichern", „Abbruch", „Weiter" und „Suche starten..."
Menü Datensatzerster / vorheriger / nächster / letzter Datensatz
Trefferlisteje Treffer: Seriennummer, Auftragsnr., EMISNr., Firmenbezeichnung, Ansprechpartner, Rng. Druckdatum, Position und Artikelbezeichnung
Symbole rechts obenTabelle drucken, Excel-Export, Tabellenlayout löschen bzw. speichern
SeriennummerSuchbegriff
Pfeil-Schaltflächenblättern durch die Trefferliste
F6 - Suche startenführt die Suche aus
F3 - Abbruchschließt die Maske
F4 - Weiterspringt zum Auftrag der markierten Zeile

5.50 Auftragsplan bearbeiten

Aufruf über Datei → Auftragsplan → Auftragsplan bearbeiten.... Die Maske plant den aktuellen Auftrag in fünf Arbeitsschritten ein. Voraussetzung ist ein eingetragener Liefertag; fehlt er, meldet das Programm „Sie müssen zuerst einen Liefertag eingeben!".

ElementBedeutung
Bezeichnung (5 Zeilen)Bezeichnung des jeweiligen Arbeitsschritts. Die Vorgabewerte der fünf Schritte legt Ihr Administrator fest
Start / Ende (5 Zeilen)Beginn und Ende des Arbeitsschritts. emis rechnet die Termine anhand der vorgegebenen Vorlaufzeit und Dauer vom Liefertag zurück; ein Klick in das Feld öffnet einen Monatskalender zur Auswahl
Abgeschlossen (5 Zeilen)Haken, sobald der Arbeitsschritt erledigt ist
Auftragsnummer, Auftragstext, EMISNummer, Firmenbezeichnung, Angelegt am, LiefertagKopfdaten des Auftrags (nur Anzeige)
F4 - Weiterspeichert die Planung und schließt die Maske

5.51 Probe- und Leihgeräte beim Kunden

Probe- und Leihgeräte beim Kunden

Aufruf über Datei → Sonstiges → Probe u. Leihgeräte. Die Maske listet mandantenweit alle Auftragspositionen, die als Probestellung bzw. als Leihgerät gekennzeichnet sind (Kennzeichen in der Positionsmaske, Abschnitt 5.11) – die Übersicht, welche Geräte noch beim Kunden stehen.

ElementBedeutung
Probegeräte / Leihgeräteschaltet die Liste zwischen Probestellungen und Leihgeräten um
Fensterposition speichern (Symbol)speichert Fenstergröße und -position
Abgeschlossene anzeigennimmt die bereits abgeschlossenen Positionen in die Liste auf
Alle anzeigenhebt die Einschränkung auf und zeigt alle Positionen
Symbole rechts obenTabelle drucken, Export nach Excel (CSV), Tabellenlayout löschen bzw. speichern
Liste „Aufträge"je Position: Auftragsnummer, EMISNummer, Firmenbezeichnung, Lieferdatum, Haken Abgeschl. (Gerät ist zurück bzw. abgerechnet), POS, Artikelnummer, Artikelbezeichnung und Menge
Seriennummerdie zur markierten Position gebuchten Seriennummern
F4 - Beendenschließt die Maske

5.52 Kundenumsatz-Excelexport

Die beiden Menüpunkte Datei → Export → Kundenumsatz und Datei → Export → Kundenumsatz nach Monaten erzeugen Umsatzauswertungen als Excel-Datei. Die erzeugte Datei legt emis im Austauschverzeichnis Ihrer emis-Umgebung ab.

Kundenumsatz – Maske „Kundenumsatz-Excelexport":

Kundenumsatz-Excelexport

ElementBedeutung
StatusFortschritts- bzw. Ergebnismeldung („Export abgeschlossen")
F6 - Starterzeugt die Excel-Datei
F4 - Weiterschließt die Maske

Kundenumsatz nach Monaten – Maske „Kunden Umsatzübersicht nach Monate":

Kunden Umsatzübersicht nach Monate

ElementBedeutung
JahrAuswertungsjahr
MandantEinschränkung auf einen Mandanten („Alle" = alle Mandanten)
Adressart / AdressgruppeEinschränkung auf Adressart bzw. Adressgruppe
Warengruppe ...Einschränkung auf eine Warengruppe („…" öffnet die Warengruppenauswahl)
StatusFortschritts- bzw. Ergebnismeldung („Export abgeschlossen")
F6 - Starterzeugt die Excel-Datei mit den Monatsumsätzen
F4 - Weiterschließt die Maske

5.53 Statistiken zum Artikel der Position

Die Schaltfläche Statistiken auf dem Reiter „2 Auftragspositionen" öffnet über ihr Aufklappmenü fünf Auswertungen zum Artikel der markierten Position: Bestandsanzeige, Kundenhistorie Verkauf, Artikelhistorie Verkauf, Artikelhistorie Einkauf und Belege zum Artikel.

5.53.1 Bestandsanzeige

Bestandsanzeige

ElementBedeutung
Artikelnummer, ArtikelbezeichnungArtikel der Position (nur Anzeige)
Lagerbestand, Reserviert davon (SET), Verfügbar, Bestellt, Offene Best.aktuelle Mengen des Artikels
Letzter Zugang, Letzter Abgang, PA P. Restmenge, Mindest, In Produktionletzte Bewegungen, Restmenge aus Produktionsaufträgen, Mindestbestand und Menge in Produktion
LieferantenLieferanten des Artikels mit EMISNr. („…" öffnet den Lieferanten), Firmenbezeichnung, EK, Bestand, Lieferzeit und Datum des Preises
LagerorteStellplätze mit Lagerort, Bemerkung, Bestand und Mindestbestand
Symbole rechts über den ListenTabellenlayout löschen bzw. speichern
offene Vorgängezeigt die offenen Vorgänge (Bestellungen, Aufträge) zum Artikel
Umsätzezeigt die Umsätze des Artikels
F4 - Zurückschließt die Maske

5.53.2 Kundenhistorie Verkauf – Maske „Kunden - Artikelstatistik"

Kunden - Artikelstatistik

Die Maske zeigt, welche Artikel der Kunde des Auftrags bisher gekauft hat.

ElementBedeutung
Menü Datei„Fensterposition speichern" und „Weiter"
Kumuliert (Summe / Min / Mittelwert / Max / Anzahl)Rechenart für die obere Liste
obere Listeje Artikel des Kunden: Artikelnummer, Artikelbezeichnung, Mengeneinheit und der nach der gewählten Rechenart ermittelte Netto-VK
Liste „Gesamt"die Einzelbelege: Auftragsnr. („…" öffnet den Auftrag), Rng.Nr., Angelegt am, Artikelnr. („…" öffnet den Artikel), Artikelbezeichnung, Netto EK, Netto VK, Menge, Rng.Datum, Liefertag, Rabatt und Angebotsnummer
Symbole rechts über den ListenTabelle drucken, Excel-Export, Tabellenlayout löschen bzw. speichern
Selektion (Artikelnummer, Rechnungsnr., Auftragsnr., Rechnungsdatum von/bis)grenzt die Auswertung ein
F6 - Selektion ausführenwendet die Selektion an
Stücklistezeigt die Auswertung für die Stücklistenartikel
Verbrauchzeigt den Verbrauch des Artikels
Belegezeigt die Belege zur markierten Zeile
F3 - Abbruch / F4 - Weiterschließen die Maske

5.53.3 Artikelhistorie Verkauf – Maske „Artikelhistorie"

Artikelhistorie

Die Maske zeigt alle Angebote und Aufträge, in denen der Artikel vorkommt – unabhängig vom Kunden.

ElementBedeutung
Menü Datei / Menü Datensatz„Fensterposition speichern" bzw. „Weiter"; Datensatz-Navigation
Liste „Angebot"Angebote mit dem Artikel: Angebotsnummer („…" öffnet das Angebot), EMISNummer, Firmenbezeichnung 1/2, PLZ, Artikelnummer, Artikelbezeichnung, Menge, Einzel-VK, Einzel-EK, Einzel-Marge, Angelegt am, Rabatt und Vertreter
Pfeil-Schaltflächen / Belege (oben)blättern in der Angebotsliste bzw. Belege zum markierten Angebot
Hauptartikel / In Stücklistewertet den Artikel als Hauptposition oder als Bestandteil einer Stückliste aus
Liste „Aufträge"Aufträge mit dem Artikel: Auftragsnummer („…" öffnet den Auftrag), EMISNummer, Firmenbezeichnung 1/2, PLZ, Artikelnummer, Artikelbezeichnung, Menge, Einzel-VK, Einzel-EK, Einzel-Marge, Rechnungsnr. und Rech. Datum
Selektion (EMISNummer, Firmenbezeichnung, Artikelnummer, Auftragsnr., Rechnungsnr., Rechnungsdatum von/bis, Vertreter, Abgeschlossen, Geliefert, Berechnet)grenzt die Auftragsliste ein
F6 - Selektion ausführenwendet die Selektion an
Belege / Verbrauch (unten)Belege zur markierten Zeile bzw. Verbrauch des Artikels
Symbole rechts über den ListenTabelle drucken, Excel-Export, Tabellenlayout löschen bzw. speichern
F4 - Weiterschließt die Maske

5.53.4 Artikelhistorie Einkauf – Maske „Einkaufspreise"

Einkaufspreise

Die Maske zeigt, wann der Artikel zu welchem Preis bei welchem Lieferanten bestellt wurde.

ElementBedeutung
Selektion (EMISNummer, Firmenbezeichnung, Bestellnr., Bestelldatum von/bis)grenzt die Liste ein
F6 - Selektion ausführenwendet die Selektion an
Belegezeigt die Belege zur markierten Bestellung
BestelllisteBestellnr. („…" öffnet die Bestellung), POS, Lieferant, Bestelldatum, Artikelnr., Menge, ME, Einzelpreis, Haken Bestellt und Abgeschl., Auftragsnummer und Kunde
Lieferant (Auswahlliste)schränkt die Preisstatistik auf einen Lieferanten ein („Alle" = alle)
Preisstatistik (7 Tage bis 60 Monate)minimaler, mittlerer und maximaler EK im jeweiligen Zeitraum
EK, Letzter EK, Min. EK, Max EK, Mittlerer EK (5 J.), Mittlerer EK (Lagerbest.), L. Inventarp., Inventarp., TEMP PreisKennzahlen zum Einkaufspreis des Artikels
Symbole rechts obenTabelle drucken, Excel-Export, Tabellenlayout löschen bzw. speichern
F3 - Abbruch / F4 - Weiterschließen die Maske

5.53.5 Belege zum Artikel – Maske „Artikelbelege..."

Artikelbelege

Die Maske stellt Bestellungen, Angebote und Aufträge zum Artikel untereinander dar – der komplette Vorgangsverlauf auf einen Blick.

ElementBedeutung
Menü Datei„Fensterposition speichern" und „Beenden"
Menü Artikel wechselnwählt über die Artikelsuche einen anderen Artikel für die Auswertung
Filter-Haken oben (Abgeschlossen, Berechnet, Geliefert, Bestellt, Verloren)blenden die jeweiligen Belege ein bzw. aus
Bereich „Bestellungen"Bestellnr., EMISNr., Firmenbezeichnung, Haken Abgeschl./Bestellt, Bestellt am, POS, Einzelpreis, Bestellmenge, Restmenge, Menge VPE, Stückpreis, Auftragsnummer und Kunde
Bereich „Angebote"Angebotsnr., EMISNr., Firmenbezeichnung, Haken Abgeschl./Verloren, Angelegt am, POS, Einzelpreis, Menge, Auftragsnummer und interne Bemerkungen
Bereich „Aufträge"Auftragsnr., EMISNr., Firmenbezeichnung, Haken Abgeschl., Angelegt am, POS, Einzelpreis, Menge, Haken Ber./Gel., Kundenbestellnr. und Auftragstext
Artikel direkt Verkauft (o. Stüli) / Unterartikel in Stücklistewertet den Artikel als eigene Position oder als Bestandteil einer Stückliste aus
Selektion je Bereich (EMISNummer, Firmenbezeichnung, Beleg-Nr., Datum von/bis) mit Start-Schaltflächegrenzt den jeweiligen Bereich ein
Gesamtmenge / Gesamtsumme je BereichSummen der angezeigten Belege
Belege (je Bereich)zeigt die archivierten Belege zur markierten Zeile
Symbole rechts über den ListenTabelle drucken, Excel-Export, Tabellenlayout löschen bzw. speichern
F4 - Beendenschließt die Maske

5.54 Terminbestätigung

Terminbestätigung

Mit dieser Maske bestätigen Sie dem Kunden den Liefertermin des Auftrags. Sie erreichen sie mit der rechten Maustaste auf der kleinen Schaltfläche rechts neben dem Feld Liefertag auf dem Reiter „1 Auftrag" (die linke Maustaste trägt den Liefertermin stattdessen in den emis.terminplaner ein). Voraussetzung ist ein eingetragener Liefertag.

ElementBedeutung
AnredeBriefanrede des Ansprechpartners (aus dem Auftrag vorbelegt)
Email / TelefaxEmpfängeradressen (aus dem Auftrag vorbelegt)
Telefax FormularAuswahl des Fax-Belegs; angeboten werden die Reports „Kurz Fax…" Ihrer emis-Umgebung
MitteilungText der Terminbestätigung für E-Mail und Telefax; das Diskettensymbol daneben speichert den eingegebenen Text als Standardtext
AuftragsbestätigungPfad der Auftragsbestätigung, die beim E-Mail-Versand mitgeschickt wird („…" öffnet die Dateiauswahl)
SMS-Nachricht / MobiltelefonText und Zielrufnummer für den SMS-Versand; das Diskettensymbol speichert den Standardtext
F5 - Telefax (Aufklappmenü)versendet die Terminbestätigung per Telefax (Aufklappmenü: mit Vorschau); ohne Faxnummer bzw. ohne Text erscheint ein Hinweis
F6 - Emailversendet die Terminbestätigung per E-Mail; ohne gültige E-Mail-Adresse erscheint ein Hinweis
F7 - SMSversendet die Terminbestätigung als SMS (setzt eine eingerichtete SMS-Anbindung voraus)
F1 - Infozeigt die Kurzhilfe mit den verwendbaren Platzhaltern
F4 - Weiterschließt die Maske

In Mitteilung und SMS-Nachricht können Sie Platzhalter verwenden, die beim Öffnen der Maske automatisch ersetzt werden: ##Liefertermin##, ##Auftragsnummer##, ##Anwendername## und ##Kundenbestellnummer##. Sinnvoll sind sie vor allem in den über die Diskettensymbole gespeicherten Standardtexten.

5.55 Teillieferung – Maske „Auftragspositionen zum Auftrag"

Bei aktivierter Teillieferung erscheint in der Druckauswahl neben der Belegart Lieferschein die Schaltfläche Teillieferung:

Druckauswahl mit Teillieferung

Teillieferung

Die Maske erscheint über die Schaltfläche Teillieferung in der Druckauswahl (Abschnitt 5.9) und legt fest, welche Mengen der aktuelle Lieferschein enthält. Voraussetzung ist das Häkchen Teillieferungen in der emis.konfiguration auf der Registerkarte „Auftrag / Angebot / Bestellung / Sonstiges".

ElementBedeutung
Liste (Pos., Artikelnr., Artikelbezeichnung, Menge, Bestand, Best. Res., Best. Best., M. Einheit)die Positionen des Auftrags mit Bestellmenge und Lagerdaten (nur Anzeige)
M. Lieferndie jetzt zu liefernde Menge – hier tragen Sie die Teilmenge ein
Schon Geliefert / Noch Liefernbereits gelieferte und danach noch offene Menge (nur Anzeige)
Liefermengen zurück setzensetzt die Spalte „M. Liefern" wieder auf die volle Auftragsmenge
Symbole rechts obenTabelle drucken, Excel-Export, Tabellenlayout löschen bzw. speichern
F4 - Weiterübernimmt die Mengen und kehrt zur Druckauswahl zurück

Auf dem Lieferschein erscheinen anschließend die hier eingetragenen Mengen. Die restlichen Mengen bleiben offen und können später mit einem weiteren Lieferschein geliefert werden; die noch offenen Mengen sehen Sie über Datei → Suchen → Offene Lieferungen... (Abschnitt 5.40).

5.56 Weitere Masken und Verweise

  • Die Schaltfläche Akonto Zahlung (Schnelltaste) steht nur zur Verfügung, wenn die Akonto-Funktion in Ihrer emis-Umgebung aktiviert ist; die Liste der offenen Akontoforderungen (Abschnitt 5.21) ist immer erreichbar.
  • Triviale Bestätigungs- und Hinweisdialoge (z. B. Sicherheitsabfragen beim Löschen, die Fertig-Meldungen nach Läufen) sind nicht einzeln dokumentiert; sie werden mit F4 - OK/Ja bestätigt bzw. mit F3 abgebrochen.
  • Masken anderer emis-Module (Artikelstamm über F7, OP Verwaltung, FIBU-Schnittstelle, Wiedervorlagen, Auftragsplaner, Produktionsauftrag, Lieferschein AM, Angebot, Seriennummernverwaltung, Ecommerce/Sammelstorno, Montage) sind in der Dokumentation des jeweiligen Moduls beschrieben.
  • Die Schaltflächen Belege, Verbrauch, Stückliste, offene Vorgänge und Umsätze in den Statistik-Masken (Abschnitt 5.53) öffnen jeweils eine weitere Auswertungsansicht zum Artikel. Sie sind Bestandteil der Artikelauswertungen und im Handbuch des emis.artikelstamm beschrieben.
  • Die Schaltfläche Shopware (Reiter „1 Auftrag") und ihr Aufklappmenü sind nur bei eingerichteter Shopware-Anbindung nutzbar; das Münzen-Symbol daneben spricht ein angeschlossenes Zahlungsverkehrsterminal (EC-Gerät) an.
  • Die Schaltfläche Dokumente (Reiter „1 Auftrag") und Dokumente Art. (Reiter „2 Auftragspositionen") öffnen die programmübergreifende emis-Dokumentmaske zum Auftrag bzw. zum Artikel.

6. Häufige Fragen / Hinweise

  • Kreditlimit-Warnung: Überschreitet die Summe der offenen Aufträge des Kunden das im Adressstamm hinterlegte Kreditlimit, zeigt das Programm vor vielen Aktionen den Hinweis „Die Summe aller offenen Aufträgen überschreitet das Kreditlimit!". Bestätigen Sie mit F4 - OK, um fortzufahren.

  • Warum erscheinen beim Lieferscheindruck Buchungsmasken? Der Auftrag enthält lagergeführte Artikel – emis bucht die gelieferte Ware vom Lager ab und fragt Lagerort, Seriennummern und Chargen ab (Abschnitt 5.22). Mit „F3 - Abbruch" in der Buchungsmaske wird der Lieferschein nicht gedruckt.

  • Positionen nach Lieferscheindruck: Nach dem Druck des Lieferscheins warnt das Programm beim Ändern oder Anlegen von Positionen – Mengenänderungen erfordern dann eine manuelle Lagerkorrektur im Artikelstamm.

  • Auftrag splitten nicht möglich: Ein Auftrag lässt sich nicht mehr splitten, wenn er bereits berechnet oder geliefert ist oder Ware abgebucht wurde.

  • Artikelnotizen: Ist zu einem Artikel eine Notiz hinterlegt, erscheint sie automatisch beim Öffnen der Positionsmaske.

  • „Keine Notizen vorhanden!": Diese Meldung zeigt die Schaltfläche „Zusatzinfos zum Kunden", wenn in der Kundenadresse keine Auftrags-Hinweise hinterlegt sind.

  • F12 beendet statt minimiert: Über Datei → Minimieren J/N stellen Sie um, ob F12 das Programm minimiert (Haken gesetzt) oder beendet.

  • Akonto-Funktionen fehlen: Die Schaltfläche „Akonto Zahlung" und die Akonto-Zahlungserfassung stehen nur zur Verfügung, wenn die Akonto-Funktion in Ihrer emis-Umgebung aktiviert ist. Die Liste der offenen Akontoforderungen (Abschnitt 5.21) ist davon unabhängig erreichbar.

  • „Bitte zuerst das Gewicht der Sendung eingeben!" Für die Übergabe an den Paketdienst fehlt das Sendungsgewicht. Tragen Sie es auf dem Reiter „5 Logistik" ein bzw. verteilen Sie es über die Maske „Gewicht / Paket..." (Abschnitt 5.5.1).

  • „Dieser Auftrag wurde schon übergeben/ausgedruckt!" Der Haken „Paketaufkleber gedruckt JN" ist gesetzt – die Sendung wurde bereits an einen Paketdienst übergeben. Mit F4 - Ja übergeben Sie sie erneut, mit F3 - Nein brechen Sie ab.

  • „Bitte wählen Sie einen Drucker aus!" (DPD): In der Maske „Versandarten" muss die Nummer der DELISprint-Druckstation (1–5) gewählt sein; das rote Ausrufezeichen zeigt die Belegung an (Abschnitt 5.5.5).

  • Warum sehe ich nicht alle Aufträge? Beim Start werden nur offene, nicht berechnete Aufträge angezeigt. Über Datensatz → Selektieren → Alle Aufträge anzeigen oder die Suche sehen Sie den gesamten Bestand.

  • Löschen ist endgültig. Gelöschte Aufträge und Positionen gehen unwiederbringlich verloren; das Programm fragt vor dem Löschen sicherheitshalber nach.

  • „Sie können diesen Auftrag noch nicht löschen! Sie müssen zuerst alle Positionen löschen!" Ein Auftragskopf lässt sich erst löschen, wenn der Auftrag keine Positionen mehr enthält. Wechseln Sie auf den Reiter „2 Auftragspositionen", löschen Sie dort alle Positionen und löschen Sie danach den Auftrag.

  • „Nachdem eine Rechnung gedruckt wurde, können Aufträge nicht mehr gelöscht werden." Sobald der Auftrag eine Rechnungsnummer trägt, ist das Löschen im Standard gesperrt. Statt zu löschen erzeugen Sie über Datensatz → Duplizieren zur Gutschrift (gleicher Kunde) (Strg+G) eine Gutschrift zum Auftrag – das ist der vorgesehene Weg, eine Rechnung zu stornieren bzw. gutzuschreiben.

  • „In der Auswahl sind Positionen vorhanden, die Unterpositionen enthalten." Löschen Sie zuerst die Unterpositionen (Stücklisten-/Baugruppenteile) und danach die Hauptposition.

  • Position verschieben oder kopieren geht nicht. Beim Verschieben einer Position müssen sowohl der Quell- als auch der Zielauftrag noch unbearbeitet sein – also weder berechnet noch geliefert noch bezahlt noch abgeschlossen. Andernfalls meldet das Programm z. B. „Quellauftrag wurde schon berechnet!" oder „Zielauftrag wurde schon geliefert!". Beim Kopieren wird nur der Zielauftrag geprüft; aus einem bereits berechneten Auftrag dürfen Sie also kopieren, aber nicht verschieben.

  • An welche E-Mail-Adresse geht die Rechnung? Beim Rechnungs- und Gutschriftsversand ermittelt emis die Empfängeradresse in dieser Reihenfolge – die zuletzt gefundene, gefüllte Adresse gewinnt:

    1. E-Mail-Adresse der Adresse im emis.crm (Seite 1)
    2. E-Mail-Adresse des Ansprechpartners des Auftrags
    3. E-Mail-Adresse aus dem Auftrag (Reiter „1 Auftrag")
    4. E-Mail-Adresse aus der Druckauswahl (F6)
    5. Mahnungs-E-Mail-Adresse aus den kundenbezogenen Auftragsdaten (emis.crm)
    6. Rechnungs-E-Mail-Adresse aus den kundenbezogenen Auftragsdaten (emis.crm)
    7. E-Mail-Adresse der abweichenden Rechnungsanschrift (Reiter „3 Rng/Lief Anschriften") – diese wird nicht verwendet, wenn in den kundenbezogenen Auftragsdaten der Haken „Rng. bevorzugt via Email vers." gesetzt ist; dann bleibt es bei der zentralen Rechnungsadresse aus Punkt 6.

    Für Mahnungen gilt: Mahnungs-E-Mail-Adresse, ersatzweise Rechnungs-E-Mail-Adresse aus den kundenbezogenen Auftragsdaten. Für Auftragsbestätigung, Lieferschein und Angebot gibt es in den kundenbezogenen Auftragsdaten jeweils eigene E-Mail-Adressen.

  • Wie berechnet sich „Zahlung fällig ab"? Das Feld füllt sich automatisch beim ersten Rechnungsdruck: Rechnungsdruckdatum plus die im Auftrag eingetragenen Netto Tage. Ab diesem Datum läuft das Mahnwesen. Der Mahnlauf berücksichtigt zusätzlich die in der emis.konfiguration hinterlegten Tage je Mahnstufe: Die 1. Mahnung wird angeboten, wenn seit „Zahlung fällig ab" mehr Tage vergangen sind als für die 1. Mahnung eingestellt; die 2. bis 4. Mahnung rechnet ab dem Druckdatum der jeweils vorherigen Mahnung. Sie können das Datum in „Zahlung fällig ab" von Hand ändern – damit verschiebt sich der gesamte Mahnverlauf entsprechend.

  • Farbige Statusanzeige (Lieferstatus, Lag Status, Best. Status): Ist in der emis.konfiguration die Option Auftragsstatus anzeigen gesetzt, zeigt emis auf dem Reiter „1 Auftrag" ein farbiges Symbol Lieferstatus und im Positionsgrid die Spalten Lag Status und Best.Status:

    • Lag Status – GRÜN: der Lagerbestand reicht für die Position; GELB: es liegt Bestand auf Lager, aber nicht genug; ROT: kein Bestand (0 oder weniger); BLAU: der Artikel wird nicht auf Lager geführt. Der verfügbare Bestand wird dabei nach Priorität und Anlagedatum auf die offenen Aufträge verteilt.
    • Best.Status – wird nur bei gelbem oder rotem Lag Status ermittelt: GRÜN, wenn zu dieser Position eine offene Bestellung mit ausreichender Menge existiert; GELB, wenn zum Artikel insgesamt genügend offene Bestellmenge vorhanden ist; ROT, wenn nichts bestellt ist. Sonst BLAU.
    • Lieferstatus (Reiter „1 Auftrag") – ROT: mindestens eine Position ist gar nicht lieferbar; GELB: der Auftrag ist nur teilweise lieferbar; GRÜN: alle Positionen sind lieferbar; BLAU: der Auftrag ist bereits geliefert, berechnet oder abgeschlossen.
    • Ein Doppelklick auf das Lieferstatus-Symbol berechnet die Status aller offenen Aufträge neu. Beachten Sie, dass emis mit dieser Option langsamer wird, da bei jedem Auftrag der Bestand geprüft wird.
  • Der Reiter „5 Logistik" fehlt. Er erscheint nur, wenn in der emis.konfiguration auf der Registerkarte „Auftrag / Angebot / Bestellung / Sonstiges" die Option Logistik DHL, DPD, Post, TNT, UPS, V-LOG... gesetzt ist. Setzen Sie das Häkchen, speichern Sie die Konfiguration und starten Sie emis neu. Die Pfade zu den Import- und Exportverzeichnissen der einzelnen Versandprogramme stellen Sie anschließend auf der Registerkarte „6 Logistik" ein.

  • Die Kennzeichen „Leihgerät" und „Probestellung" fehlen. Sie erscheinen in der Positionsmaske und als Spalten „Leih" und „Probe" im Positionsgrid nur, wenn in der emis.konfiguration die Option Probe- u. Leihgeräteverwaltung aktiviert ist. Ohne diese Option sind auch die Menüpunkte „Probe u. Leihgeräte" ausgeblendet.

  • Keine Baugruppen und Set-Artikel in Leih-/Probe-Aufträgen. Verwenden Sie in Aufträgen mit den Kennzeichen „Leihgerät" oder „Probestellung" nur einfache Artikel. Die Leih- und Probebestände (z. B. in der Bestandsanzeige und der Lagerbewertung) werden je Position über die Artikelnummer der Position ermittelt – bei Baugruppen und Set-Artikeln bucht emis beim Lieferschein aber die einzelnen Bestandteile vom Lager ab. Die verliehenen Bestandteile tauchen dann in den Leih-/Probebeständen nicht auf und die Auswertungen stimmen nicht mit dem Lager überein.

  • Aktionspreise: Ist die Funktion „Aktionspreise" in Ihrer emis-Umgebung aktiviert und existiert zum gewählten Artikel eine gültige Aktion, meldet das Programm beim Hinzufügen der Position „Für diesen Artikel existiert für den Zeitraum … ein Aktionspreis von: …. Wollen Sie diesen Preis übernehmen?". Mit Ja wird der Aktionspreis statt des Listenpreises aus dem emis.artikelstamm übernommen. Die Aktionen selbst legen Sie in den emis.dienstprogrammen (Gruppe „ArtikelAktionen") und im emis.artikelstamm an.

  • USt-IdNr.-Prüfung beim Rechnungsdruck: Neben dem Feld „UStID Nr. Kunde" prüft die Lupe die Nummer beim Bundeszentralamt für Steuern. Zusätzlich prüft emis die Nummer im Standard automatisch beim Belegdruck: bei Steuerschlüssel 3 (EU nicht steuerpflichtig) immer, bei Steuerschlüssel 2 (EU steuerpflichtig) nur, wenn eine USt-IdNr. eingetragen ist. Voraussetzung ist die eigene USt-IdNr. in der emis.konfiguration. Der Dienst des Bundeszentralamts steht täglich von 05:00 bis 23:00 Uhr zur Verfügung.

  • Kunde eines Auftrags komplett wechseln: Ist die entsprechende Systemvariable in Ihrer emis-Umgebung aktiviert, erscheint auf dem Reiter „1 Auftrag" rechts neben der Firmenbezeichnung eine kleine Schaltfläche („EMISNummer und Rechnungsadresse ändern..."). Nach der Sicherheitsabfrage „Sind Sie sicher, dass Sie die EMISNummer und die Adresse dieses Auftrags ändern wollen?" wählen Sie über die Adresssuche einen anderen Kunden; emis schreibt dann Rechnungs- und Lieferanschrift sowie die Zuordnung der Seriennummern um. Ohne diese Freischaltung ändern Sie die Anschriften über die Ändern-Schaltflächen auf dem Reiter „3 Rng/Lief Anschriften".

  • Artikelbeschreibung in der Position: Ob die Beschreibung aus dem Artikelstamm beim Anlegen einer Position in den Zusatztext unterhalb der Position übernommen oder an die Artikelbezeichnung angehängt wird, steuern zwei Systemvariablen der emis.konfiguration. Im Standard wandert die Beschreibung in den Zusatztext unterhalb der Position.

  • Sammelrechnungen vor dem Rechnungslauf drucken. In die Sammelrechnungstabelle kommen nur Aufträge, die noch nicht berechnet und nicht abgeschlossen sind und das Kennzeichen „Sammel-Rechnung" tragen. Läuft vorher der normale Rechnungslauf, sind diese Aufträge bereits einzeln berechnet und tauchen in der Sammelrechnung nicht mehr auf.

  • E-Rechnung (ZUGFeRD/XRechnung): Mit dem kostenpflichtigen Zusatzmodul emis.ZUGFeRD erhalten Sie in der Druckauswahl das Feld E-Rechnung. Ist es angehakt, versendet emis die Rechnung per E-Mail als PDF/A-3 mit eingebetteter, maschinenlesbarer XML-Datei; der Empfänger kann sie automatisch in sein System einlesen. Der Standard-E-Mail-Text weist den Empfänger darauf hin. Die Leitweg-ID für Rechnungen an Behörden tragen Sie auf dem Reiter „3 Rng/Lief Anschriften" ein.

  • Unterschrift auf Lieferschein und Auftragserteilung: Mit dem Zusatzmodul emis.unterschriftenpad lassen Sie den Kunden auf einem angeschlossenen Unterschriftenpad unterschreiben. Ist die Funktion freigeschaltet, erscheint in der Druckauswahl bei den Belegarten Lieferschein und Auftragserteilung das Feld Mit Unterschrift; beim Druck fordert emis zur Unterschrift auf und druckt sie auf den Beleg. Die Einrichtung des Pads nimmt Ihr Administrator vor.

  • Faxversand aus der Druckauswahl (F5 - Faxen): Der Faxversand läuft über den Faxdrucker, der dem Report KURZ FAX in den emis.dienstprogrammen (Reiter EMIS Druckerzuordnung) zugeordnet ist. Ist in Ihrer emis-Umgebung das Faxverfahren OnlineFax eingerichtet (emis.konfiguration), versendet emis den Beleg stattdessen als PDF über den Onlinefax-Dienst. Die Nummer im Feld Telefax darf nur aus Ziffern bestehen – sonst meldet das Programm „Keine korrekt Faxnummer!". Die Schaltfläche F5 - Faxen ist ausgegraut, wenn auf dem Arbeitsplatz kein Drucker mit „FAX" im Namen installiert ist und auch kein OnlineFax eingerichtet ist.

  • Video-Hilfe: Zum Zusatzmodul emis.unterschriftenpad existiert ein Einführungsvideo des Herstellers: https://www.youtube.com/watch?v=9fBuYaNn_9o