Zum Hauptinhalt springen

Dienstemanager – Anwenderhandbuch

Programm: emis.dienstemanager Version: 2026.7.1 Stand: 10.08.2026

1. Überblick

Der emis.dienstemanager ist das Verwaltungswerkzeug für die emis-Dienste. emis-Dienste sind Windows-Dienste, die im Hintergrund auf dem Server laufen und Aufgaben erledigen, für die kein Anwender am Bildschirm sitzen muss: E-Mails senden und empfangen, Datenbanksicherungen erstellen, Dokumente in die Cloud übertragen, Reports zu festen Zeiten drucken und Termine, Aufgaben, Adressen und E-Mails mit Exchange abgleichen.

Mit dem Programm erledigen Sie vier Aufgabenbereiche:

  1. Dienste verwalten – installieren, starten, stoppen, deinstallieren, Starttyp festlegen und die Meldungen der Dienste ansehen.
  2. Datenbanksicherung einrichten – Sicherungsaufträge für die emis-Datenbank und weitere MySQL-Datenbanken mit Zeitplan und Benachrichtigung.
  3. Cloudsicherung einrichten – Verzeichnisse festlegen, die nächtlich zu einem Cloudanbieter übertragen werden, und die Zugangsdaten dafür hinterlegen.
  4. Zeitgesteuerte Reports und ExchangeSync-Konten pflegen.

Wichtig: Der emis.dienstemanager gehört auf den Server, auf dem die emis-Dienste laufen. Die Einstellungen, die Sie hier vornehmen, beschreiben die Umgebung dieses Servers. Ändern Sie sie nicht von einem beliebigen Arbeitsplatz aus – das Programm weist Sie darauf auch selbst hin.

Datenbanksicherung: Die automatische Datensicherung, die es früher zusätzlich im emis-Servermodul gab, ist abgeschaltet. Der hier beschriebene Weg über den emis.dienstemanager ist der einzige gültige Weg, eine automatische Datenbanksicherung einzurichten.

2. Programmstart

Der emis.dienstemanager hat keine eigene Kachel im emis.auswahlmenü. Sie starten ihn aus der emis.konfiguration:

  1. Öffnen Sie im emis.auswahlmenü die Kachel Konfiguration.
  2. Wechseln Sie auf den Reiter 1 Allgemeines.
  3. Klicken Sie in der mittleren Spalte auf Dienste-Manager.

Der emis.dienstemanager ist ein eigenständiges Programm und läuft mit Administratorrechten. Windows fragt deshalb beim Start nach, ob Sie das Programm mit erhöhten Rechten ausführen möchten; bestätigen Sie diese Rückfrage. Ohne Administratorrechte lassen sich Dienste weder installieren noch starten oder stoppen – das Programm meldet dann „Das Programm läuft nicht im Administrator-Modus!".

Zusätzlich benötigen Sie in emis selbst Administratorrechte. Fehlen sie, meldet das Programm „Sie benötigen in emis Administratorrechte, um den Dienstemanager ausführen zu können!" und beendet sich.

Das Fenster trägt den Titel Dienstmanager.

3. Das Hauptfenster

Hauptfenster

Das Fenster besteht aus vier Bereichen:

BereichInhalt
Anwendungsschaltfläche (Werkzeugsymbol oben links)Öffnet das Bereichsmenü mit den Einstellungen, der DB-Sicherung, der Cloudsicherung, den zeitgesteuerten Reports und dem Exchange Sync (Abschnitt 6.2)
Register „Home"Die Schaltflächen zum Verwalten des markierten Dienstes (F1 bis F8) sowie F12 - Beenden
Dienstliste (links)Alle emis-Dienste. Rechts in jeder Zeile zeigt ein Symbol den Zustand: rotes Kreuz = nicht installiert, rote Ampel = installiert, aber gestoppt, grüne Ampel = installiert und läuft
Detailbereich (rechts oben)Dienstname, Pfad zur EXE-Datei, Anzeigename, Starttyp und Beschreibung des markierten Dienstes
Meldungen (rechts unten)Die letzten 200 Logbuch-Einträge des markierten Dienstes

Die Dienstliste erlaubt immer nur einen markierten Dienst. Die Zustandssymbole werden alle halbe Sekunde selbstständig aktualisiert – Sie sehen also sofort, wenn ein Dienst anläuft oder stehen bleibt.

4. Erstkonfiguration

Bevor Sie Dienste installieren können, richten Sie das Programm einmalig ein. Alle drei Schritte finden Sie im Bereichsmenü hinter der Anwendungsschaltfläche.

4.1 Dienstdateien lokal kopieren

Die Programmdateien der Dienste liegen im WAV-Verzeichnis Ihrer emis-Installation. Damit ein Dienst auch dann läuft, wenn dieses Verzeichnis gerade nicht erreichbar ist, kopiert der emis.dienstemanager die benötigten Dateien auf Wunsch in ein Verzeichnis auf dem Server.

  1. Öffnen Sie das Bereichsmenü und wählen Sie Einstellungen.
  2. Klicken Sie auf Dienste lokal kopieren.
  3. Wählen Sie im Fenster Ordner suchen das Zielverzeichnis aus und bestätigen Sie mit OK.

Zielordner für die Dienstdateien

Der emis.dienstemanager legt in diesem Verzeichnis den Unterordner Dienste an und kopiert dorthin die EXE-Dateien der Dienste, alle benötigten DLL-Dateien und die Datei emis.service.ini. Während des Kopierens erscheint der Hinweis „Dateien werden kopiert!".

Netzlaufwerke werden nicht unterstützt. Liegen die Daten auf einer Netzwerkfreigabe, geben Sie den Pfad immer in UNC-Schreibweise an (zum Beispiel \\IhrServer\IhremisVerzeichnis\WAV\). Ein Laufwerksbuchstabe wie M:\ ist für einen Windows-Dienst nicht sichtbar; der Dienst würde seine Dateien nicht finden.

4.2 Diensteinstellungen ausfüllen

  1. Öffnen Sie das Bereichsmenü und wählen Sie Diensteinstellungen.
  2. Füllen Sie die Felder aus (Abschnitt 6.5) oder klicken Sie auf Aus Registry laden – dann übernimmt das Programm die Angaben aus der emis-Installation dieses Computers.
  3. Klicken Sie auf Speichern.

Diensteinstellungen

Beim Speichern legt der emis.dienstemanager im WAV-Verzeichnis die Datei emis.service.ini an. Aus dieser Datei lesen die Dienste später ihre Pfade und ihre Datenbankverbindung. Anschließend erscheint die Bestätigung:

Bestätigung nach dem Speichern

Solange im Feld WAV-Pfad kein gültiges Verzeichnis steht, meldet das Programm beim Start „Bitte geben Sie den WAV-Pfad an." und blendet das Register Home aus. Gültig ist ein Verzeichnis, in dem die Datei emisAutostarterSRV.net.exe liegt. Ein ungültiger Pfad wird im Feld rot dargestellt.

Wählen Sie den WAV-Pfad über die Lupe aus und endet er auf \WAV\, bietet das Programm an, die übrigen Pfade daraus abzuleiten:

Rückfrage zum Befüllen der übrigen Pfade

4.3 Verbindungseinstellungen prüfen

Der Bereich Verbindungseinstellungen enthält die Zugangsdaten, mit denen sich der emis.dienstemanager selbst mit der emis-Datenbank verbindet. Sie sind in der Regel bereits gefüllt, weil sie aus der emis-Installation dieses Computers stammen.

Verbindungseinstellungen

Prüfen Sie die Angaben mit Verbindung testen und Benutzerdaten testen:

Meldung nach „Verbindung testen"

Meldung nach „Benutzerdaten testen"

5. Arbeitsabläufe

5.1 Einen Dienst installieren

  1. Markieren Sie den Dienst in der Liste links.
  2. Klicken Sie auf F6 - Installieren.

Der Dienst wird mit dem Pfad angelegt, der in den Diensteinstellungen unter Pfad der EMIS-Dienste steht. Danach zeigt die Zeile eine rote Ampel (installiert, aber noch nicht gestartet), im Detailbereich stehen Anzeigename, Starttyp und Beschreibung, und F6 - Installieren ist ausgegraut.

Dienst installiert

Enthält das Verzeichnis unter Pfad der EMIS-Dienste keine Dienstdateien, meldet das Programm „Der Installationspfad enthält keine Dienst-Dateien." und bricht ab. Ist der Dienst bereits vorhanden, meldet es „Der Dienst ist schon installiert."

5.2 Einen Dienst starten und stoppen

  1. Markieren Sie den Dienst.
  2. F2 - Starten startet ihn, F3 - Stoppen hält ihn an.

Gestarteter Dienst

Mit F4 - Alle starten bzw. F5 - Alle stoppen wirken die beiden Befehle auf alle installierten Dienste gleichzeitig.

Ein Dienst mit dem Starttyp Deaktiviert lässt sich nicht starten. Stellen Sie den Starttyp zuerst auf Manuell oder Automatisch um (Abschnitt 5.3) und starten Sie den Dienst danach.

5.3 Den Starttyp festlegen

Markieren Sie den Dienst und wählen Sie im Detailbereich im Feld Starttyp den gewünschten Wert:

Starttyp auswählen

StarttypBedeutung
AutomatischWindows startet den Dienst beim Hochfahren des Servers
ManuellDer Dienst wird nur gestartet, wenn Sie ihn hier starten oder ein anderes Programm ihn anfordert
DeaktiviertDer Dienst kann nicht gestartet werden

Für den Dauerbetrieb ist Automatisch die richtige Einstellung. Zusätzlich kann der Dienst emis Autostarter übernehmen, gestoppte Dienste wieder zu starten.

Der geänderte Starttyp wird sofort gespeichert. Windows übernimmt ihn unter Umständen erst nach einer kurzen Verzögerung. Meldet Windows beim Starten trotzdem noch, der Dienst sei deaktiviert, warten Sie einen Moment und starten Sie ihn erneut.

5.4 Meldungen eines Dienstes ansehen

Markieren Sie den Dienst – der untere Bereich zeigt sofort dessen letzte Meldungen. Mit F8 - Aktualisieren laden Sie die Liste neu.

Meldungen eines Dienstes

Über das Pluszeichen am Zeilenanfang klappen Sie den vollständigen Text der Bemerkung auf. Mit der Taste Entf löschen Sie markierte Meldungen aus dem Logbuch.

Die sechs Server-Dienste (emis Server und emis Server 1 bis emis Server 5) schreiben ihre Meldungen unter derselben Kennung. In der Meldungsliste sehen Sie deshalb bei allen sechs Diensten dieselben Einträge.

5.5 Einen Dienst deinstallieren

Markieren Sie den Dienst und klicken Sie auf F7 - Deinstallieren. Läuft der Dienst noch, wird er zuvor angehalten. Danach zeigt die Zeile wieder ein rotes Kreuz.

5.6 Eine Datenbanksicherung einrichten

  1. Öffnen Sie das Bereichsmenü und wählen Sie DB-Sicherung.
  2. Klicken Sie auf Hinzufügen. Das Fenster Datenbanksicherung öffnet sich; die Datenbankangaben sind bereits mit den Werten Ihrer emis-Installation gefüllt.
  3. Tragen Sie unter Zieldatei den vollständigen Pfad mit Dateinamen ein. Der Dateiname muss auf .sql enden.
  4. Stellen Sie die Uhrzeit und die Wochentage ein oder wählen Sie An jedem X. des Monats.
  5. Wählen Sie unter Computer den Server aus, auf dem der Dienst emis Server läuft. Nur dieser Computer führt die Sicherung aus.
  6. Hinterlegen Sie bei Bedarf eine WV-Benachrichtigung und/oder eine E-Mail-Adresse für die Rückmeldung.
  7. Speichern Sie mit F4 - Weiter.

Neuer Sicherungsauftrag

Ausgefüllter Sicherungsauftrag

Der fertige Auftrag erscheint in der Übersicht:

Übersicht der Sicherungsaufträge

Hinweise zum Zeitplan und zur Benachrichtigung:

  • Die Uhrzeit wird in vollen 10-Minuten-Schritten gespeichert. Geben Sie eine andere Minute ein, weist das Programm darauf hin und rundet ab.
  • Jeden Tag und die sieben Wochentage gehören zusammen: Es wird an jedem angehakten Wochentag gesichert. Alternativ sichern Sie mit An jedem X. des Monats einmal monatlich an einem festen Tag (1 bis 28).
  • Es gibt zwei Wege der Rückmeldung, die sich beliebig kombinieren lassen: eine Wiedervorlage an einen emis-Anwender und eine E-Mail an bis zu zwei Adressen.
  • Nur Fehler via E-Mail/Wiedervorlage melden schränkt die Rückmeldung auf den Fehlerfall ein. Ohne diesen Haken erhalten Sie nach jedem Lauf eine Rückmeldung.
  • Datensicherung Inaktiv schaltet den Auftrag ab, ohne ihn zu löschen.
  • Das Zielverzeichnis muss auf dem Computer vorhanden sein, auf dem der Dienst läuft, und der Dienst muss dort schreiben dürfen. Liegt es auf einem anderen Rechner, verwenden Sie die UNC-Schreibweise.

5.7 Die Cloudsicherung einrichten

Mit der Cloudsicherung überträgt der Dienst emis Server nächtlich die wichtigsten Dateien Ihrer emis-Installation zu einem Cloudanbieter. So sind Ihre Dokumente auch dann noch vorhanden, wenn der Server durch Feuer, Diebstahl oder eine Schadsoftware verloren geht.

  1. Öffnen Sie das Bereichsmenü und wählen Sie Cloudsicherung.
  2. Tragen Sie unten die Zugangsdaten Ihres Cloudanbieters ein und klicken Sie auf Speichern.
  3. Prüfen Sie die Liste der zu sichernden Verzeichnisse und ergänzen Sie sie mit Hinzufügen.

Cloudsicherung

Protokoll: Es stehen WebDAV und SFTP gleichwertig zur Verfügung. Welches Protokoll Sie verwenden, hängt von Ihrem Cloudanbieter ab. Nach dem Umschalten im Feld Protokoll ändern sich die Beschriftungen der Felder; bei SFTP kommt zusätzlich das Feld SFTP-Port hinzu (Standard 22).

Cloudsicherung mit SFTP

Beim ersten Aufruf legt der emis.dienstemanager neun Verzeichnisse als Vorschlag an: Kopien, Reports, Scann, Vorlagen, Word-Dokumente, Anhang, emismobilescans, UserHome und Home. Sie können diese Einträge ändern, löschen oder um eigene ergänzen.

Ein Eintrag wird über Hinzufügen bzw. Ändern bearbeitet:

Cloudsicherung bearbeiten

  • Quellpfad – das zu sichernde Verzeichnis. Es sind nur lokale Pfade und UNC-Pfade zulässig, keine Netzlaufwerke.
  • Bezeichnung – wird als Ordnername in der Cloud verwendet.
  • Dateimaske*.* sichert alle Dateien, *.pdf nur PDF-Dateien, *.doc*|*.xls* mehrere Dateitypen. Bleibt das Feld leer, gilt *.*.
  • Ausgeschl. Pfade – Unterverzeichnisse, die übersprungen werden sollen; mehrere Pfade trennen Sie mit einem senkrechten Strich |. Hier gehören nur Verzeichnisse hinein, keine Dateien.
  • Unterordner übertragen – bezieht die Unterverzeichnisse mit ein.
  • Cloudsicherung inaktiv – nimmt den Eintrag von der nächtlichen Übertragung aus.

Die Felder unterhalb der Tabelle steuern die Übertragung selbst:

  • Anzahl Dateien begrenzt, wie viele neue Dateien pro Lauf übertragen werden.
  • Serverprüfung jedes X. Mal legt fest, wie oft zusätzlich geprüft wird, ob eine Datei tatsächlich auf dem Server liegt und dieselbe Größe hat wie das Original. Diese Prüfung dauert lange und findet deshalb standardmäßig nur bei jedem fünften Lauf statt. Soll bei jedem Lauf geprüft werden, setzen Sie in der emis.konfiguration die Systemvariable Cloudsicherung_Zaehler_DateienAufServerPruefen auf -1.
  • Email für Benachrichtigung und Email für Benachrichtigung (CC) erhalten das Protokoll der Cloudsicherung. Mit Nur bei Fehlern benachrichtigen kommt die Nachricht nur im Fehlerfall. Möchten Sie gar keine Nachricht, lassen Sie beide Adressfelder leer.

Datenbanksicherung in die Cloud: Im Fenster Datenbanksicherung (Abschnitt 5.6) gibt es zwei zusätzliche Kästchen. Datensicherung in die Cloud übertragen lädt die fertige Sicherungsdatei direkt im Anschluss an die Sicherung hoch. Datensicherung vor der Übertragung packen packt sie vorher mit 7-Zip – das verkürzt die Übertragungszeit deutlich und spart Speicherplatz in der Cloud, weil sich SQL-Dateien sehr stark komprimieren lassen. Beide Kästchen setzen eine eingerichtete emis.cloudsicherung voraus; ohne Lizenz sind sie nicht bedienbar.

5.8 Einen zeitgesteuerten Report einrichten

Zeitgesteuerte Reports druckt der Dienst emis Server zu festen Zeiten als PDF-Datei und verschickt sie auf Wunsch per E-Mail.

  1. Öffnen Sie das Bereichsmenü und wählen Sie Zeitgesteuerte Reports.
  2. Klicken Sie auf Hinzufügen.
  3. Tragen Sie Bezeichnung, RPT-Datei, PDF-Pfad und PDF-Datei ein und stellen Sie Uhrzeit und Wochentage ein.
  4. Sollen die Berichte per E-Mail gehen, füllen Sie E-Mail an, Betreff und Nachricht aus.
  5. Speichern Sie mit F4 - Weiter.

Zeitgesteuerter Report

Übersicht der zeitgesteuerten Reports

Im Feld PDF-Datei können Sie Platzhalter für Datum und Uhrzeit verwenden, damit jeder Lauf eine eigene Datei erzeugt. Welche Kürzel es gibt, zeigt die Schaltfläche mit dem Fragezeichen neben dem Feld:

Platzhalter für den PDF-Dateinamen

Das Verzeichnis unter PDF-Pfad muss auf dem Computer vorhanden sein, auf dem der Dienst eingerichtet ist, und der Dienst muss dort schreiben dürfen. Liegt es auf einem anderen Rechner, verwenden Sie die UNC-Schreibweise. Existiert der Pfad nicht, meldet das Programm „Der angegebene PDF-Pfad existiert nicht!" und speichert nicht.

5.9 ExchangeSync-Konten verwalten

Im Bereich Exchange Sync legen Sie fest, welcher emis-Anwender welche Daten mit welchem Exchange-Postfach abgleicht.

Exchange Sync

ExchangeSync-Konto

Eine ausführliche Beschreibung der Synchronisation – welche Felder je Datenart übertragen werden, welche Zeitpläne es gibt und wie mehrere Konfigurationen betrieben werden – finden Sie in der Dokumentation emis.exchangesync.

6. Masken-Referenz

6.1 Hauptfenster „Dienstmanager"

Hauptfenster

Titelleiste

SchaltflächeWirkung
Symbol mit SprechblaseLinksklick speichert die aktuelle Fensterposition und -größe, Rechtsklick setzt sie zurück
– (Minus)Verkleinert das Fenster in die Taskleiste
□ (Rechteck)Schaltet zwischen Vollbild und normaler Fenstergröße um
×Beendet das Programm

Register „Home", Gruppe „Emis"

SchaltflächeWirkung
F1 - HilfeÖffnet den Wiki-Artikel zum emis.dienstemanager im Browser
F2 - StartenStartet den markierten Dienst
F3 - StoppenHält den markierten Dienst an
F4 - Alle startenStartet alle installierten emis-Dienste
F5 - Alle stoppenHält alle installierten emis-Dienste an
F6 - InstallierenInstalliert den markierten Dienst als Windows-Dienst; nur bei einem noch nicht installierten Dienst bedienbar
F7 - DeinstallierenHält den markierten Dienst an und entfernt ihn aus der Dienstverwaltung von Windows
F8 - AktualisierenLädt die Meldungen des markierten Dienstes neu
F12 - BeendenBeendet den emis.dienstemanager
Pfeil ganz rechts in der RegisterzeileKlappt die Schaltflächenleiste ein und wieder aus

Alle Schaltflächen lassen sich auch über die angegebene Funktionstaste auslösen. F11 hebt zusätzlich die Markierung in der Tabelle der DB-Sicherung auf.

Dienstliste (links)

AnzeigeBedeutung
Rotes KreuzDer Dienst ist auf diesem Computer nicht installiert
Rote AmpelDer Dienst ist installiert, läuft aber nicht
Grüne AmpelDer Dienst läuft

Detailbereich (rechts oben)

FeldBedeutung
DienstnameInterner Name des Windows-Dienstes
Pfad zur EXE-DateiProgrammdatei, die als Dienst ausgeführt wird
AnzeigenameName, unter dem der Dienst in der Windows-Dienstverwaltung erscheint
StarttypAutomatisch, Manuell oder Deaktiviert; nur bei installiertem Dienst änderbar
BeschreibungAufgabe des Dienstes, wie sie auch Windows anzeigt

Meldungen (rechts unten)

SpalteBedeutung
PluszeichenKlappt den vollständigen Text der Bemerkung auf
Betreff:Art der Meldung
Bemerkung:Meldungstext, einzeilig dargestellt
Computer:Rechner, auf dem die Meldung entstanden ist
Uhrzeit:Zeitpunkt der Meldung
Anwender:emis-Anwender, unter dem der Dienst gelaufen ist
Modul:Programmteil, der die Meldung geschrieben hat
Anwendung:Programm, das die Meldung geschrieben hat

Über die Filtersymbole in den Spaltenköpfen schränken Sie die Anzeige ein. Mit Entf löschen Sie markierte Meldungen.

6.2 Bereichsmenü (Anwendungsschaltfläche)

Bereichsmenü mit dem Bereich „Einstellungen"

EintragInhalt
EinstellungenFarbschema, Programmversion, Dienstdateien lokal kopieren (Abschnitt 6.3)
VerbindungseinstellungenZugangsdaten des emis.dienstemanagers zur emis-Datenbank (Abschnitt 6.4)
DiensteinstellungenPfade und Datenbankzugang der Dienste (Abschnitt 6.5)
Zeitgesteuerte ReportsReports, die zu festen Zeiten gedruckt und versendet werden (Abschnitt 6.6)
DB-SicherungAutomatische Datenbanksicherungen (Abschnitt 6.7)
CloudsicherungVerzeichnisse und Zugangsdaten für die Cloudsicherung (Abschnitt 6.8)
Exchange SyncKonten für den Abgleich mit Exchange (Abschnitt 6.9)
BeendenBeendet den emis.dienstemanager

Ein Klick auf das Register Home schließt das Bereichsmenü wieder.

6.3 Bereich „Einstellungen"

Bereich „Einstellungen"

ElementBedeutung
StilFarbschema der Oberfläche. Nach einer Änderung meldet das Programm „Bitte starten Sie das Programm neu."
VersionZeigt die Versionsnummer des emis.dienstemanagers an
Dienste lokal kopierenKopiert die Dienstdateien in einen wählbaren Ordner (Abschnitt 4.1)

Die Schaltfläche Version öffnet folgende Meldung:

Versionsanzeige

Die Schaltfläche Dienste lokal kopieren öffnet das Fenster Ordner suchen:

Zielordner für die Dienstdateien

ElementBedeutung
VerzeichnisbaumAuswahl des Zielordners
Neuen Ordner erstellenLegt im markierten Ordner einen neuen Unterordner an
OKÜbernimmt den markierten Ordner und startet das Kopieren
AbbrechenSchließt das Fenster, ohne zu kopieren

Ist das WAV-Verzeichnis nicht erreichbar, meldet das Programm „Das Verzeichnis … konnte nicht gefunden werden!" mit dem Hinweis, dass auf ein Netzlaufwerk auf Administratorebene nicht zugegriffen werden kann.

6.4 Bereich „Verbindungseinstellungen"

Bereich „Verbindungseinstellungen"

Feld / SchaltflächeBedeutung
ServerDatenbankserver, mit dem sich der emis.dienstemanager verbindet
DatenbankName der emis-Datenbank
UserDatenbankbenutzer
PasswortKennwort des Datenbankbenutzers
PortPort des Datenbankservers
VPN-Verbindung startenName einer VPN-Verbindung, die vor dem Datenbankzugriff aufgebaut wird
Verbindung testenPrüft die Datenbankverbindung und meldet „Datenbankverbindung OK" oder „Keine Datenbankverbindung"
Anwenderemis-Anwender, unter dem gearbeitet wird
Passwort (unteres Feld)Kennwort des emis-Anwenders
Benutzerdaten testenPrüft die Anmeldedaten des emis-Anwenders
SpeichernSpeichert die Verbindungsdaten. Sie werden erst beim nächsten Programmstart wirksam

Meldung nach „Verbindung testen"

Meldung nach „Benutzerdaten testen"

6.5 Bereich „Diensteinstellungen"

Bereich „Diensteinstellungen"

Feld / SchaltflächeBedeutung
WAV-PfadWAV-Verzeichnis der emis-Installation. Hier legt das Programm die Datei emis.service.ini ab. Ein ungültiger Pfad wird rot dargestellt
Lupe neben „WAV-Pfad"Öffnet das Fenster Ordner suchen zur Auswahl des Verzeichnisses
Pfad der EMIS-DiensteVerzeichnis, aus dem die Dienste installiert werden. Das ist entweder das WAV-Verzeichnis oder der lokal kopierte Ordner Dienste (Abschnitt 4.1)
Lupe neben „Pfad der EMIS-Dienste"Öffnet das Fenster Ordner suchen
Report-PfadVerzeichnis mit den Crystal-Reports-Dateien; wird für die zeitgesteuerten Reports benötigt
Lupe neben „Report-Pfad"Öffnet das Fenster Ordner suchen
Anwenderemis-Anwender, unter dem die Dienste arbeiten
AnpassungsnummerAnpassungsnummer der emis-Installation
Datenbank-ServerDatenbankserver für die Dienste
Datenbank-UserDatenbankbenutzer für die Dienste
Datenbank-PasswortKennwort des Datenbankbenutzers; wird verschlüsselt gespeichert
Datenbank-NameName der emis-Datenbank
PortPort des Datenbankservers
Aus Registry ladenÜbernimmt Pfade, Anwender und Datenbankzugang aus der emis-Installation dieses Computers. Der Port wird dabei nicht überschrieben
SpeichernSchreibt die Angaben in die Datei emis.service.ini und legt bei Bedarf eine Kopie im Verzeichnis der Dienste an

Der rote Hinweis in der Maske erinnert daran, diese Einstellungen nur an dem Computer zu ändern, an dem die Dienste installiert sind oder installiert werden sollen.

Die drei Lupen öffnen jeweils dasselbe Fenster:

Ordner suchen

ElementBedeutung
VerzeichnisbaumAuswahl des Verzeichnisses
Neuen Ordner erstellenLegt im markierten Ordner einen neuen Unterordner an
OKÜbernimmt das markierte Verzeichnis
AbbrechenSchließt das Fenster

Endet der gewählte WAV-Pfad auf \WAV\, erscheint anschließend:

Rückfrage zum Befüllen der übrigen Pfade

SchaltflächeWirkung
JaLeitet Pfad der EMIS-Dienste und Report-Pfad aus dem WAV-Pfad ab
NeinLässt die übrigen Felder unverändert

Nach Speichern bestätigt das Programm:

Bestätigung nach dem Speichern

6.6 Bereich „Zeitgesteuerte Reports"

Bereich „Zeitgesteuerte Reports"

Spalten der Tabelle

SpalteBedeutung
Nummer:Laufende Nummer des Auftrags
Bezeichnung:Frei wählbarer Name
Uhrzeit:Zeitpunkt, zu dem der Report erzeugt wird
Mo: bis So:Wochentage, an denen der Report erzeugt wird
RPT-Datei:Name der Crystal-Reports-Datei
PDF-Datei:Name der zu erzeugenden PDF-Datei
PDF-Pfad:Verzeichnis, in dem die PDF-Datei abgelegt wird

Schaltflächen

SchaltflächeWirkung
HinzufügenÖffnet das Fenster Zeitgesteuerte Reports für einen neuen Auftrag
DuplizierenLegt eine Kopie des markierten Auftrags an
ÄndernÖffnet den markierten Auftrag zum Bearbeiten
LöschenLöscht den markierten Auftrag nach Rückfrage

Ein Doppelklick auf eine Zeile öffnet den Auftrag ebenfalls zum Bearbeiten.

6.6.1 Fenster „Zeitgesteuerte Reports"

Fenster „Zeitgesteuerte Reports"

Feld / SchaltflächeBedeutung
NummerLaufende Nummer; wird automatisch vergeben
emis-Anwenderemis-Anwender, unter dem der Report erzeugt und die E-Mail abgelegt wird
BezeichnungFrei wählbarer Name des Auftrags
RPT-DateiName der Crystal-Reports-Datei im Report-Verzeichnis
PDF-PfadZielverzeichnis der PDF-Datei; muss auf dem Server vorhanden sein
Lupe neben „PDF-Pfad"Öffnet das Fenster Ordner suchen zur Auswahl des Zielverzeichnisses
PDF-DateiName der PDF-Datei; Platzhalter für Datum und Uhrzeit sind möglich. Fehlt die Endung .pdf, wird sie ergänzt
Fragezeichen neben „PDF-Datei"Zeigt die Liste der Platzhalter an
EMISNummer: (Email Korrespondenz)Adresse, unter der die versendete E-Mail in emis abgelegt wird. Es sind nur Ziffern zulässig
Lupe neben „EMISNummer"Öffnet die emis-Adressensuche zur Auswahl der Adresse
E-Mail anEmpfänger des Reports. Bleibt das Feld leer, wird der Report nur als Datei abgelegt
BetreffBetreff der E-Mail; Pflichtfeld, sobald ein Empfänger eingetragen ist
NachrichtText der E-Mail; Pflichtfeld, sobald ein Empfänger eingetragen ist
UhrzeitZeitpunkt des Laufs, in vollen 10-Minuten-Schritten
Montag bis SonntagWochentage, an denen der Report erzeugt wird
Selection FormulaAuswahlformel für den Report
Report FormulaFormel, die an den Report übergeben wird
SortFieldSortierfeld des Reports
SubRepAllSelectionFormulaAuswahlformel, die für alle Unterberichte gilt
Sub Report 1 bis 5Namen der Unterberichte
Sub Report 1 bis 5 Selection FormulaAuswahlformel je Unterbericht
F3 - AbbrechenSchließt das Fenster, ohne zu speichern
F4 - WeiterPrüft die Angaben und speichert den Auftrag

Die Schaltfläche mit dem Fragezeichen zeigt die verfügbaren Platzhalter mit einem Beispiel für den heutigen Tag:

Platzhalter für den PDF-Dateinamen

Die Lupe neben EMISNummer öffnet die emis-Adressensuche. Diese Maske wird von vielen emis-Modulen gemeinsam genutzt und ist im Handbuch CRM beschrieben.

6.7 Bereich „DB-Sicherung"

Bereich „DB-Sicherung"

Spalten der Tabelle

SpalteBedeutung
Nummer:Laufende Nummer des Sicherungsauftrags
Bezeichnung:Frei wählbarer Name
Uhrzeit:Zeitpunkt der Sicherung
Mo: bis So:Wochentage, an denen gesichert wird
DB-Name:Zu sichernde Datenbank
DB-Server:Datenbankserver
DB-Port:Port des Datenbankservers
DB-User:Datenbankbenutzer
Zieldatei:Vollständiger Pfad der Sicherungsdatei
Meldungs-E-Mail an:Empfänger der Rückmeldung
Meldungs-Email (cc):Zweiter Empfänger der Rückmeldung
WV-Meldung an:emis-Anwender, der eine Wiedervorlage erhält
nur Fehler:Rückmeldung nur im Fehlerfall
Inaktiv:Der Auftrag wird nicht ausgeführt
Cloud:Die Sicherungsdatei wird zusätzlich in die Cloud übertragen
Computer:Server, der die Sicherung ausführt

Schaltflächen

SchaltflächeWirkung
HinzufügenÖffnet das Fenster Datenbanksicherung für einen neuen Auftrag
DuplizierenLegt eine Kopie des markierten Auftrags an
ÄndernÖffnet den markierten Auftrag zum Bearbeiten
LöschenLöscht den markierten Auftrag nach der Rückfrage „Möchten Sie diese Datenbanksicherungs-Konfiguration löschen?"

Ein Doppelklick auf eine Zeile öffnet den Auftrag ebenfalls zum Bearbeiten.

6.7.1 Fenster „Datenbanksicherung"

Fenster „Datenbanksicherung"

Feld / SchaltflächeBedeutung
NummerLaufende Nummer; wird automatisch vergeben
DB-NameZu sichernde Datenbank
DB-ServerDatenbankserver
DB-PortPort des Datenbankservers; nur Ziffern zulässig
DB-UserDatenbankbenutzer
DB-PasswortKennwort des Datenbankbenutzers
Verbindung testenPrüft die eingegebenen Zugangsdaten und meldet „Datenbankverbindung ist OK!" oder die Fehlermeldung
DB-Tabellen ausschließen (getrennt mit Leerz.)Tabellen, die nicht mitgesichert werden, z. B. grafiken s_bl3 s_mail_log
BezeichnungFrei wählbarer Name. Klicken Sie in das leere Feld, schlägt das Programm Datenbankname und Uhrzeit vor
ZieldateiVollständiger Pfad mit Dateinamen; die Endung muss .sql lauten
Lupe neben „Zieldatei"Öffnet das Fenster Ordner suchen zur Auswahl des Zielverzeichnisses
UhrzeitZeitpunkt der Sicherung, in vollen 10-Minuten-Schritten
Jeden TagSchaltet auf die Auswahl über Wochentage um
Montag bis SonntagWochentage, an denen gesichert wird
An jedem X. des MonatsSchaltet auf eine monatliche Sicherung um
Zahlenfeld darunterTag des Monats (1 bis 28)
ComputerServer, der die Sicherung ausführt
WV-Benachrichtigung an:emis-Anwender, der nach dem Lauf eine Wiedervorlage erhält
Email für BenachrichtigungErste E-Mail-Adresse für die Rückmeldung
Email für Benachrichtigung (cc)Zweite E-Mail-Adresse für die Rückmeldung
Nur Fehler via E-Mail/Wiedervorlage meldenRückmeldung nur im Fehlerfall
Datensicherung InaktivSchaltet den Auftrag ab, ohne ihn zu löschen
Datensicherung in die Cloud übertragenÜberträgt die fertige Sicherungsdatei zusätzlich in die Cloud; setzt eine eingerichtete emis.cloudsicherung voraus
Datensicherung vor der Übertragung packenPackt die Sicherungsdatei vor der Übertragung mit 7-Zip; nur zusammen mit der Cloud-Übertragung bedienbar
F3 - AbbrechenSchließt das Fenster, ohne zu speichern
F4 - WeiterPrüft die Angaben und speichert den Auftrag

Bei einem neuen Auftrag sind die Datenbankfelder bereits mit den Angaben Ihrer emis-Installation gefüllt:

Neuer Sicherungsauftrag

Setzen Sie Datensicherung in die Cloud übertragen, weist das Programm einmalig darauf hin, dass die emis.cloudsicherung dafür eingerichtet sein muss. Sie können diesen Hinweis für die Zukunft abschalten.

6.8 Bereich „Cloudsicherung"

Bereich „Cloudsicherung"

Spalten der Tabelle

SpalteBedeutung
Nummer:Laufende Nummer des Eintrags
Bezeichnung:Name des Eintrags; wird als Ordnername in der Cloud verwendet
Quellpfad:Zu sicherndes Verzeichnis
Dateimaske:Welche Dateien übertragen werden
Unterordner:Unterverzeichnisse werden mitübertragen
Inaktiv:Der Eintrag wird nicht übertragen
Angelegt am:Zeitpunkt, zu dem der Eintrag angelegt wurde

Felder für die Verbindung zum Cloudanbieter

FeldBedeutung
ProtokollWebDAV oder SFTP. Die Beschriftungen der folgenden Felder richten sich danach
WebDAV-Server / SFTP-ServerAdresse des Cloudservers
WebDAV-Benutzername / SFTP-BenutzernameBenutzername beim Cloudanbieter
WebDAV-Passwort / SFTP-PasswortKennwort; wird verschlüsselt gespeichert
SFTP-PortPort des SFTP-Servers, Standard 22. Nur bei SFTP sichtbar
WebDAV-Verzeichnis / SFTP-VerzeichnisStammverzeichnis auf dem Server, in dem der Ordner emis_cloudsicherung angelegt wird
WebDAV-Trennzeichen / SFTP-TrennzeichenTrennzeichen für Pfade auf dem Server: / oder \
Anzahl DateienHöchstzahl neuer Dateien je Lauf
Serverprüfung jedes X. MalBei jedem X. Lauf wird zusätzlich geprüft, ob die Dateien auf dem Server vorhanden sind und dieselbe Größe haben
Email für BenachrichtigungErste E-Mail-Adresse für das Protokoll der Cloudsicherung
Email für Benachrichtigung (CC)Zweite E-Mail-Adresse für das Protokoll
Nur bei Fehlern benachrichtigenProtokoll nur im Fehlerfall versenden

Schaltflächen

SchaltflächeWirkung
SpeichernSpeichert die Verbindungsdaten und die Einstellungen zur Benachrichtigung
2-Faktor-Code setzenHinterlegt den Secret Code für die Zwei-Faktor-Authentifizierung beim Cloudanbieter
HinzufügenÖffnet das Fenster Cloudsicherung hinzufügen
DuplizierenLegt eine Kopie des markierten Eintrags an
ÄndernÖffnet den markierten Eintrag zum Bearbeiten
LöschenLöscht den markierten Eintrag nach Rückfrage
Cloud öffnenÖffnet die Weboberfläche Ihres Cloudanbieters im Browser. Mit einem Rechtsklick legen Sie die Adresse fest
Cloudsicherung startenStartet die Cloudsicherung einmalig, unabhängig vom Zeitplan
HilfeÖffnet den Wiki-Artikel zur emis.cloudsicherung im Browser

Ein Doppelklick auf eine Zeile öffnet den Eintrag ebenfalls zum Bearbeiten.

Bei umgeschaltetem Protokoll sieht der Bereich so aus:

Cloudsicherung mit SFTP

6.8.1 Fenster „Cloudsicherung hinzufügen" / „Cloudsicherung bearbeiten"

Fenster „Cloudsicherung bearbeiten"

Feld / SchaltflächeBedeutung
QuellpfadZu sicherndes Verzeichnis. Nur lokale Pfade und UNC-Pfade, keine Netzlaufwerke. Pflichtfeld
Lupe neben „Quellpfad"Öffnet das Fenster Ordner suchen. Ist die Bezeichnung noch leer, wird der Ordnername übernommen
BezeichnungName des Eintrags; wird als Ordnername in der Cloud verwendet. Pflichtfeld
Dateimaske*.*, *.pdf oder mehrere Muster mit `
Ausgeschl. PfadeUnterverzeichnisse, die übersprungen werden; mehrere mit `
Unterordner übertragenBezieht die Unterverzeichnisse mit ein
Cloudsicherung inaktivNimmt den Eintrag von der Übertragung aus
F3 - AbbrechenSchließt das Fenster, ohne zu speichern
F4 - WeiterSpeichert den Eintrag

Existiert der Quellpfad nicht, fragt das Programm nach, ob Sie trotzdem fortfahren möchten. Das ist beabsichtigt: Der Pfad muss auf dem Server vorhanden sein, auf dem der Dienst läuft, nicht auf dem Rechner, an dem Sie gerade sitzen.

6.8.2 Fenster „Cloud öffnen" (Rechtsklick)

Adresse des Cloudanbieters

ElementBedeutung
EingabefeldAdresse der Weboberfläche Ihres Cloudanbieters; muss mit https:// beginnen
F3 - AbbrechenSchließt das Fenster
F4 - OKÜbernimmt die Adresse

Lassen Sie das Feld leer und bestätigen Sie, fragt das Programm nach, ob die Adresse gelöscht werden soll. Danach wird die Schaltfläche Cloud öffnen nicht mehr angezeigt.

6.8.3 Fenster „2-Faktor-Code setzen"

Secret Code für die Zwei-Faktor-Authentifizierung

ElementBedeutung
EingabefeldSecret Code für die Zwei-Faktor-Authentifizierung beim Cloudanbieter
F3 - AbbrechenSchließt das Fenster, ohne zu speichern
F4 - OKSpeichert den Code verschlüsselt

6.9 Bereich „Exchange Sync"

Bereich „Exchange Sync"

Spalten der Tabelle

SpalteBedeutung
Anwender:emis-Anwender, für den abgeglichen wird
E-Mail:Postfach beim Exchange-Server
Domain:Windows-Domäne für die Anmeldung
URL:Adresse des Exchange-Webdienstes
Termine:Termine werden abgeglichen
Wiedervorlagen:Wiedervorlagen und Aufgaben werden abgeglichen
Adressen:Adressen und Ansprechpartner werden abgeglichen
E-Mail Posteingang:Posteingang wird nach emis übertragen
Gesendete ElementeGesendete Elemente werden nach emis übertragen
E-Mails Löschen:In Outlook gelöschte E-Mails werden auch in emis gelöscht
Exchange Version:Verwendete Exchange-Version
Team-Email:Adresse einer gemeinsam genutzten Teammailbox
Unterordner:Unterordner des Posteingangs, der übertragen wird

Schaltflächen

SchaltflächeWirkung
HinzufügenÖffnet das Fenster Exchange Sync für ein neues Konto
DuplizierenLegt eine Kopie des markierten Kontos an
ÄndernÖffnet das markierte Konto zum Bearbeiten
LöschenLöscht das markierte Konto nach Rückfrage
HilfeÖffnet den Wiki-Artikel zum emis.exchangesync im Browser

Ein Doppelklick auf eine Zeile öffnet das Konto ebenfalls zum Bearbeiten.

6.9.1 Fenster „Exchange Sync"

Fenster „Exchange Sync"

Feld / SchaltflächeBedeutung
NummerLaufende Nummer; wird automatisch vergeben
Anwenderemis-Anwender, für den abgeglichen wird
EmailadressePostfach beim Exchange-Server
PasswortKennwort für den Exchange-Zugang
DomainWindows-Domäne für die Anmeldung
URLAdresse des Exchange-Webdienstes
Posteingang UnterordnerName eines Unterordners des Posteingangs, der übertragen wird
FreischaltschlüsselLizenzschlüssel; wird nach Erwerb einer Lizenz von Karg EDV gesetzt
Exchange-VersionVersion des Exchange-Servers
Teammailbox-EmailadresseAdresse einer gemeinsam genutzten Mailbox
Teammailbox-PointSiteURLAdresse der zugehörigen SharePoint-Seite
PosteingangÜberträgt den Posteingang von Outlook nach emis
Dateianhänge (unter „Posteingang")Überträgt auch die Dateianhänge
EML-File (unter „Posteingang")Speichert die Nachricht zusätzlich als EML-Datei in emis
Emails LöschenLöscht in emis die E-Mails, die in Outlook im Ordner „Gelöschte Elemente" liegen
Gesendete ElementeÜberträgt die gesendeten E-Mails nach emis
Dateianhänge (unter „Gesendete Elemente")Überträgt auch die Dateianhänge
EML-File (unter „Gesendete Elemente")Speichert die Nachricht zusätzlich als EML-Datei in emis
WiedervorlagenGleicht Wiedervorlagen und Aufgaben ab
TermineGleicht Termine ab
Termine in OL löschenLöscht in Outlook Termine, die in emis gelöscht wurden
Termine in emis löschenLöscht in emis Termine, die in Outlook gelöscht wurden
Adressen / AnsprechpartnerGleicht die in emis selektierten Adressen und Ansprechpartner ab
Ansprechpartner - BildÜberträgt zusätzlich die Bilder der Ansprechpartner von emis nach Outlook
TraceProtokolliert zusätzliche Informationen. Nur im Problemfall einschalten
Default CredentialsMeldet sich mit den Windows-Anmeldedaten des Dienstes am Exchange-Server an
SortReihenfolge, in der die Konten abgearbeitet werden
Verbindung testenPrüft die Verbindung zum Exchange-Server
F3 - AbbrechenSchließt das Fenster, ohne zu speichern
F4 - WeiterSpeichert das Konto

Weitere Erläuterungen zur Synchronisation finden Sie in der Dokumentation emis.exchangesync.

7. Die emis-Dienste im Überblick

DienstAnzeigenameAufgabe
emisSMTPMailServiceemis SMTP-MailerVersendet alle E-Mails aus emis über SMTP. Wird gebraucht, wenn Sie das ComCenter als E-Mail-Programm und/oder emis.to.go und emis.mobile einsetzen
emisSMTPMailServiceSerieemis SMTP-Mailer SerieVersendet Serien-E-Mails aus dem Serienassistenten
emisPOP3ReaderServiceemis POP3-ReaderHolt eingehende E-Mails vom Provider ab
emisServerSRV.netemis ServerFührt die zentralen zeitgesteuerten Aufgaben aus: Datenbanksicherung, Cloudsicherung, zeitgesteuerte Reports und weitere Serveraufgaben
emisServerSRV.net_1 bis _5emis Server 1 bis emis Server 5Weitere Server-Dienste für zusätzliche Konfigurationen. Jeder Dienst arbeitet mit einer eigenen Einstellungsdatei (emis.service1.ini bis emis.service5.ini)
emisAutostarterServiceemis AutostarterPrüft regelmäßig, ob die übrigen emis-Dienste laufen, und startet sie bei Bedarf. Deaktivierte Dienste startet er nicht
emisExchangeSyncServiceemis ExchangeSyncGleicht Kontakte, Aufgaben, Termine und E-Mails zwischen emis und Outlook ab

Voraussetzung für den Mailversand und -empfang ist ein eingerichtetes E-Mail-Konto. Sie pflegen es in der emis.konfiguration unter 5 Email → emis Email-Konten verwalten.

8. Häufige Fragen / Hinweise

  • „Bitte geben Sie den WAV-Pfad an." Der WAV-Pfad in den Diensteinstellungen ist leer oder ungültig. Gültig ist ein Verzeichnis, in dem die Datei emisAutostarterSRV.net.exe liegt. Solange der Pfad fehlt, ist das Register Home ausgeblendet.
  • Der Dienstemanager sieht das Verzeichnis nicht, obwohl es im Explorer da ist. Das Programm läuft mit Administratorrechten. Ein Netzlaufwerk, das Sie als angemeldeter Benutzer verbunden haben, ist in diesem Modus nicht sichtbar. Verwenden Sie stattdessen die UNC-Schreibweise oder ein lokales Verzeichnis.
  • „Das Programm läuft nicht im Administrator-Modus!" Das Programm wurde ohne erhöhte Rechte gestartet. Beenden Sie es und starten Sie es erneut, dann bestätigen Sie die Rückfrage von Windows.
  • „Sie benötigen in emis Administratorrechte, um den Dienstemanager ausführen zu können!" Ihr emis-Anwender hat nicht das nötige Recht. Lassen Sie es sich im Personalstamm freischalten.
  • „Der Installationspfad enthält keine Dienst-Dateien." Unter Pfad der EMIS-Dienste steht ein Verzeichnis ohne die Programmdateien der Dienste. Kopieren Sie die Dateien mit Dienste lokal kopieren oder tragen Sie das WAV-Verzeichnis ein.
  • Der Dienst lässt sich nicht starten. Prüfen Sie den Starttyp: Bei Deaktiviert verweigert Windows den Start. Prüfen Sie außerdem, ob die Datei unter Pfad zur EXE-Datei tatsächlich vorhanden ist.
  • Die Sicherung läuft nicht. Prüfen Sie drei Punkte: Der Dienst emis Server muss auf dem unter Computer eingetragenen Rechner laufen, der Auftrag darf nicht auf Inaktiv stehen, und für den heutigen Wochentag muss ein Haken gesetzt sein. Die Meldungen des Dienstes zeigen Ihnen, was tatsächlich passiert ist.
  • Die Uhrzeit springt. Sicherungen und Reports lassen sich nur in vollen 10-Minuten-Schritten planen. Das Programm rundet Ihre Eingabe entsprechend ab.
  • Der Dateiname der Sicherung wird abgelehnt. Die Zieldatei muss auf .sql enden. Geben Sie immer Pfad und Dateinamen an.
  • Ich erhalte keine Rückmeldung über die Sicherung. Prüfen Sie, ob eine E-Mail-Adresse oder ein Anwender für die Wiedervorlage eingetragen ist und ob Nur Fehler via E-Mail/Wiedervorlage melden gesetzt ist. E-Mails werden außerdem nur verschickt, wenn der Dienst emis SMTP-Mailer läuft.
  • Alle sechs Server-Dienste zeigen dieselben Meldungen. Das ist so: Die Dienste emis Server und emis Server 1 bis emis Server 5 protokollieren unter derselben Kennung.
  • Änderungen an den Verbindungseinstellungen wirken nicht sofort. Sie werden erst beim nächsten Start des emis.dienstemanagers aktiv. Das Programm weist beim Speichern darauf hin.